DKKV-Geschäftsstelle

DKKV-Gefahrentag 2003 in München: "Das Undenkbare denken - neue Strategien im Hochwasserschutz"

Bonn (ots) - Das Deutsche Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV) ergänzt das Programm der Internationalen Fachmesse mit Kongress für Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement, Klima und Flussbau acqua alta durch seine jährliche Veranstaltung Gefahrentag unter dem Thema "Das Undenkbare denken - neue Strategien im Hochwasserschutz" am 26. November 200 Ort: Neue Messe München und ICM - Internationales Congress Center München. Im Programm des Gefahrentages stehen u.a. die Beiträge wie - Betroffen ja - aber auch bedroht? Risikowahrnehmung und Schadensvorsorge nach dem August-Hochwasser 2002 - Hochwasservorhersage - Schadensminimierung durch rechtzeitige Vorsorgemassnahmen und - Szenario Deichbruch: Gefahrenkarten - Bindeglied zwischen Vorhersage und Reaktion. Mittelpunkt des Gefahrentages ist die Vorstellung und Veröffentlichung der Lessons Learned-Studie "Hochwasservorsorge in Deutschland - Lernen aus der Katastrophe 2002 im Elbegebiet" durch die DKKV-Vorsitzende, Frau Bundesministerin a.D. Dr. Irmgard Schwaetzer. Die Studie - erstellt mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes - hat Strategien und Massnahmen identifiziert, die im Hinblick auf die im Elbegebiet anstehenden Wiederaufbauinvestitionen eine Minderung der Hochwasserschäden in der Zukunft ermöglichen. Mit den aktuell gewonnenen Erkenntnissen soll sie helfen, die Hochwasservorsorgestrategien in Deutschland insgesamt auf diese neuen Erfahrungen neu auszurichten. Kernaussagen sind: "Hochwasservorsorge und die Bewältigung von Hochwasserkatastrophen sind Querschnittsaufgaben und erfordern ein hohes Mass an Kooperation, Kommunikation und Führung. Unsere Analyse zeigt, dass ein ausreichend integriertes Zusammenwirken über Fach- und Raumgrenzen hinweg weder bei der Hochwasservorsorge noch bei der Katastrophenbewältigung stattfindet. Hochwasservorsorge und Katastrophenbewältigung müssen über Fachgrenzen hinweg als zentrale Führungsaufgabe wahrgenommen werden. Auch die Bevölkerung muss über Gefahren informiert werden und in die Entscheidungen zum Hochwasserschutz einbezogen werden. Hier scheint es besonders wichtig, die Risikokommunikation deutlich zu verbessern." Weitere Informationen über den Gefahrentag siehe auch im Internet unter http://www.dkkv.org. Winfried Glass Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Auskünfte erteilt ggf. die DKKV-Geschäftsstelle ots Originaltext: DKKV Dt. Komitee für Katastrophenvorsorge Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Ansprechpartner für die Medien: Winfried Glass (+49/228/2434-815 und +49/2225/7089808, vom 24. - 27.11.03 nur Mobiltelefon +49 /172 / 65 14 264).

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