Austrian Business Agency

Oesterreich: Zweitniedrigste Unternehmensbesteuerung in der EU

    Wien/Bern (ots) - Die eben vorgestellte zweite Etappe der Steuerreform bringt unter anderem eine Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) von 34 auf 25 Prozent - der Wirtschaftsstandort Österreich wird damit für Investoren noch attraktiver. Die österreichische Betriebsansiedlungsagentur Austrian Business Agency erwartet sich starke Impulse für Betriebsansiedlungen am Schweizer Markt.

    Auf ein ganzes Bündel an Massnahmen zur weiteren Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Österreich haben sich ÖVP und FPÖ bei ihrer Regierungsklausur letzte Woche geeinigt. Nicht nur Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zeigte sich hocherfreut über die Senkung der Körperschaftssteuer auf 25 Prozent: Bei der Präsentation der zweiten Etappe der Steuerreform am 9. Januar sprach er von einen "grossen Wurf". Innerhalb der EU der 15 (also ohne Beitrittskandidaten) ergibt das den erfreulichen zweiten Platz. Noch besser platziert ist nur noch Irland. Die Paketlösung, um den Standort investorenfreundlicher zu gestalten, beinhaltet ausserdem unter anderem eine moderne Gruppenbesteuerung für Konzerne und eine Verbesserung der steuerlichen Abzugsfähigkeit versicherungstechnischer Rückstellungen.

    Ampel für Betriebsansiedlungen steht auf grün

    "Die von der Senkung der Körperschaftssteuer ausgehende Signalwirkung für internationale Unternehmen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden", so René Siegl, Geschäftsführer der österreichischen Betriebsansiedlungsagentur Austrian Business Agency (ABA). "Das Paket zur Standort-Verbesserung gemeinsam mit der grosszügigen Forschungsförderung von 25 bis 35 % Forschungsfreibetrag bringt den österreichischen Standort in eine Top-Position für internationale Investoren", zeigt sich Siegl überzeugt, der sich durch die starken Impulse nicht zuletzt eine Belebung des schweizerischen Marktes erwartet.

    Für die österreichische Betriebsansiedlungsagentur bedeutet das weiters, dass sich Österreich dem Standort-Wettbewerb mit den EU-Beitrittsländern nunmehr gelassen stellen kann - umso mehr, als die effektive Steuerbelastung für Unternehmen in Österreich derzeit laut dem österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitut deutlich unter dem nominellen Satz liegt. Der Körperschaftsteuersatz wird ab 2005 gleichauf mit Tschechien und Slowenien liegen, den osteuropäischen Niedrigsteuerländern Ungarn, Slowakei und Polen rückt Österreich bedeutend näher.

    Hinweis für die Redaktion

    Die Austrian Business Agency (ABA) ist eine im Eigentum des österreichischen Wirtschaftsministeriums stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät interessierte Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden. Interessierte Unternehmen werden von Mitarbeitern in der Wiener Zentrale und den Büros in New York und Tokio betreut.

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