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Grösste Exportindustrie der Schweiz steigerte sich gegenüber Vorjahr um weitere 11.4%

Zürich (ots) - Die Exporte von Chemie Pharma Biotech erreichten im Jahr 2016 mit 94.3 Mrd. CHF einen neuen Rekordwert. Chemie Pharma Biotech steigerte Ihren Anteil am Schweizer Gesamtexport von 41.7 % auf 44.8%. Damit baute Chemie Pharma Biotech ihre Stellung als grösste Exportindustrie der Schweiz nochmals deutlich aus. Insbesondere die Pharmaexporte mit einem Plus von 10 Mrd. CHF stiegen rasant auf 80.3 Mrd. CHF. Der Exportüberschuss von Chemie Pharma Biotech stieg um 4.8 Mrd. CHF auf 50.7 Mrd. CHF, was einer Zuwachsrate um 10.5% gegenüber Vorjahr entspricht. Damit übersteigt Chemie Pharma Biotech gar den ganzen Exportüberschuss der Schweiz, welcher im Jahr 2016 37.5 Mrd. CHF betrug.

Trotz den stagnierenden Märkten in vielen Exportnationen und den sich abzeichnenden Strömungen zu Abschottungen im Welthandel konnte die grösste Exportindustrie der Schweiz im Jahr 2016 ihre Stellung ausbauen. Gegenüber dem letzten Jahr stiegen die Exporte um 11.4% und erreichten 94.3 Mrd. CHF, ein neuer Rekordwert. Auch die Importe stiegen in etwa gleichem Masse mit einem Plus von 12.5 % auf 43.6 Mrd. CHF. Damit nahm der Exportüberschuss gegenüber dem Vorjahr weiter um 10.5% oder 4.8 Mrd. CHF auf insgesamt 50.7 Mrd. CHF zu. 85% dieses Überschusses wurden mit Pharma-Produkten erwirtschaftet.

Signifikanter Anstieg bei den Life-Science-Produkten trotz hartem Franken

Mit 80.3 Mrd. CHF wuchsen die Ausfuhren von pharmazeutischen Produkten gegenüber dem Vorjahr um 10.0 Mrd. CHF oder 14.2%. Damit stiegen sie auf über 85% der Gesamtexporte von Chemie Pharma Biotech oder auf 38.1% der schweizerischen Gesamtexporte.

Die Exporte der anderen Sparten von Chemie Pharma Biotech sanken mit -2.0% leicht und erreichten noch 14.1 Mrd. CHF. So verloren mit -5.7% bzw. -8.0% die organischen Produkte und die Pflanzenschutzmittel an Terrain. Die Ausfuhren aller anderen Produktegruppen stagnierten oder konnten leicht zulegen.

USA blieb grösste Exportnation

In allen wichtigen Regionen sind die Exporte markant angewachsen. So sind sie nach Nordamerika um 23.7%, nach Asien um 15.9% und nach Europa sogar um 7.8% gestiegen. Die Ausfuhren in die EU-Länder erreichten einen Wert von 49.1 Mrd. CHF, somit eine Zunahme um 3.8 Mrd. CHF oder 8.4% gegenüber dem Vorjahr. Mit nur noch etwas mehr als die Hälfte an den Gesamtexporten verloren die EU-Staaten als Exportregion für Chemie Pharma Biotech an Bedeutung, blieben aber weiterhin wichtigste Abnehmerregion.

In den übrigen Regionen stagnierten die Exporte oder sanken diese gar leicht. Mit einem Anstieg von 27.8% gegenüber dem Vorjahr festigte die USA die Position als wichtigstes Abnehmerland. Deutschland konnte mit 15.3% mit den USA nicht Schritt halten. Mit einem Exportvolumen von 17.9 Mrd. CHF liegen die USA nun deutlich vor Deutschland mit 15.4 Mrd. CHF. Drittgrösstes Abnehmerland blieb Grossbritannien mit einem Anteil von 6.1% der Exporte, gefolgt von Italien und Frankreich mit Anteilen von 5.8% und 5.0%. Von den BRIC-Staaten konnte lediglich China um 28.8% gegenüber dem Vorjahr zulegen. Die drei anderen BRIC-Staaten stagnierten oder verloren gegenüber dem Vorjahr: Indien (0.6%), Brasilien (0.5%) und Russland (-5.6%). Für die beiden wichtigsten Abnehmerländer USA und Deutschland betrugen die Exportüberschüsse 12.8 Mrd. CHF bzw. 4.5 Mrd. CHF. Im Pharmabereich blieb die USA mit einer Steigerung um 29.6% und einem Anteil von 20.4% das bedeutendste Abnehmerland, gefolgt von Deutschland mit einer Zunahme von 24.2% und einem Anteil von 15.5%, gefolgt von Grossbritannien mit einer Zunahme um 4.5% und einem Anteil von 6.4%. China wurde mit einer Zunahme um 30.7% zum fünfgrössten Abnehmerland für Pharmaprodukte mit einem Exportvolumen von 3.8 Mrd. CHF.

Die EU blieb weitaus wichtigster Lieferant von Chemie Pharma Biotech

Der Anteil der Importe von Chemie Pharma Biotech aus der EU blieb mit 78.1% auf Vorjahresniveau und sie blieb damit auch weiterhin wichtigster Lieferant für Rohstoffe, Halbfabrikate und Fertigprodukte. Mit einem Anteil von 24.8% war Deutschland an erster Stelle, gefolgt von Irland (16.0%), den USA (11.7%) und Italien (9.2%).

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