BLACKSOCKS: Internationale Repräsentativumfrage zum Sockentragen
Schweizer und Franzosen tragen Socken am längsten, Deutsche besitzen am meisten

Zürich (ots) - Das tägliche Wechseln der Socken hängt stark von der Nationalität ab. Dies zeigt eine internationale Repräsentativumfrage des Socken-Abo-Erfinders BLACKSOCKS in sechs europäischen Ländern, durchgeführt von GfK Switzerland. Dabei fallen die Schweizer und die Franzosen in punkto Sockensauberkeit negativ auf. Nur 7 von 10 Männern wechseln dort ihre Socken täglich. Die Italiener zwar auch, dort aber wechselt zusätzlich noch jeder zehnte seine Socken mehrmals täglich. Und dies, obwohl die Italiener zusammen mit den Franzosen am wenigsten Socken besitzen. Die Deutschen und die Österreicher besitzen die meisten Socken.

Auch wenn Frankreich und die Schweiz berühmte Käseländer sind, kann man nur hoffen, dass der Geruch nicht allzu streng ist, der aus den Schuhen von französischen und Schweizer Männern strömt. Diese tragen ihre Socken nämlich am längsten. Eine repräsentative Umfrage bei insgesamt über 3000 Personen in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Grossbritannien bringt nicht nur stinkende Tatsachen, sondern auch andere Fakten rund um die Socken ans Licht.

Befragt wurden in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Grossbritannien jeweils rund 500 Männer und Frauen, welche einem repräsentativen Abbild der Landesbevölkerung entsprechen. Die Umfrage durchgeführt hat das Marktforschungsinstitut GfK Switzerland im Auftrag von BLACKSOCKS. Die Online-Befragung fand in den ersten zwei Septemberwochen 2011 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden unter anderem danach gefragt, wie viele Socken sie besitzen und wie häufig sie ihre Socken wechseln.

Drei Viertel wechseln Socken täglich

77 Prozent aller Befragten (Männer und Frauen) haben angegeben, ihre Socken täglich zu wechseln. Mehr als drei Viertel klingt nicht schlecht, aber was ist mit dem restlichen Viertel? Zum Glück haben immerhin 5 Prozent aller Befragten angegeben, dass sie ihre Socken mehrmals täglich wechseln. Der Rest wechselt weniger häufig: 11 Prozent wechseln alle 2 Tage, 4 Prozent gerade mal noch alle 3 Tage. Glück gehabt: Nur 1 Prozent wechselt die Socken ein Mal pro Woche oder noch weniger häufig. Samy Liechti, Geschäftsführer von BLACKSOCKS traut den Angaben der Befragten bei dieser Frage nicht so ganz: «Gut möglich, dass bei dieser Frage einige geschummelt haben und eine kürzere Tragedauer angegeben haben. Man will ja schliesslich nicht als Grüsel da stehen. Dies bedeutet wohl, dass in den Schuhen unter Umständen ein strengerer Geruch herrscht als man offiziell zugeben will.»

Deutsche und Engländer sind Socken-Saubermänner

Betrachtet man nur die Männer, ist die Zahl der Wechselmuffel deutlich höher: Nur 73 Prozent der Männer wechseln ihre Socken jeden Tag, bei den Frauen sind es deutlich mehr, nämlich 80 Prozent.

Schweizer Männer wechseln nur zu 70 Prozent ihre Socken täglich, bei den Franzosen sind es sogar nur deren 66 Prozent! Auch bei den Italienern wechseln nur 70 Prozent ihre Socken täglich. Die Zahl ist aber nicht so tief, weil die Italiener sockenwechselfaul sind - im Gegenteil: Italiener sind wechselfreudiger: 10 Prozent der italienischen Männer wechseln mehrmals täglich ihre Socken. Rekord! Deutsche und Briten zeigen Disziplin und wechseln mit je 78 Prozent am häufigsten ihre Socken jeden Tag.

