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Schutz vor Immobilienbetrug: So erkennen Sie betrügerische Angebote

Nürnberg (ots) - Mit Lockangeboten und Phishing-Mails versuchen Betrüger auf Immobilienportalen Geld und persönliche Daten zu erschleichen / Phishing, Vorab-Kaution und kostenpflichtige Listen: Immowelt.ch zeigt die häufigsten Betrugsmaschen und wie sich Immobiliensuchende und Anbieter schützen können / Immowelt.ch hat auf www.schutz-vor-immobilienbetrug.ch Informationen zur sicheren Immobiliensuche zusammengestellt

Immer wieder versuchen Betrüger im Internet durch unseriöse Immobilienangebote an Geld und persönliche Daten zu gelangen. Manche Verhaltensweisen sind typisch - egal, um welche Masche es sich handelt. Immowelt.ch, eines der beliebtesten Immobilienportale, gibt Tipps, wie man seriöse Geschäftspartner von Betrügern unterscheiden und sich vor Immobilienbetrug schützen kann.

Warnsignal: Vorauszahlung für Besichtigung

Die mit Abstand verbreitetste Betrugsmasche ist der Vorkasse-Betrug. Der angebliche Eigentümer, der oft vorgibt im Ausland zu sein, schlägt dem Interessenten vor, den Schlüssel für die freie Wohnung per Post zu schicken. Als Sicherheit will er vorab eine Kaution. Die Zahlung soll über einen Transferservice wie Western Union erfolgen. Dort ist eine Anweisung nicht mehr rückgängig zu machen. Wer bezahlt, bekommt nie einen Schlüssel. Das Geld jedoch ist verloren. Bei Kunden sollten daher die Alarmglocken klingeln, wenn sie eine Vorab-Kaution zahlen sollen. Eine solche Praxis ist in der Schweiz nicht üblich. Die Polizei warnt: Bargeldtransfers sind generell nicht dazu geeignet, Geschäfte mit Unbekannten abzuschliessen.

2000 Franken Miete für 80 Quadratmeter in Zürich-Seefeld - zu schön, um wahr zu sein? Eben! Um möglichst grosse Aufmerksamkeit zu erzeugen und viele potenzielle Opfer in die Falle zu locken, liegen die Angebotspreise deutlich unter dem ortsüblichen Marktpreis. Häufig sind Angebote und E-Mails ausserdem in schlechtem Deutsch oder Englisch geschrieben. Finger weg von solchen Angeboten!

In manchen Fällen bieten die Betrüger auch an, den Schlüssel per Nachnahme zu schicken. Dafür soll dann eine Nachnahmegebühr entrichtet werden. Ein solches Vorgehen ist in der Schweiz nicht üblich. Die Schlüssel kommen an, passen aber nicht ins Haustürschloss der Immobilie. Auch hier gilt: nicht zahlen!

Eine weitere Masche: Betrüger geben sich als Makler aus und bieten den Interessenten gegen Geld Listen mit vermeintlich interessanten Wohnungsangeboten an. Meist kopieren die Betrüger für die Listen Immobilienangebote seriöser Makler, die von dem Missbrauch nichts ahnen. Verlangt also jemand eine finanzielle Vorleistung für eine Liste mit Wohnungen, ist das ein Indiz dafür, dass der Anbieter ein Betrüger ist. Finger weg! Makler werden in der Schweiz erst bezahlt, nachdem der Miet- beziehungsweise Kaufvertrag unterzeichnet worden ist.

Phishing: Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten

Phishing betrifft nicht mehr nur Nutzer von Online-Banking. Die Betrüger haben es auch auf Immobilienanbieter abgesehen. Der Trick ist perfide: Kunden von Immobilienportalen erhalten eine E-Mail und werden unter einem Vorwand dazu aufgefordert, sich mit ihren Zugangsdaten beim Immobilienportal einzuloggen. Die E-Mail enthält einen Link, den man klicken soll, um auf die Login-Seite zu gelangen. Allerdings landen die Kunden nicht auf der echten Portalseite, sondern auf einer gefälschten. Dort eingegebene Daten werden an unberechtigte Personen weitergeleitet. Betrüger missbrauchen so zum Beispiel seriöse Verkaufs- oder Vermietungsangebote für einen Vorkasse-Betrug.

Um an die E-Mail-Adressen der Immobilienanbieter zu gelangen, durchsuchen Crawler die Angebote auf Kontaktdaten und E-Mail- Adressen. Aus diesem Grund empfiehlt immowelt.ch, die Kontaktdaten nicht im Textfeld der Immobilienbeschreibung, sondern ausschliesslich im dafür vorgesehenen Kontaktfeld anzugeben. Dieses ist so konzipiert, dass die Crawler dort keine Daten ausspähen können.

Immowelt-Support hilft

"Leider nutzen immer mehr Trickbetrüger Immobilienportale für ihre Machenschaften. Um dem entgegenzuwirken, nutzen wir spezielle Suchprogramme, die neu eingestellte Angebote überprüfen", erklärt Ulrich Gros, CFO der Immowelt AG. Auffälligkeiten werden laufend von spezialisierten Mitarbeitern kontrolliert.

"In Einzelfällen kann es aber trotzdem dazu kommen, dass Betrugsangebote für kurze Zeit online stehen. Um Immowelt-Nutzer frühzeitig über aktuelle Betrugsmaschen zu informieren, haben wir daher die Website www.schutz-vor-immobilienbetrug.ch eingerichtet", erläutert Gros. Die Seite erklärt die Maschen der Trickbetrüger und wie man sich davor schützen kann.

Wer sich nicht sicher ist, ob ein Angebot seriös ist oder ob eine Mail wirklich von immowelt.ch kommt, kann sich an den Support unter support@immowelt.ch wenden. Verdächtige Angebote können dem Immowelt- Support auch über den Link "Angebot melden", der am Ende jedes Exposés zu finden ist, gemeldet werden.

Im Newsbereich von immowelt.ch finden Sie weitere Informationen zum Thema Immobilienbetrug und wie Sie sich vor Phishing schützen können.

Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.ch finden Sie in unserem Pressebereich unter http://presse.immowelt.ch.

Über immowelt.ch:

Die Immobilienplattform www.immowelt.ch ist einer der beliebtesten Online-Marktplätze für Häuser, Wohnungen und Gewerbeimmobilien in der Schweiz. Jeden Monat suchen rund 100.000 Menschen auf dem Portal nach einem neuen Zuhause. Betrieben wird immowelt.ch von der Nürnberger Immowelt AG, zu deren Produktportfolio auch immowelt.de und immowelt.at gehören.

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