Gasverbund Mittelland AG

Deep Heat Mining - Die Gasverbund Mittelland AG beteiligt sich mit 3.2 Mio. Franken an dieser nachhaltigen Strom- und Wärmeerzeugung aus der Erde

Deep Heat Mining - Schlüsseltechnologie für eine ökonomisch und ökologische Energiezukunft

    Arlesheim (ots) - Die Gasverbund Mittelland AG (GVM) und ihre 14 Partnerwerke - IBAarau Erdgas AG, Industrielle Werke Basel, Energie Wasser Bern, Energie Service Biel, Localnet AG Burgdorf, Städtische Werke Grenchen, Industrielle Betriebe Langenthal, SWL Energie AG Lenzburg, Services Industriels des Eaux et du Gaz Neuchâtel, Aare Energie AG, Region Energie Solothurn, Energie Thun AG, IBW Energie AG Wohlen und StWZ Energie AG Zofingen - haben an ihrer letzten Sitzung des Verwaltungsrates beschlossen, sich am ersten schweizerischen geothermischen Heiz-Kraftwerk zu beteiligen. Die einmalige Investition am Unternehmenskapital der sich in Gründung befindenden Aktiengesellschaft entspricht bis zum Ende der Ausbauphase einer 10%-tigen Beteilung und ist an die Einbindung einer Gasturbine zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Wirtschaftlichkeit gekoppelt. Partner des Energieprojektes sind neben GVM die Elektra Baselland, die Kantone Basel-Stadt und Basellandschaft und die Industriellen Werke Basel.

    In Basel wird das weltweit erste geothermische Heiz-Kraftwerk nach dem Hot-Dry-Rock Verfahren entwickelt. Ziel dieser Pilotanlage ist die kommerzielle Nutzung der Erdwärme zur Dampf- und Stromerzeugung. Beim diesem Verfahren erfolgt der Wärmeentzug über einen geschlossenen Wasserkreislauf, wobei Wasser über ein künstlich erweitertes Kluftsystem einer Tiefenbohrung bis auf 5 km Tiefe gepresst wird. Das Wasser erhitzt sich mit zunehmender Tiefe bis auf 200° Celsius. Anschliessend wird es über eine 2. Tiefenbohrung wieder an die Oberfläche zurückgeführt. Ein Wärmetauscher entzieht dem heissen Wasser die Energie zur Produktion von Dampf und Strom in einem Turbinenhaus. Gemäss Projektplan sollen in Basel ab dem Jahr 2008 rund 5000 Haushaltungen mit geothermischer Energie versorgt werden.

    Diese innovative und zukunftsgerichtete Technologie ist nachhaltig, CO2-frei und im Gegensatz zu andern alternativen Energiequellen als Bandenergie ganzjährig verfügbar! Die Geothermie wird deshalb in Fachkreisen gerade für die Schweiz als eine der aussichtsreichsten zukünftigen Energiequellen genannt. In Verknüpfung mit einer Gasturbine bewirkt sie eine effiziente Steigerung des Wirkungsgrades und damit eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, einer der zentralen Erfolgsfaktoren für den zukünftigen Ausbau der Geothermie. Geologisch gilt als gesichert, daß in der Schweiz an über 50 Standorten in der Schweizgünstige Voraussetzungen für Geothermieanlagen gegeben sind.

    Mit der Beteiligung und der Mitarbeit am DHM-Projekt leisten GVM und ihre 14 Partnerwerke einen wertvollen Beitrag an die Optimierung des nationalen, umweltgerichteten Energiemix.

ots Originaltext: Gasverbund Mittelland AG
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Gasverbund Mittelland AG
Hans Wach
Untertalweg 32
Postfach 360
CH-4144 Arlesheim
Tel.      +41/61/706'33'14
E-Mail: hans.wach@gvm-ag.ch



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