FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz

Funktionswechsel und Neuzugänge an der Pädagogischen Hochschule

    Brugg (ots) - Gleich fünf ausgewiesene Fachpersonen treten ihre neue Arbeit an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz an.

    Die Pädagogische Hochschule FHNW stärkt die Berufspraxis von Lehrerinnen und Lehrern mit gesichertem und differenziertem Wissen. Dank wissenschaftlicher Exzellenz und der Nutzung von Synergieeffekten zwischen Forschung und Lehre baut sie ihre Themenführerschaft in der Bildungsforschung weiter aus. Folgende ausgewiesene Fachpersonen aus Forschung, Lehre und Praxis haben ihre neue Arbeit an der Hochschule aufgenommen:

    Prof. Dr. phil. I Andrea Bertschi-Kaufmann hat bereits am 1. Januar die Leitung des Instituts für Forschung und Entwicklung der Pädagogischen Hochschule FHNW übernommen.

    Frau Bertschi-Kaufmann war nach Studien der Literaturwissenschaft und Philosophie in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung tätig und hat verschiedene Forschungsprojekte im Bereich der Lesekompetenz und der Lese- und Literaturdidaktik aufgebaut. Mit ihren Kolleginnen und Kollegen hat Frau Bertschi-Kaufmann das Zentrum Lesen zu einem über die nationalen Grenzen hinaus anerkannten, leistungsfähigen Forschungszentrum entwickelt.

    Mit Frau Bertschi-Kaufmann hat die Pädagogische Hochschule FHNW eine ausgezeichnete Forscherin für die Institutsleitung gewinnen können, die darüber hinaus auch Fähigkeiten in Wissenschaftsorganisation besitzt.

    Prof. Dr. phil. I, habil. Hans-Ulrich Grunder hat auf 1. Februar die Leitung des Zentrums "Schule als öffentlicher Erziehungsraum" im Institut für Forschung und Entwicklung übernommen.

    Herr Grunder weist eine breite und vielfältige berufliche Biografie auf. Er war wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Institut der Berner Universität, promovierte mit einer Arbeit über die Landerziehungsheime in der Schweiz und habilitierte zum Thema Seminarreform und Reformpädagogik. 1993 wurde er Vizedirektor der Ausbildung für Sekundarlehrerinnen und Sekundarlehrer an der Universität Bern. Ab 1995 wurde Herr Grunder Professor für Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Tübingen, wo er die Forschungsstelle für Schulpädagogik gründete und leitete. Im Frühjahr 2005 zog es ihn wieder in die Schweiz, wo er Professor für Schulpädagogik und Leiter des Instituts Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule Aargau-Nordwestschweiz wurde. Zuletzt leitete er ab 2006 für zwei Jahre die Abteilung Zofingen der fusionierten Pädagogischen Hochschule FHNW.

    Sein wissenschaftliches Oeuvre ist vornehmlich im Bereich der Schulpädagogik weit gespannt. Mit Herrn Grunder hat die Pädagogische Hochschule FHNW einen wissenschaftlich ausgewiesenen Fachmann für die Zentrumsleitung "Schule als öffentlicher Erziehungsraum" gewinnen können.

    Prof. Dr. Heinz Vettiger hat auf den 1. Februar die Abteilungsleitung des Instituts Primarstufe Abteilung Zofingen von Herrn Grunder übernommen.

    Herr Vettiger ist ein ausgewiesener Fachmann im Bereich der berufspraktischen Studien, der sich mit der Verbindung von Theorie und Praxis beschäftigt und sich in den letzten Jahren mit Beiträgen zu Innovationen im Bildungswesen einen Namen gemacht hat. Durch seine Berufung erfahren die berufspraktischen Studien eine zusätzliche Stärkung.

    Prof. Dr. Peter Labudde hat auf den 1. Februar die Leitung des Zentrums "Technik- und Naturwissenschaftsdidaktik" in Basel angetreten.

    Herr Labudde ist ein national und international ausgewiesener Forscher und Experte in diesem Bereich und war zuletzt Institutsleiter an der Pädagogischen Hochschule Bern. Er tritt die Leitung des neuen Zentrums mit dem Ziel an, das Zentrum in Kooperation mit dem Forschungs- und Studienzentrum Pädagogik (FSP) zu einer hervorragenden Adresse für die Technik- und Naturwissenschaftsdidaktik zu machen.

    Prof. Dr. Roland Reichenbach bezieht ebenfalls anfangs Februar seine neuen Büros in Basel. Er besetzt die Doppelprofessur der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Basel. Letztes Jahr wurde er zum Ordinarius für Pädagogik gewählt.

    Herr Reichenbach hatte zwischen 2002 und 2008 die Professur für Allgemeine und Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Münster inne. Seine Forschungsinteressen betreffen u.a. Fragen der demokratischen Erziehung und politischen Bildung sowie die allgemeine Bildungs- und Erziehungstheorie.

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