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Medikamente: nur geringes Wachstum

Zug (ots) - Die Sparmassnahmen im Medikamentenmarkt zeigen nachhaltige Wirkung. Dies zeigen die neusten Daten des Marktforschungsinstitutes IMS. Von Januar bis Ende August 2011 nahmen die Kosten der von den Krankenkassen zu bezahlenden Medikamenten, die von den Ärzten und Apothekern abgegeben wurden, im Vergleich zur gleichen Vorjahresperiode wertmässig nur um 0,6% auf rund 2 Milliarden Franken zu. Alle Medikamente zusammen erzielten in den ersten acht Monaten 2011 ein Umsatzvolumen von rund 3,2 Milliarden Franken, 0,8% mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Diese Stagnation wird in der Schweiz trotz eines Bevölkerungswachstums auch in den kommenden Jahren erwartet. IMS schätzt das durchschnittliche Wachstum des Medikamentenmarktes bis 2015 auf 0 bis - 2%. Damit dürften die Medikamente weiterhin der einzige Sektor im schweizerischen Gesundheitswesen sein, der sich in der Grundversicherung prämiendämpfend auswirkt.

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