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Frühwarnung kann Leben retten! Entscheidungsträger lernen, wie

    Bonn (ots) - Konferenz zur Frühwarnung führt zu konkreten Zusagen von Entscheidungsträgern, Frühwarnung in Katastrophenvorsorgestrategien und -politik zu integrieren

    In einer Erklärung, die heute zum Abschluss der Zweiten Internationalen Konferenz zur Frühwarnung (EWC-II) in Bonn vorgelegt wurde, haben die Teilnehmer der Konferenz klare Ziele definiert und Verantwortung übernommen, um die negativen Auswirkungen von Gefährdungen zu reduzieren. Die Konferenz ist ein Meilenstein auf dem Wege zur Entwicklung eines bisher fehlenden internationalen Frühwarnprogramms, das der Fortführung des Frühwarndialogs und dem weiteren Aufbau von Kapazitäten auf allen Ebenen dient.

    "Angesichts der immer grösseren durch Katastrophen verursachten humanitären und wirtschaftlichen Verluste ist es von entscheidender Bedeutung, dass die politischen Führer dieser Welt handeln, um die Bevölkerung besser auf drohende Gefahren vorzubereiten und sie vor ihnen zu schützen," sagte Sálvano Briceño, der Leiter des Sekretariates der Internationalen Strategie zur Katastrophenvorsorge. Dies bedeutet, durch aktives Handeln Risiken zu minimieren, um Katastrophen zu mildern, und, wo immer möglich, deren Auftreten zu verhüten.

    Frühwarnung ist eine wichtige und praktische Massnahme, die eingesetzt werden kann, um Risiken zu mindern. Es hat sich gezeigt, dass Frühwarnsysteme die negativen Auswirkungen von Katastrophen erheblich reduzieren können, wenn sie sich auf die zahlreichen Akteure, die die Frühwarnkette bilden, stützen können, insbesondere die örtlichen und nationalen Behörden, sowie auf die Mitwirkung der Bevölkerung selbst.

    Hans-Joachim Daerr vom Auswärtigen Amt unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung als Treffen von Wissenschaftlern, Praktikern der Katastrophenvorsorge und Politikern, die aus der Erfahrung des jeweils anderen lernen wollen. In den letzten drei Tagen haben Entscheidungsträger klar gemacht, dass sie bereit sind, die Verpflichtung zu akzeptieren, alles zu tun, um Menschen rechtzeitig und auf verständliche Weise zu warnen. Jetzt ist es an der Zeit, diesen Worten Taten folgen zu lassen.

    "Die deutsche Regierung verpflichtet sich, das vorgeschlagene Frühwarnprogramm unter der Ägide der Internationalen Strategie für Katastrophenvorsorge zu unterstützen und wir begrüssen die Unterstützung anderer Regierungen bei der Erreichung dieses Ziels", sagte Hans-Joachim Daerr.

    Leitlinien für Entscheidungsträger zur Integration von Frühwarnung vor Naturgefahren und -risiken in die entsprechenden Politkfelder wurden von acht Ministern und Bürgermeistern aus allen Teilen der Welt, die an der Konferenz teilnahmen, erörtert und überarbeitet. Das Dokument enthält, aufbauend auf Beispielen aus der Praxis und bewährten Praktiken, eine Reihe von Elementen, die zu beachten sind, um ein effektives Frühwarnsystem zu entwickeln; diese sollen weltweit an kommunale wie nationale Entscheidungsträger verbreitet werden.

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