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Medicus Mundi International wird 40 Jahre - Europäische Gesundheitshelfer feiern in Viersen

    Viersen (ots) - Medicus Mundi International wird 40 Jahre. Die Mitglieder der Dachorganisation von elf europäischen Nichtregierungsorganisationen leisten Gesundheitshilfe in Entwicklungsländern. Jedes auf seinem Gebiet. Sie stellen Gesundheitsexperten, Medikamente, technisches Zubehör, Geld, fachliche Beratung und Begleitung sowie Forschung zur Verfügung.          Die Hilfe wird dringender benötigt denn je. Hunger und Naturkatastrophen bedrohen das Leben der Menschen in den Armutsregionen der Welt. Die Statistiken sind alarmierend. Die Gesundheitssituation verschlechtert sich trotz vielfältiger Hilfen weiterhin. "Kommerzielle Regeln der Weltgemeinschaft verhindern, dass Millionen Menschen, die jedes Jahr auf grausame Weise sterben, wirksam geholfen werden kann", stellte Bernd Pastors, Schatzmeister von Medicus Mundi International und Geschäftsführer von action medeor, fest.

    Im südlichen Afrika sind rund 27 Millionen Menschen HIV-infiziert,
die Tuberkulose ist auf dem Vormarsch und Malaria gehört weiterhin zu
den Haupttodesursachen auf der Welt.
    
    "Unser Ziel war es immer, in den Entwicklungsländern die
Strukturen zu schaffen, dass die Menschen sich selbst helfen können -
also dafür zu sorgen, dass Menschen ausgebildet werden", sagte Padre
Miguel Argal, Präsident von Medicus Mundi International. "Damit
gehören wir zu den Pionieren eines Konzepts, das sich heute weltweit
durchgesetzt hat." Deshalb habe Medicus Mundi International
Richtlinien erarbeitet, die dazu dienten, Gesundheitsdienstleistungen
auch für die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen spürbar
besser zugänglich und erschwinglich zu machen. Ein wesentliches
Element guter Gesundheitsdienste seien gut ausgebildete und
motivierte Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern und Gesundheitshelfer.
    
    Doch nun gefährdet Aids das Leben der Gesundheitshelfer und
dadurch die Arbeit in den Projekten vor Ort. Die in vielen Jahren
aufgebauten Strukturen drohen wieder zusammenzubrechen. Anlässlich
des 40-jährigen Bestehens veranstaltet Medicus Mundi zu diesem Thema
eine Fachtagung vom 28.11. bis zum 29.11. bei seinem Mitglied action
medeor in Tönisvorst. Im Rahmen eines Festaktes am Samstag um 17.00
Uhr wird die Arbeit der Dachorganisation von Bürgermeisterin Marina
Hammes und der Europaabgeordneten Karin Junker im Kreishaus Viersen
gewürdigt.
    
ots Originaltext: action medeor
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