VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz

VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz und Stiftung für Bären bieten Hilfe für den Braunbären JJ3 an

Die beiden Stiftungen fordern: Kein Abschuss von JJ3!

    Zürich (ots) - VIER PFOTEN und die Stiftung für Bären sprechen sich vehement gegen den drohenden Abschuss des Braunbären JJ3 aus. Sollte diese extreme Massnahme ernsthaft beschlossen werden, fordern die beiden Stiftungen, den Bären unbedingt lebend einzufangen und bieten die vorübergehende Unterbringung des Bären in einem Bärenschutzzentrum an. "Wir haben den Behörden heute eine Lösung im Sinne des Tierschutzes angeboten", erklärt Carsten Hertwig, der Verantwortliche für die Bärenparks bei VIER PFOTEN. In einem weiteren Schritt kann nach einer dauerhaften Heimat für den Bären in einer weitgehend artgerechten Haltung gesucht werden.

    Braunbär JJ3 hat nach Beenden seiner Winterruhe in diesen Tagen seine Höhle verlassen und sorgt schon wieder für Aufregung, weil er sich in der Nähe von Menschen auf Nahrungssuche begibt.

    "Um das Tier nachhaltig von Menschen fernzuhalten, müssen die Vergrämungsmassnahmen, um den Bären von den Dörfern fernzuhalten, konsequent fortgesetzt werden", fordert Hertwig. Weiter gilt es aber auch, die Schutzmassnahmen für Nutztiere zu verbessern und die Bevölkerung  konsequent über die "bärensichere" Lagerung von Abfällen aufzuklären.

    "Wir  fordern die verantwortlichen Behörden auf, die Möglichkeit der Tötung nicht in Betracht zu ziehen und alles zu tun, um JJ3 in Freiheit zu belassen", sagt Rüdiger Schmiedel, Geschäftsführer der Stiftung für Bären. Die letzte Option kann nur der Lebendfang des Bären sein. In diesem Fall stehen VIER PFOTEN und die Stiftung für Bären bereit, um eine tierschutzkonforme Unterbringung zu organisieren. VIER PFOTEN betreibt drei und die Stiftung für Bären ein Bärenzentrum für die artgerechte  Unterbringung von Bären, die aus schlechter Zoo- oder Zirkushaltung stammen.

    Die beiden Stiftungen verfügen über jahrzehntelange praktische Erfahrung mit tierschutzgerechter Bärenhaltung. Trotzdem kann letztlich nicht ausgeschlossen werden, dass ein ursprünglich wild lebender Bär in Gefangenschaft Verhaltensabweichungen entwickelt. Die natürliche Beschaffenheit und die speziell auf Bären ausgerichtete Strukturierung der grossen Freigehege bieten jedoch eine Unterbringung unter naturnahen Bedingungen und minimieren dieses Risiko.

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