Swiss Olympic

"sport.rauchfrei." 2004: Auch Martin Plüss ist mit dabei

    Bern (ots) - 2002 lancierten Swiss Olympic, das Bundesamt für Gesundheit BAG und das Bundesamt für Sport BASPO mit "LaOla - Prävention im Sportclub" den nationalen Wettbewerb "sport.rauchfrei.". Dieses Jahr findet der Wettbewerb, bei dem sich Sportvereine und -clubs aus der ganzen Schweiz anmelden können, bereits zum zweiten Mal statt. Mit dabei ist auch der Eishockey-Stürmer Martin Plüss mit seinem Club EHC Kloten.

    2002 hatte "sport.rauchfrei." einen fulminanten Auftakt: 1105 Vereine verpflichteten sich mit ihrer Unterschrift der Charta (Verhaltenskodex), den tabakfreien Sport zu fördern. Auch dieses Jahr können sich Sportvereine wieder für den Wettbewerb anmelden. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 50'000 CHF, verteilt auf 40 Siegervereine. Bis zum 31.12.2003 werden Anmeldungen über www.rauchenschadet.ch entgegen genommen. Bisher haben sich rund 1535 Vereine angemeldet - unter ihnen sind auch die renommierten Kloten Flyers. Wir haben mit einem seiner prominentesten Mitglieder - dem Nationalspieler Martin Plüss - gesprochen.

    Interview mit Martin Plüss

    - Wann haben Sie Ihre Leidenschaft fürs Eishockey entdeckt?

    Schon als kleiner Knirps. Mein Vater hat mich mit vier Jahren zum ersten Mal zum Schlittschuhlaufen mitgenommen. Es hat mir auf Anhieb gefallen. Mit sieben Jahren trat ich dann einem Club bei.

    - Welchen Stellenwert nimmt Sport in Ihrem Leben ein?

    Sport ist sehr wichtig für mich. Momentan sowieso, da Eishockey ja auch mein Beruf ist.

    - Sie sind Mitglied bei den renommierten Kloten Flyers und erfolgreicher Stürmer in der Nationalmannschaft. Welche Eigenschaften braucht es, um so weit zu kommen?

    Talent allein macht dich noch nicht zu einem guten Spieler. Es steckt mehr dahinter: Arbeit, Wille und Disziplin zum Beispiel. Es braucht natürlich auch eine Portion Leidenschaft, um so einen grossen Aufwand auf sich zu nehmen. Aber der Sport macht mir Spass und durch ihn habe ich schon sehr viel Positives erlebt. Natürlich ist auch eine gute Gesundheit eine Grundvoraussetzung. Ohne gute körperliche Basis kann ich nicht auf hohem Niveau spielen.

    - Sind Sie deshalb Nichtraucher?

    Nicht nur deswegen. Ich achte generell auf meinen Körper und auf meine Gesundheit. Da hat Rauchen keinen Platz.

    - Martin Plüss, Sie und Ihr Club Kloten Flyers sind für "sport.rauchfrei." 2004 angemeldet. Weshalb finden Sie solche Kampagnen notwendig?

    Ich denke, Rauchen ist immer noch sehr populär, obwohl es der Gesundheit schadet. Ich finde es wichtig, dass diese Problematik auch öffentlich diskutiert wird.

    - Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass das Rauchen immer noch so verbreitet ist?

    Ich denke, dass Werbung und Filme eine gewisse Wirkung haben. Grösser ist aber der Einfluss des Umfelds. Viele beginnen zum Beispiel in der Rekrutenschule zu rauchen, was auch auf den Einfluss der Kameraden oder den öden Tagesablaufs zurück geht. Man sollte auch konkreter auf die gesundheitlichen Risiken aufmerksam machen, und nicht nur mitteilen, dass Rauchen ungesund und Krebs fördernd ist.

    - Im Eishockey wird mehr geraucht und auch "gesnust" als in anderen Sportarten? Wie erklären Sie sich das?

    Ich denke nicht, dass bei uns mehr geraucht wird als in anderen Sportarten. Dass mehr gesnust wird, ist erklärbar. Skandinavische Eishockeyspieler haben diese Unsitte im Schweizer Hockey unbewusst populär gemacht. Die Schweizer haben's ihnen einfach abgeschaut.

    - Welches wäre Ihrer Meinung nach die wirksamste Methode, Jugendliche vom Tabakkonsum abzuhalten?

    Prävention ist ganz wichtig. Die Jugendlichen müssen auf die gesundheitlichen Schäden, die das Rauchen mit sich bringen kann, aufmerksam gemacht werden. Es ist natürlich auch hilfreich, wenn ihre Vorbilder nicht rauchen.

    - Haben Sie selbst auch ein Vorbild?

    Ein konkretes Vorbild habe ich nicht. Aber Peter Forsberg (NHL) ist der beste Eishockeyspieler für mich.

    - Und wie lautet Ihre ganz persönliche Botschaft bezüglich Rauchen und Gesundheit an die Jugend?

    Man kann auch ohne zu rauchen cool sein.

    Vielen Dank für das Interview.

ots Originaltext: Swiss Olympic
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