Urner Komitee Avanti-Nein

Drei Königinnen aus dem Urnerland zu Besuch beim Zürcher Stadtpräsidenten - Spende aus Uri für die Stadt Zürich

Altdorf (ots) - Heute Vormittag um 11.00 Uhr haben die drei Landrätinnen Pia Tresch, Edith Rosenkranz und Annalise Russi als Königinnen aus dem Urnerland dem Zürcher Stadtpräsidenten Elmar Ledergerber im Stadthaus einen symbolischen Avanti-Nein-Check von zwei Milliarden Franken zur Lösung der Verkehrsproblem in den Agglomerationen überbracht. Soviel würde die unerwünschte zweite Röhre und der Ausbau der A2 in Uri kosten. Der Avanti-Gegenvorschlag verlangt eine zweite Röhre am Gotthard und den Ausbau der Gotthard-Nordrampe der A2. Sie würden zusammen rund zwei Milliarden Franken kosten und dem Kanton Uri noch mehr Umweltbelastungen bringen. Anderseits fehlt in Zürich das Geld, um den öffentlichen Verkehr im nötigen Ausmass auszubauen: "Wir überbringen deshalb in symbolischer Form das im Kanton Uri nicht benötigte Geld Ihnen, Herr Stadtpräsident, damit Sie es dort einsetzen, wo es Sinn macht und eine Entlastung vom Verkehr bringt statt wie im Kanton Uri eine zusätzliche Belastung", meinte Landrätin Pia Tresch im Namen der drei Königinnen aus Uri. "Nicht, dass wir im Kanton Uri 'voriges' Geld hätten, aber in unserem kleinen Kanton gleichzeitig in die NEAT und in die Strasse zu investieren ist unlogisch und unnötig." Zürichs Stadtpräsident gegen Avanti-Gegenvorschlag Stadtpräsident Elmar Ledergerber nahm den symbolischen Avanti-Nein-Check dankend entgegen: "Nach meiner persönlichen Auffassung wird der Gegenvorschlag zur Avanti-Initiative den Agglomerationen eher mehr Verkehrsprobleme bringen als weniger." Ledergerber wies insbesondere darauf hin, dass - die Fertigstellung und der Ausbau des Nationalstrassennetzes um rund 400 Km zu wesentlich mehr Strassenverkehr - auch aus dem Ausland - führen werde - keine Sicherheiten bestehen, dass die den Agglomerationen heute versprochenen aber nicht gesicherten 300 - 350 Mio. Franken für den Agglomerationsverkehr auch tatsächlich fliessen und kommende Sparmassnahmen auch überleben werden. Schon im Rahmen der Sanierungsmassnahmen des Bundes sind viele Projektbeiträge für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in Agglomerationen (S-Bahnen) verschoben oder erheblich gekürzt wurden. - der Gegenvorschlag Carte blanche für die zweite Gotthardröhre bedeute, auch wenn jetzt im Vorfeld der Abstimmung diese nur als 3. Priorität bezeichnet werde. Mit der zweiten Gotthardröhre würden aber die Existenzgrundlagen im Kanton Uri und in der Leventina definitiv zerstört und die Schweiz zum interessantesten Transitland für den internationalen Lastwagenverkehr. - die einseitige Finanzierung des Nationalstrassennetzes die dringenden Verkehrsprobleme und -konzepte der Städte zuwenig berücksichtige. Als Dank offerierte das Präsidialdepartement seinen Gästen den traditionellen Dreikönigskuchen und ein Glas Wein. ots Originaltext: Urner Komitee Avanti-Nein Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Urner Komitee Avanti-Nein Postfach 247 6472 Erstfeld Annalise Russi Tel. +41/79/721'03'38 Alf Arnold Tel. +41/79/711'57'13

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