Schweiz auf Platz 1 beim «Grüselindex»

BLACKSOCKS hat anhand der durchschnittlichen Sockentragedauer einen «Grüselindex» erstellt: Erster Platz und damit höchste Wahrscheinlichkeit für stinkende Socken: Schweiz, zweiter Platz Frankreich, Bronze geht an Grossbritannien. Danach folgen Deutschland, Italien und Österreich. «Offenbar reicht die sprichwörtliche Schweizer Sauberkeit nicht bis zu den Männersocken», meint Liechti lakonisch. Übrigens: Frauen ziehen generell häufiger frische Socken an als Männer.

Italiener besitzen am wenigsten Socken

Ein Grund für das weniger häufige Wechseln könnte ja sein, dass nicht genügend Socken vorhanden sind. Bei den französischen Männern stimmt diese Vermutung. Sie besitzen nämlich im Ländervergleich am zweit wenigsten Socken: Im Durchschnitt nennen die Franzosen 17 Paar ihr Eigen. Aber der Zusammenhang mit der Menge an Socken und dem Wechseln stimmt schon bei den Italienern nicht mehr: Sie besitzen nämlich mit nicht einmal ganzen 17 Paar noch weniger Socken als die Franzosen, trotzdem wechseln sie am häufigsten mehrmals täglich ihre Socken. 8 von 10 Italiener wechseln ihre Socken mindestens ein Mal täglich, bei den Franzosen und den Schweizern sind es nur jeweils 7 von 10.

Eher knapp an Socken sind die Briten: Sie besitzen im Durchschnitt 19 Paar. Bei den Deutschen dagegen stimmt der Zusammenhang von häufigem Wechsel und vielen Socken: Die deutschen Männer besitzen mit durchschnittlich 24 Paar am meisten Socken, gefolgt von den Österreichern mit 23 Paar. Zum Vergleich: Schweizer Männer besitzen 22 Paar Socken, aber die gut gefüllte Sockenschublade motiviert offensichtlich nicht gerade zum häufigeren Wechsel.

Dabei ist der Nachschub an sauberen Socken so einfach: Direkt übers Internet bei BLACKSOCKS.com bestellen und man ist die Socken-Sorgen los. Es gibt genügend Socken, um sie täglich zu wechseln und Nachschub kommt, wenn sie ihre Lebensdauer erreicht haben.

Schweizer Besonderheiten

Betrachtet man nur die Ergebnisse für die Schweiz, lassen sich ein paar interessante Details beobachten. Ein Röstigraben oder eher ein Käsegraben existiert nicht: In der Deutsch- und Westschweiz werden die Socken ungefähr gleich häufig gewechselt. Es sticht auch kein Landesteil bei der Anzahl Socken, die man sein Eigen nennt, besonders hervor. Interessant: Mit höherer Schulbildung steigt aber die Anzahl Socken, die man in der Schweiz besitzt. «Dies deckt sich mit Analysen aus den BLACKSOCKS-Kundendaten», weiss Samy Liechti: «Unsere Kunden sind in der Regel gut gebildete, gut verdienende Männer.» Die Bildung hat jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Sockentragedauer bei den Schweizerinnen und Schweizern. «Ob Büezer oder Akademiker, sie alle tragen die Socken eher zu lang», konstatiert Liechti. Nach Einkommen betrachtet zeigt sich, dass Personen aus der tiefsten Einkommensklasse ihre Socken am längsten tragen.

Hingegen spielt das Alter bei der Wechselhäufigkeit beziehungsweise bei der Tragedauer eine Rolle: Jüngere Befragte wechseln ihre Socken häufiger als ältere Befragte. Die jüngste Altersgruppe (15-29 Jahre) wechselt übrigens in allen Ländern am häufigsten mehrmals täglich die Socken. «Nehmen wir uns also für einmal ein Vorbild an den Jungen. In punkto Sauberkeit gibt es nichts bei ihnen nichts zu bemängeln», so Liechti.

Weitere Informationen zu BLACKSOCKS und Bilder in druckfähiger Qualität unter: www.blacksocks.com/media

Hinweis an die Redaktionen: Auf Anfrage können wir Ihnen weitere Auswertungen der Umfrage zur Verfügung stellen. E-Mail an gabi.laemmli@blacksocks.com

Kontakt:

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