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VSAO: Verbandsleitung neu bestimmt

    Bern (ots) - An ihrer ordentlichen Sitzung von Ende April 2004 haben die Mitglieder des Zentralvorstandes des Verbandes Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte VSAO einen neuen Präsidenten sowie den Geschäftsausschuss gewählt. Mit der kürzlich erfolgten Wahl des Vizepräsidiums sind die Leitungsgremien des Verbandes nun komplett. Inhaltliche Schwerpunkte des neuen Vorstandes werden die anstehende neue KVG-Revision, das Arbeitsgesetz und die geplanten Neuerungen in der Hochschulmedizin sein.

    Der neue Präsident des VSAO heisst Peter Studer. Nach dem Staatsexamen 1996 hatte er diverse Anstellungen als Assistenzarzt in Innerer Medizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Erwachsenenpsychiatrie sowie Medizininformatik inne. Zurzeit ist er als Assistenzarzt in einer jugendpsychiatrischen Institution der Integrierten Psychiatrie Winterthur tätig. Neu im Geschäftsausschuss nehmen Barbara Affolter und Susanne Ernst (beide Ressort "Nationale Politik") sowie Oscar Matzinger (Ressort "Arbeitsgesetz") Einsitz. Bestätigt wurden die bisherigen Barbara Goeggel, Susanne Stöhr und Vital Schreiber (alle Ressort "Weiterbildung"), Tobias Ehmann (Ressort "Kommunikation") und Gert Printzen (Ressort "Qualitätssicherung") sowie Teresa Hidalgo Staub, die für die Verbindung zum Verband Schweizer Medizinstudierender zuständig ist. Als Vizepräsidenten wurden Tobias Ehmann und Oscar Matzinger gewählt.

    Neben der Umsetzung des neuen Arbeitsgesetzes, das namentlich die Arbeits- und Ruhezeiten von Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte regelt, wird sich die Leitung des Verbands auf die anstehende KVG-Revision konzentrieren. Nach dem Scheitern des ersten Revisionsvorhabens Ende 2003 sollen nun Neuerungen etappenweise eingeführt werden. Auf den 1. Januar 2005 soll die Vertragsfreiheit bzw. die Aufhebung des Vertragszwangs zwischen Versicherern und Ärzten eingeführt werden. Der VSAO wehrt sich gegen diese vom Bundesrat vorgeschlagene Massnahme, da sie faktisch einer Verlängerung des bestehenden Zulassungsstopps gleichkommt. Junge Ärztinnen und Ärzte werden gegenüber den bereits etablierten Praxisinhabern benachteiligt. Auch ist der VSAO überzeugt, dass eine derartige Massnahme der Qualität der medizinischen Versorgung grossen Schaden zufügt. Der neue Vorstand wird sich auch mit der geplanten Reorganisation der schweizerischen Hochschulmedizin befassen. Hier gilt es zu vermeiden, das die Neuerungen zu Verschlechterungen in der Aus- und Weiterbildung führen.

ots Originaltext: VSAO Schweiz
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Kontakt:
Dr. med. Peter Studer
Präsident VSAO
Tel. +41/79/643'51'87

Eric Lobsiger
Geschäftsführer VSAO
Tel. +41/31/350'44'88



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