Pfadibewegung Schweiz

200 Pfadi aus der ganzen Schweiz kamen nach Bern, um Brücken zu schlagen

    Bern (ots) - Sonntag, 7. September 2003 - Heute Morgen haben sich mehr als 200 Pfadi in Bern versammelt, um ein riesiges Transparent zum Thema "Brücken schlagen" einem breiten Publikum zu zeigen. Vorab fand eine Medienkonferenz statt, in der unter anderen Persönlichkeiten, Nationalrätin Ursula Wyss zum Thema "Partizipation von Jugendlichen und Kindern" sprach.

    Anlässlich der Medienkonferenz, die mit dem gestrigen nationalen Pfaditag und der heutigen Transparententhüllung in Verbindung stand, erinnerte Martin Brenner, Bundesleiter der Pfadibewegung Schweiz (PBS) an den Erfolg des gesamtschweizerischen Erlebnistages. "Mehr als 10'000 Kinder konnten von diesem Tag der offenen Tür in lokalen Pfadigruppen profitieren. Zusammen mit 25'000 Kindern, die bereits Pfadi sind, tauchten sie in die Erlebniswelt der Pfadi ein." Er erinnerte daran, dass auch heute noch die Pfadi den Bedürfnissen der Jugendlichen entsprechen.

Katharina Kalcsics, Bundesleiterin, sprach zur nationalen Aktion unter dem Thema "Brücken schlagen". "Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sich mit der Mitbestimmung befasst und dem aktiven Mitwirken am Aufbau ihrer Umgebung" so Kalcsics. Die Pfadi und ihre neuen Freunde hatten die Gelegenheit, sich mit der Frage zu befassen, wie man Brücken zu anderen und zur Gesellschaft schlägt.

    Ursula Wyss, Nationalrätin, erinnerte an verschiedene Aspekte des Engagements der Jugend. Das Ziel von ehrenamtlicher Arbeit von Jugendlichen sei eine aktive Gesellschaft, die agieren und reagieren kann. "Es ist keines Wegs nur die Schaffung eines Jugendraumes in der eigenen Gemeinde, die Jugendliche interessiert. Gerade die grossen nationalen Themen sind für sie mindestens genau so von Interesse - oft sind es gerade die globalen Fragen, die sie beschäftige. Vermeiden von Armut und Krieg, ökologische Katastrophen, die Massenvernichtungswaffen und die Weltmärkte" so Wyss

    Zu den Gästen dieses der Veranstaltung zählte auch Peter Vollmer, Nationalrat und Vizepräsident der Pfadiparlamentariergruppe.

    Die Ausstellung des Riesentransparentes, das aus 100 kleinen Transparenten der verschiedenen Pfadigruppen besteht und durch Nationalrätin Ursula Wyss eröffnet wurde, ist noch bis am 14. September 2003 entlang der Aarstrasse in Bern zu sehen.

    Die PBS ermöglicht und fördert den Austausch und die Partizipation Jugendlicher und Kinder sowohl in den eigenen Strukturen wie auch durch spezielle Projekte wie den "Pfaditag" und das Integrationsprojekt, das zum Ziel hat, unsere Gruppen für Kinder aus anderen Kulturen zu öffnen.

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