Gerresheimer AG

Gerresheimer behauptet sich in schwierigem Umfeld

    Düsseldorf (ots) -

    - Querverweis: Die Pressemitteilung inklusive Konzern-Kennzahlen
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    - Umsatz im 1. Halbjahr 2009 (ohne Technische Kunststoffe) auf
        Vorjahresniveau
    - Wachstum im Pharmageschäft
    - Umsatzrückgang bei zyklischen Segmenten Kosmetik und Laborglas

    Die Gerresheimer AG hat im ersten Halbjahr 2009 trotz der weltweit anhaltenden Konjunkturkrise einen Umsatz auf Vorjahresniveau erreicht. Getragen wurde dieses Ergebnis durch Umsatzzuwächse bei pharmazeutischen Verpackungen und Systemen, mit denen Gerresheimer heute über 70 % der Konzernumsätze erzielt. Umsatzrückgänge dagegen waren bei den zyklischen Bereichen der Kosmetik- und Laborglasprodukte zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ging der Umsatz im 2. Quartal 2009 nominal um 4,3 % auf 264,4 Mio. Euro und bereinigt um den gerade veräußerten Bereich Technische Kunststoffe um 2,2 % auf 251,6 Mio. Euro zurück. Die operative Marge (Adjusted EBITDA-Marge) ohne den veräußerten Bereich war im 2. Quartal 2009 mit 18,9 % auf hohem Niveau. Für das Gesamtjahr erwartet Gerresheimer ohne die Technischen Kunststoffe eine Umsatzentwicklung zwischen plus 1 und minus 3 % bei einer Adjusted EBITDA-Marge von 18,0-18,5 %.

    Im Zuge der weiteren Fokussierung auf die Märkte Pharma & Life Science wurde der Verkauf des Bereichs Technische Kunststoffe zum 1. Juli 2009 erfolgreich abgeschlossen. Der Transaktionspreis betrug einschließlich übernommener Schulden rund 12 Mio. Euro.

    "Wachstum in unseren Kernmärkten Pharma & Life Science ist und bleibt die Basis unserer profitablen Geschäftsentwicklung. Dies gilt umso mehr in einer Zeit der weltweiten Konjunkturkrise", sagte Dr. Axel Herberg, Vorstandsvorsitzender der Gerresheimer AG. "Mit dem erfolgreichen Verkauf des Randgeschäfts Technische Kunststoffe haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Fokussierung des Unternehmens getan", sagte Herberg.

    Wachstum bei pharmazeutischen Produkten

    Ungeachtet der anhaltenden Entwicklung zur Reduzierung von Lagerbeständen einiger Pharmaunternehmen konnte Gerresheimer mit Produkten für die Pharmaindustrie auch im 2. Quartal 2009 Umsatzzuwächse erzielen. Wesentlich dazu beigetragen haben die Medizinischen Kunststoffsysteme, die nach wie vor Wachstumstreiber bleiben, und gute Umsätze mit pharmazeutischen Primärverpackungen wie Ampullen und Fläschchen in Europa und China. Die Installation der dritten RTF®-Spritzenlinie wurde planmäßig abgeschlossen, so dass hier mit den kundenspezifischen Validierungen begonnen wurde.

    Die anhaltend schwache Nachfrage in der Kosmetik sorgte allerdings wie schon im ersten Quartal für einen Rückgang der Umsätze bei Kosmetikverpackungen. Ähnliches gilt auch für Laborglasprodukte, wo durch Lagerabbau bzw. Kaufzurückhaltung der Kunden temporäre Umsatzrückgänge zu verzeichnen waren.

    Ausblick 2009

    Trotz der Unabwägbarkeiten hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft geht Gerresheimer weiter von Wachstum im Bereich der pharmazeutischen Verpackungen und Systeme aus. In den stärker zyklischen Segmenten Kosmetik und Laborglas hat Gerresheimer im ersten Halbjahr einen deutlichen Nachfragerückgang verzeichnet. Hier sind Prognosen für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres schwierig. Allerdings geht Gerresheimer nicht von einer kurzfristigen Erholung dieser Märkte aus. Die solide Bilanz- und langfristige Finanzierungsstruktur sowie eine gute operative Performance werden es Gerresheimer aus heutiger Sicht auch zukünftig ermöglichen, die Wachstumsstrategie im Bereich Pharma & Life Science fortzusetzen.

    Über Gerresheimer

    Gerresheimer beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter an 40 Standorten in Europa, Amerika und Asien. Im Geschäftsjahr 2008 belief sich der Umsatz weltweit auf 1,06 Mrd. Euro. Das Produktportfolio erstreckt sich von Arzneimittelfläschchen aus Glas und Kunststoff bis zu komplexen Drug Delivery-Systemen für die Pharma & Life Science-Industrie. Dazu zählen Sterilspritzen, Inhalatoren und andere Systemlösungen für eine sicherere Dosierung und Applikation von Medikamenten. Die Gruppe hat eine führende Position in Märkten, die durch hohe technische und regulatorische Barrieren gekennzeichnet sind.


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