Intercell AG

euro adhoc: Intercell AG
Geschäftszahlen/Bilanz
Vorläufige Jahresendergebnisse 2005 Wichtige Fortschritte in der klinischen Produktenwicklung - Signifikante Steigerung der Umsatzerlöse - Starke finanzielle Position

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06.03.2006

Financials: » Vorläufige Jahresendergebnisse 2005 zeigen Fortschritt
in der      Produktentwicklung und der Kommerzialisierung von
Technologien:      Umsatzerlöse  EUR 8,5 Mio., ein Anstieg von 84,9 %,
Nettoverlust EUR 25,1      Mio., ein Anstieg von 19,1 %, F&E Ausgaben
EUR 28,5 Mio., ein Anstieg von      68,8 % » Starke finanzielle
Position mit EUR 50,2 Mio. an liquiden Mitteln zum      Jahresende

Fortschritt in der Produktentwicklung:

Japanischer Enzephalitis Impfstoff:  » Rekrutierung für pivotale
Phase III Studie abgeschlossen - Orphan Drug      Status durch die
Europäische Kommission erteilt - Erste positive
Sicherheitsbeurteilung des Impfstoffs in Phase III Studien

Hepatitis C Impfstoff:  » Häufigkeit und Art der Verabreichung
optimiert - Erfolgskriterien für      weitere Entwicklung erfüllt

Technologien und Partnerschaften » Intercell-Partner Merck&Co., Inc.,
startet klinische Phase I Studie des S.      aureus Impfstoffs -
zusätzliche Meilensteinzahlung von USD 1 Mio. » EUR 1 Mio. von
Partner sanofi pasteur für  bakteriellen Impfstoffkandidaten »
Klinische Phase I Studie für neuen Impfstoff gegen Tuberkulose
gestartet

Wien, 6. März 2006 - Das Biotechnologieunternehmen Intercell AG (Prime Market, VSE: ICLL) gibt heute die vorläufigen Jahresendergebnisse 2005 bekannt: Der Jahresumsatzerlös erhöhte sich um 84,9 Prozent von EUR 4,6 Millionen im Jahr 2004 auf EUR 8,5 Millionen im Jahr 2005. Die Einkünfte aus Kooperationen und Lizenzen stiegen um EUR 2,9 Millionen und die Erlöse aus Förderungen um EUR 1,0 Million.

Der Verlust des Jahres 2005 erhöhte sich um 19,1 Prozent auf EUR 25,1 Millionen, verglichen mit EUR 21,0 Millionen im Vorjahr. Dieser geplante Anstieg ist auf die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zurückzuführen, die sich um 68,8 Prozent von EUR 16,9 Millionen im Jahr 2004 auf EUR 28,5 Millionen im Jahr 2005 erhöhten. Diese Steigerung spiegelt die Forschritte bei Herstellung und Weiterentwicklung des JEV Impfstoffs in die Phase III der klinischen Studien wider. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten stiegen um 12,8 Prozent von EUR 7,9 Millionen im Jahr 2004 auf EUR 9,0 Millionen im Jahr 2005. Die saldierten sonstigen betrieblichen Einkünfte beliefen sich im Jahr 2005 auf EUR 3,1 Millionen, hauptsächlich aufgrund der Inanspruchnahme der steuerlichen Forschungsprämie. Im Vergleich dazu betrugen die saldierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres 2004  EUR 0,9 Millionen, die hauptsächlich aus Kosten für Änderungen der gesellschaftsrechtlichen Strukturen und unrealisierten Fremdwährungsverlusten stammten.

Zum 31. Dezember 2005 verfügte das Unternehmen über EUR 50,2 Millionen an liquiden Mitteln, wovon EUR 5,3 Millionen auf Barguthaben und EUR 44,9 Millionen auf kurzfristige Wertpapiere entfielen.

Finanzkennzahlen

In EUR
tausend      4. Quartal 2005      Geschäftsjahr      Geschäftsjahr
                                                        2005                      2004
Umsatz-
erlöse                  3,672                  8,469                      4,581
Perioden-
verlust                (7,169)              (25,060)                 (21,042)
Operating
Cash Flow            (7,857)              (24,023)                 (11,962)
Barbestand und
Wertpapiere, am
Periodenende        50,178                 50,178                    31,350

Neueste Erfolge

Die Probrandenrekrutierung für die pivotale Phase III Immunogenitätsstudie des Impfstoffs gegen Japanische Enzephalitis wurde erfolgreich und früher als ursprünglich geplant abgeschlossen.

Überblick über die Geschäftsstrategie im vierten Quartal 2005

Japanische Enzephalitis (JEV) Die Rekrutierung für das internationale Phase III Programm, das aus mehreren Immunogenitäts- und Sicherheitsstudien besteht und mehr als 5.000 Probanden umfasst, verläuft schneller als ursprünglich geplant.  Weiters hat ein unabhängiges Gremium zur Beobachtung der Daten und Sicherheit die Daten des ersten Teils der geimpften Probanden auf die Sicherheit des Impfstoffes überprüft und einstimmig beschlossen, dass keine Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Impfstoffes bestehen.  Mit der Verleihung des Orphan Drug Status durch die Europäische Kommission erhält das Unternehmen mit Zulassung des Impfstoffs eine 10-jährige Marktexklusivität innerhalb der gesamten Europäischen Union, Norwegen und Island eingeschlossen, sowie Gebührenermäßigungen bzw. -befreiungen während des Zulassungszeitraums.  Die raschen Fortschritte im gesamten Phase III Programm unterstreichen die Entwicklungsstrategie für Intercell’s führenden Produktkandidaten und unterstützen die für 2007 geplante Markteinführung. Die Einreichung der BLA (Biologics License Application) wird für Ende 2006 erwartet, die Produktzulassung in den USA soll 2007 erfolgen.

