Energiedienst Holding AG

Verwaltungsrat stellt Weichen für die Zukunft der Energiedienst-Gruppe

    Laufenburg (ots) - Der Verwaltungsrat der Energiedienst Holding AG hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, zum 1. Januar 2004 von der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) Stromnetze und Kunden südlich von Freiburg zu übernehmen. Mit dieser Transaktion, zu der nunmehr auch die Zustimmung der EnBW vorliegt, wird das Endkundengeschäft der ED-Gruppe um circa 50% wachsen. Gleichzeitig wurde die Mittelfristplanung verabschiedet, die neben dem Wachstum durch Netzkauf auch ein umfassendes Ergebnisverbesserungsprogramm namens "ProDrei" einschliesst. Als Folge von "ProDrei" müssen im noch laufenden Geschäftsjahr Rückstellungen für Restrukturierungsmassnahmen gebildet werden. Daher wird für das am 31.12.2003 endende Geschäftsjahr ein negatives Unternehmensergebnis erwartet. Im Rahmen von "ProDrei" werden 150 bis 200 Vollzeitkräfte abgebaut. Bereits für das Jahr 2004 wird ein Vorsteuerergebnis von etwa 50 Mio. EUR geplant, das in den Folgejahren weiter ansteigen wird.

    Die Energiedienst-Gruppe (ED) wird zum 01.01.2004 Stromnetze und Kunden der EnBW südlich von Freiburg und nördlich von Waldshut erwerben. Damit kann die ED ihre Netzgebiete in Südbaden arrondieren und betriebliche Effizienzsteigerungen realisieren. Zu den bisherigen rund 210.000 Kunden wird ED ab dem neuen Jahr weitere 100.000 Kunden bedienen. Die Netze und Kunden wurden von Electrowatt- Ekono, Zürich, als unabhängigem Sachkundigen mit EUR 154 Mio. bewertet und durch eine "fair opinion" (Zweitgutachten) von Ernst & Young AG, Stuttgart bestätigt. Zur Finanzierung dieser Transaktion wird ED eine Anleihe begeben. Im Zuge dieses Überganges werden auch ca. 70 Mitarbeiter von der EnBW Regionalgesellschaft mbH übernommen.

    Die ED-Gruppe muss zum Erhalt der Kapitalmarktfähigkeit ihre Wirtschaftlichkeit aktiv und aus eigener Kraft verbessern. Aus dieser Erkenntnis hat die Geschäftsleitung das Ergebnisverbesserungsprogramm "ProDrei", das heisst Profitabilität durch Professionalität und Produktivität, gestartet. Die ambitiöse Zielsetzung dieses Programms ist im Rahmen der Mittelfristplanung vom Verwaltungsrat verabschiedet worden. Die ersten Projektergebnisse haben aufgezeigt, dass noch im laufenden Geschäftsjahr Rückstellungen für Restrukturierungsmassnahmen zu bilden sind, die das Unternehmensergebnis für das Geschäftsjahr 2003 im einstelligen Millionenbetrag negativ ausfallen lassen werden. Bereits im Jahr 2004 wird ein Ergebnis vor Steuern von etwa 50 Mio. EUR erwartet. Damit diese enorme Ergebnisverbesserung erzielt werden kann, muss die ED-Gruppe zwischen 150 bis 200 Vollzeitkräfte von insgesamt 675 abbauen, die dank der Altersstruktur zu einem grossen Teil mit Frühruhestandsregelungen realisiert werden können. Die Mittelfristplanung sieht vor, dass bis 2007 das Ergebnis vor Steuern nochmals um diese Grössenordnung verbessert wird.

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