Bank J. Safra Sarasin AG

EANS-Adhoc: Halbjahresabschluss 2010 der Bank Sarasin & Cie AG: Starke Wachstumsdynamik der Bank Sarasin

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6-Monatsbericht/Halbjahresabschluss 2010

29.07.2010

Unverändert hoher Neugeldzufluss von CHF 6,4 Mia. (+14% p. a.) - Verwaltete Kundenvermögen mit CHF 96,2 Mia. nähern sich 100-Milliardengrenze - Anstieg von 11% beim Konzerngewinn auf CHF 60,1 Mio. - Betriebsertrag steigt auf CHF 332,6 Mio. (+6%) - Ziele bleiben mit Fokussierung auf Ertragssteigerung unverändert

Neugeldzufluss bestätigt Wachstumsstrategie - verwaltete Kundenvermögen auf Zielkurs Die Bank Sarasin behält mit einem unverändert hohen Neugeldzufluss von CHF 6,4 Mia. ihre hohe Wachstumsgeschwindigkeit bei. Der Zufluss entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 14%. Dank dieser starken Akquisitionsleistung stiegen die verwalteten Kundenvermögen von CHF 93,7 Mia. per 31.12.2009 auf CHF 96,2 Mia. per 30.6.2010. Die von der Sarasin Gruppe nachhaltig verwalteten Vermögen nahmen im Vergleich zum Jahresende um 4% auf CHF 12,4 Mia. zu (31.12.2009: CHF 11,9 Mia.). Die Bank zeigt sich basierend auf dem guten Ergebnis überzeugt, das bis Ende 2010 gesetzte Ziel, einen Neugeldzufluss von 10% respektive CHF 9,4 Mia. zu generieren, erreichen bzw. übertreffen zu können. Marktperformance und Wechselkurseffekte reduzierten die verwalteten Kundenvermögen um CHF 3,2 Mia.

Solides Ertragsniveau trotz tieferem Handelsertrag Die Sarasin Gruppe erwirtschaftete in der Berichtsperiode einen Betriebsertrag von CHF 332,6 Mio. Er stieg damit gegenüber der Vorjahresperiode (1H 2009: CHF 315,1 Mio.) um 6%. Der Anstieg reflektiert den im Rahmen der Wachstumsstrategie erfolgten Ausbau der Geschäftsbasis: Die Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahmen um 28% auf CHF 218,9 Mio. zu. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg infolge des Ausbaus des Private Banking nahen Kreditgeschäfts auf CHF 74,5 Mio. (+10%). Einen deutlichen Ertragsrückgang verzeichnete mit CHF 23,2 Mio. oder 63% (1H 2009: CHF 62,8 Mio.) das Handelsgeschäft. Während der Ertrag aus dem ordentlichen Handelsgeschäft für Kunden bzw. auf eigenes Risiko sowie der Handelsertrag aus dem Geschäft mit strukturierten Produkten sich in etwa auf Vorjahresniveau beliefen, resultierte bei den eigenen Anlagen der Bank und im Treasury-Geschäft aus Absicherungsgeschäften gegen steigende Zinsen sowie aufgrund von Wechselkurseffekten ein deutlicher Ertragsrückgang. Der übrige Erfolg erzielte aufgrund realisierter Wertsteigerungen von eigenen Anlagen eine Zunahme von 13% auf CHF 15,8 Mio.