Hepatitis C (IC41) In den letzten Monaten konnten im erweiterten Entwicklungsprogramm für Intercell’s therapeutischen Impfstoffs gegen Hepatitis C bedeutende Fortschritte erzielt werden. In einer Folgestudie zur zusätzlichen Verstärkung der T-Zell Antwort, die zur Bekämpfung der Infektion notwendig ist, wurde die Art und Häufigkeit der Impfstoffverabreichung optimiert. Die Ergebnisse der Studie, die im 1. Quartal 2006 abgeschlossen wurde, weisen darauf hin, dass IC41 mit der optimierten Häufigkeit und Art der Verabreichung wesentlich immunogener ist als es bisher gezeigt wurde. Der Impfstoff wurde 50 gesunden Erwachsenen in alternativen Applikationsarten verabreicht. Die durchgeführte Optimierungsstudie zeigte, dass die T-Zellen-Antwort durch die optimierte Häufigkeit und Art der Verabreichung stärker und signifikant häufiger auftrat als bei der bisherigen Verabreichung. Die erzielten Verbesserungen im Vergleich zur vorherigen Applikationsart sind beachtlich und erfüllen die Erfolgskriterien für die weitere Entwicklung.  Aufgrund dieser Ergebnisse plant Intercell, den Hepatitis C Impfstoff mit der optimierten Häufigkeit und Art der Verabreichung in einer weiteren Phase II-Studie an Patienten mit chronischer Hepatitis C zu testen. Diese Studie soll zeigen, dass die Behandlung mit IC41 bei einem bedeutenden Teil der Patienten zu einer anhaltenden Reduktion der HCV-RNA führen kann. Die Studie wird voraussichtlich im 3. Quartal 2006 beginnen, erste Ergebnisse sind Mitte 2007 zu erwarten. Ergebnisse aus der laufenden Phase II Studie von IC41 in Kombination mit der Interferon/Ribavirin Standardtherapie werden für Mitte des Jahres 2006 erwartet.

Strategische Partnerschaften und Lizenzvereinbarungen Alle
bestehenden strategischen Partnerschaften, die sich aus unseren
höchst erfolgreichen Antigen Identifikations- und
Adjuvans-Technologien (IC31TM) ergeben haben, entwickeln sich nach
Zeitplan: » Im 4. Quartal 2005 startete Merck&Co., Inc., die
klinische Phase I-Studie      für einen Impfstoff gegen S. aureus.
Bisher wurden aus dieser Zusammenarbeit      Meilensteinzahlungen in
der Höhe von USD 5 Mio. erzielt. Während der      gesamten weiteren
Vertragslaufzeit hat Intercell Anspruch auf zusätzliche      den
Projektfortschritten entsprechende Meilensteinzahlungen sowie auf
Lizenzgebühren aus zukünftigen Produktverkäufen. » Im Juli 2005 übte
sanofi pasteur seine Option auf die weltweit exklusiven
kommerziellen Rechte an bestimmten bakteriellen Impfstoff-Antigenen
aus, die      durch Intercells eigenes Antigen Identifikationsprogramm
(AIP®)      identifiziert wurden. Während der gesamten Vertragslaufzeit
hat Intercell      Anspruch auf zusätzliche meilensteinabhängige
Lizenzzahlungen von insgesamt      20 Millionen Euro, sowie auf eine
Beteiligung an zukünftigen Nettoumsätzen.

Im Jahr 2005 hat Intercell meilensteinabhängige Lizenzzahlungen in der Höhe von gesamt EUR 4 Mio. erhalten.

» In Zusammenarbeit mit der Intercell AG und mit der Unterstützung
der      europäischen Union hat das Statens Serum Institut erste
klinische Studien      des neuen Tuberkulose Impfstoffs gestartet, der
auf zwei wichtigen TB-    Antigenen in Kombination mit Intercells
Adjuvant IC31TM basiert.

Für 2006 werden weitere Technologiepartnerschaften sowie das Erreichen weiterer Meilensteine in bestehenden Partnerschaften erwartet.

Der gesamte Quartalsbericht einschließlich des ungeprüften Quartalsabschlusses kann auf www.intercell.com abgerufen werden.

@@start.t2@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc 06.03.2006 06:42:49
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ots Originaltext: Intercell AG
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Rückfragehinweis:
Intercell AG
Mag. Katharina Wieser
Head of Corporate Communications
Tel. +43 1 20620-303
kwieser@intercell.com

Branche: Biotechnologie
ISIN:      AT0000612601
WKN:        A0D8HW
Börsen:  Wiener Börse AG / Amtlicher Handel



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