FHNW - Fachhochschule Nordwestschweiz

FHNW: Neue Ausrichtung der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

    Brugg (ots) - Die Pädagogische Hochschule FHNW setzt die Tertialisierung der Lehrerbildung konsequent um. Mit stufenorientierten, national anerkannten Studiengängen, einer Schwerpunktsetzung in der Bildungsforschung und einer Kooperation mit der Universität Basel entstehen neue Laufbahn- und Entwicklungsmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer.

    Nach den Fusionsarbeiten im ersten Betriebsjahr hat die Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz im ersten Quartal 2007 ihr künftiges Profil und ihre strategische Ausrichtung im Bildungsraum Nordwestschweiz und im nationalen und internationalen Hochschulraum definiert. Kernelemente der neuen Positionierung als führende PH im deutschsprachigen Raum sind eine stufenorientierte Ausbildung, die Lehrerinnen und Lehrer für alle kantonalen Schulsysteme der Schweiz professionalisiert, die Konzentration auf fünf Forschungsschwerpunkte und das Forschungs- und Studienzentrum Pädagogik, das in enger Kooperation mit der Universität Basel entsteht.

    Laufbahn für Lehrerinnen und Lehrer

    Mit der schweizweit anerkannten Lehrbefähigung und der Möglichkeit auf einen akademischen Masterabschluss bis hin zur Dissertation führt die Pädagogische Hochschule FHNW den Lehrberuf aus seiner bisherigen Begrenzung und eröffnet Lehrerinnen und Lehrern eine veritable pädagogische Laufbahn. Einheitliche stufenorientierte oder heilpädagogische Bachelor-Studiengänge werden mit ergänzenden Masterstudien komplettiert und bieten individuelle Anschlussmöglichkeiten auf dem Weg zum Bildungsprofi.

    Themenführerschaft in der Bildungsforschung

    Die vier Forschungsschwerpunkte "Steuerung und Qualitätsentwicklung von Bildungssystemen", "Lesen - Medien - Sprache - Schrift", "Technik- und Naturwissenschaftsdidaktik" sowie "Schule als öffentlicher Erziehungsraum" werden auf Synergieeffekte zwischen Forschung und Lehre und die nationale Themenführerschaft ausgerichtet. Zudem wird angestrebt, den bestehenden Forschungsschwerpunkt "Individuum und Gesellschaft" in Kooperation mit der Universität Zürich im Zentrum für Demokratie in Aarau weiterzuführen.

    Forschungs- und Studienzentrum Pädagogik

    Die Pädagogische Hochschule FHNW trägt gemeinsam mit der Universität Basel ein Ordinariat Pädagogik und damit verknüpft das Forschungs- und Studienzentrum Pädagogik (FSP) in Basel. Neben Zürich und Bern entsteht somit in der Deutschschweiz ein drittes Zentrum für die akademische Qualifizierung pädagogischen Personals und erziehungswissenschaftlicher Forschung. Die Pädagogische Hochschule FHNW bietet damit ein attraktives Lehr- und Forschungsumfeld für Dozierende und Wissenschaftler. Das FSP nimmt seinen Betrieb voraussichtlich im Herbst diesen Jahres auf, spätestens aber ab Frühjahr 2008.

    Flächenhochschule mit schlanken Strukturen

    Die Ausbildung zur Lehrperson auf der Eingangs-, Primar- und Sekundarstufe wird neu an allen  künftigen Standorten Brugg, Muttenz und Solothurn angeboten. Das fachwissenschaftliche Studium auf der Sekundarstufe II wird an der Universität in Basel durchgeführt. Die Studiengänge werden neu konzipiert und mit dem Einsatz von Kooperations- und Entwicklungsschulen werden einheitliche berufspraktische Studien etabliert. Über alle neu konzipierten Studiengänge, die im Herbst 2009 starten, wird eine Reduktion der Komplexität in Struktur und Administration erreicht.

    Weitere Auskünfte erhalten Sie von:                

    - Prof. Dr. Hermann Forneck, Direktor der Pädagogischen Hochschule FHNW, T +41 56 462 49 54

    - José Santos, Leiter Marketing & Kommunikation der Pädagogischen Hochschule FHNW, T+41 56 462 49 55 E-mail: kommunikation.ph@fhnw.ch

    - Detaillierte Informationen zur Ausrichtung der Pädagogischen Hochschule FHNW sind dem Mediendossier zu entnehmen.

    Pädagogische Hochschule FHNW

    Die Pädagogische Hochschule ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz. In ihr vereinen sich die bisherigen Pädagogischen Hochschulen der Kantone Aargau, beider Basel und Solothurn.

    Aufgeteilt in sieben Institute, deckt die Pädagogische Hochschule die komplette Ausbildung für Lehrpersonen von der Vorschulstufe bis zur Gymnasialstufe ab, bildet Fachkräfte in spezieller Pädagogik und Psychologie aus und bietet Weiterbildung und Beratung auf allen Stufen sowie eine praxisorientierte Forschung und Entwicklung. Mit über 2'000 Studierenden in der Diplomausbildung und über 17'000 Kursteilnehmenden in der Weiterbildung gehört sie zu den grossen Pädagogischen Hochschulen der Deutschschweiz.

ots Originaltext: Pädagogische Hochschule

Internet: http://www.presseportal.ch/de/pm/100004717

Kontakt:
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