Wachstumsinitiativen bringen moderate Kostenentwicklung Der Geschäftsaufwand stieg in der Berichtsperiode von CHF 230,3 Mio. um 5% auf CHF 242,6 Mio. Der Personalaufwand nahm um 4% auf CHF 175,6 Mio. (1H 2009: CHF 168,5 Mio.) zu. Er stieg im Rahmen des erhöhten Mitarbeiterbestandes und allgemeiner Lohnanpassungen. Der Anstieg bei den Sachkosten beläuft sich mit 8% auf CHF 67,0 Mio. (1H 2009: CHF 61,8 Mio.). Die Kostenentwicklung fällt damit im Hinblick auf den kontinuierlichen Ausbau des Kundenberaterteams sowie die Investitionen in die Wachstumsstrategie - allen voran in den Aufbau eines dritten Standortes in Deutschland (Nürnberg), Niederlassungen in Polen (Warschau) sowie Österreich (Wien) und Indien (Mumbai und Neu Delhi) sowie die Einführungsarbeiten beim Bankensystem Avaloq in Asien - moderat aus. Der Entscheid zur Schliessung der Standorte in Spanien und der Ersatz ungenügender Kundenberater belegen die konsequente Überwachung der Business Cases. Anstieg beim Konzerngewinn - Unveränderte Kapitalstärke Die Cost Income Ratio blieb im Vorjahresvergleich in etwa unverändert bei 77,3% (1H 2009: 77,5%). Der Konzerngewinn der Bank von CHF 60,1 Mio. belegt das gute erste Halbjahr 2010. Gegenüber der Vorjahresperiode mit CHF 53,9 Mio. bedeutet dies einen Anstieg von 11%. Das Eigenkapital blieb im Vergleich zum Vorjahresende 2009 praktisch unverändert bei CHF 1,2 Mia. Die Eigenkapitalquote sank wachstumsbedingt per 30.6.2010 auf 7,4% (31.12.2009: 8,4%). Die als Kernkapital in Prozent der risikogewichteten Aktiven definierte BIZ-Tier-1-Kapitalquote blieb mit 16,3% per Ende Juni 2010 konstant.

Christoph Ammann, Verwaltungsratspräsident Bank Sarasin & Cie AG «Das Halbjahresergebnis 2010 zeigt, dass sich unsere Strategie langfristig bewährt und dass unser Management die Wachstumsinitiativen zielgerichtet auf die attraktivsten Märkte ausrichtet. Ausserdem weisen wir einen unbedeutenden Anteil nicht deklarierter Vermögen auf, was uns mittelfristig wichtige Vorteile verschafft. Unabhängig von den regulatorischen Entwicklungen streben wir an, bis Ende 2012 keine nicht deklarierten Gelder mehr zu verwalten.»

Joachim H. Strähle, CE0 Bank Sarasin & Cie AG «Der kontinuierlich hohe Neugeldzufluss belegt die starke Wachstumsdynamik und spricht für die Qualität unseres Kundenberaterteams respektive das gute Renommee unserer Bank. Durch den selektiven Ausbau unseres Standortnetzwerks und unseres Kundenberaterteams haben wir unsere Position in internationalen Schlüsselmärkten kontinuierlich gestärkt. Dass wir zudem unsere Ertragslage - trotz eines tieferen Handelserfolgs - steigern konnten, ist sehr erfreulich. Nichtsdestotrotz fokussieren wir auf eine langfristige Steigerung der Ertragslage und eine Verbesserung unserer Bruttomarge.»

Ausblick zweite Jahreshälfte 2010: Unveränderte Ziele und Verbesserung der Ertragslage Die Bank Sarasin geht bis Ende 2010 von einer globalen Wachstumsverlangsamung aus. Schwächere Wirtschaftsdaten sowie das Auslaufen der Fiskalimpulse bremsen die Entwicklung. Gleichwohl hält die Bank an ihren quantitativen Zielen bis Ende 2010 fest: Sie will ein Neugeldwachstum von 10% erreichen und Kundenvermögen in der Höhe von CHF 100 Mia. verwalten. Stabile Finanzmärkte vorausgesetzt, wird sie dieses Ziel erreichen. Ihr Hauptaugenmerk legt die Bank auf die Steigerung der Ertragslage und die Verbesserung der Bruttomarge. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie will die Bank ihr Kundenberaterteam weiter ausbauen. Alle Initiativen unterstehen einem selektiven, ertragsorientierten Vorgehen.

Die Bank, die bereits geografisch gut diversifiziert ist, will in Zukunft noch gezielter auf Kernmärkte mit entsprechendem Wachstumspotenzial setzen. Der Fokus der Bank liegt auf einzelnen, ausgewählten europäischen Ländern wie Deutschland sowie den Wachstumsmärkten im Mittleren Osten und Asien. Mit den geplanten Niederlassungen in Bahrain und Abu Dhabi wird die Bank Sarasin ihre Präsenz im Mittleren Osten weiter ausbauen. Grosse Erwartungen knüpft die Bank an ihre noch junge Marktpräsenz in Indien und an die in Hongkong im ersten Halbjahr 2010 erhaltene Banklizenz. Es ist ebenfalls geplant, die Banklizenz für Singapur entsprechend zu erweitern.

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ots Originaltext: Bank Sarasin + Cie AG
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Benedikt.Gratzl@sarasin.ch

Branche: Banken
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Börsen:  SIX Swiss Exchange / Amtlicher Markt/General Standard



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