Swiss Infosec AG

Business Continuity Management-Studie der Swiss Infosec AG

    Sursee (ots) - Vorbereitung, Training und Voraussicht sind sinnvoller als "nur reagieren" und Schadensbehebung! Eine durch die Swiss Infosec AG durchgeführte Umfrage bringt erstaunliche Erkenntnisse zu Tage, wie weit sich führende Schweizer Unternehmen gegen unvorhergesehene Ereignisse absichern und wie gut sie darauf vorbereitet sind.

    Business Continuity Management (BCM) ist in aller Munde. Spätestens seit den FINMA-Vorgaben (Rundschreiben 2008/10) sind Finanzinstitute gefordert, ihre Business Continuity-Aktivitäten zu verstärken, detailliert zu planen und nachvollziehbar umzusetzen. Doch nicht nur die grossen Finanzinstitute sind gefordert, ein unvorhergesehenes Ereignis kann auch kleine Unternehmen zum totalen Stillstand bringen und in wenigen Tagen in den Ruin treiben.

    Studien zeigen, dass bei einem Totalausfall der kritischen Business-Prozesse von mehr als drei Tagen 60% der Unternehmungen ihre Türen nicht mehr öffnen oder so stark geschädigt sind, dass sie innerhalb der nächsten Jahre Konkurs anmelden müssen.

    In der Studie der Swiss Infosec AG, welche im Juli 2009 auf www.infosec.ch durchgeführt wurde, sind diesbezüglich erstaunliche Resultate erhoben worden:

    15% aller Unternehmen, die an dieser Umfrage teilgenommen haben, schätzen die Eintrittswahrscheinlichkeit einer möglichen Gefahr als so gering ein, dass sie für Schutzvorkehrungen oder zur Einleitung weiterer Massnahmen keinen Handlungsbedarf sehen.Erstaunlich ist, dass über 75% aller Unternehmen zwar Vorkehrungen getroffen haben, jedoch die Gefahr nach wie vor als "mittel" einstufen. Dagegen geben nur gerade knapp 5% aller beteiligten Unternehmen an, dass sie ein BCM implementiert haben und dieses auch regelmässig testen. Auch nur 5% aller Unternehmungen geben an, dass sie im Moment ein Projekt zur Implementierung von Business Continuity-Massnahmen am Laufen haben.Hätten diese Unternehmen die bereits eingesetzten Mittel (Ressourcen, Finanzen, Kosten, Manpower, etc.) in ein professionelles Business Continuity Management investiert, statt punktuell einzelne Massnahmen umzusetzen, könnten auch diese Unternehmen das Risiko, einen ernsthaften Wettbewerbsvorteil zu erleiden oder sogar die Überlebensfähigkeit der Unternehmung zu gefährden, mit "gering" bezeichnen.Mögliche Gründe für die mangelnde Implementierung von BCM sind vielfach, dass die Projekte zu viele Ressourcen binden und teils den finanziellen Rahmen sprengen. Die Verantwortlichen sind sich jedoch selten bewusst, welchen negativen Einfluss ein wirklicher Ausfall der kritischen Prozesse haben kann und welchem Risiko sie sich somit aussetzen. Kaum eine Unternehmung kann es sich leisten, kein BCM aufzusetzen und aktiv zu pflegen.

    Nebst den Vorteilen eines BCM zur Absicherung sind sich viele Manager auch nicht bewusst, was BCM nebst seiner Hauptaufgabe einer Unternehmung noch bringt. So sind nach einer professio-nellen BCM-Umsetzung quasi als Nebenprodukt die Business-Prozesse, und somit auch die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens, gestärkt und die Stabilität erhöht. Somit werden auch die Services im "Normalbetrieb" weniger Ausfälle erleiden und es lassen sich damit gar beachtliche Wettbewerbsvorteile erzielen.

ots Originaltext: Swiss Infosec AG
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