VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz

VIER PFOTEN: Neues Zuhause für Bär Mario

Bär Mario kommt endlich in einen grossen Bärenpark. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Vier Pfoten".

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    Zürich/Rüfenach - (ots) Für den Bären Mario im aargauischen
Haselzoo ist ein neues, artgerechtes Refugium gefunden. Die
Tierschutzorganisation VIER PFOTEN übernimmt den Bären und bringt ihn
in einem grosszügigen Bärenpark in Deutschland unter. Die Reise ist
für Anfang Juli geplant.

    Rosige Aussichten für Mario (24), dem prominenten Braunbären aus dem Aargau: Bald kann er sein beengtes Zuhause im Hasel Zoo verlassen. Dann wird er in den Alternativen Bärenpark Worbis (D) gebracht, wo den Bären und Wölfen 40'000 Quadratmeter naturbelassenes Gelände zur Verfügung stehen.

    Vor kurzem überliess der Zoobesitzer den Bären der Tierschutzorganisation. "Wir haben für Mario die beste Möglichkeit gesucht - und in Worbis nun auch gefunden. Ich freue mich sehr, dass Mario dort einen schönen Lebensabend verbringen kann", sagt Marcel Odermatt, Geschäftsführer von VIER PFOTEN. Bären werden über 30 Jahre alt.

    Für die Tierschützer ist der Fall Mario ein Paradebeispiel für das Versagen des gesetzlichen Tierschutzes: Noch in den 90er Jahren investierten die Zoopächter auf Geheiss der Behörden viel Geld in ein neues Bärengehege. Dieses hat die Grundfläche eines Einfamilienhauses. Odermatt kritisiert: "Schon damals war klar, dass ein solches Gehege niemals eine artgerechte Haltung erlaubt. Nun müssen wir unbedingt erreichen, dass die Behörden in der neuen Tierschutz-Verordnung auf die verhängnisvollen Mindestrichtlinien verzichten." Für VIER PFOTEN ist klar: Es braucht Vorschriften für eine "gute Praxis artgerechter Tierhaltung", nicht tierquälerische Mindeststandards.

    VIER PFOTEN betreibt in Österreich und Bulgarien eigene Bärenparks und eröffnet im Herbst einen weiteren in Müritz (D). In Rumänien kümmern sich die Tierschützer um verwaiste Jungbären. Im Alternativen Bärenpark Worbis trifft Mario übrigens auf zwei alte Schicksalsgenossen, Max und Emma aus Biberstein (AG). Die beiden Bären leben seit 2000 im Bärenpark und erfreuen sich bester Gesundheit.

    In langen Verhandlungen gelang es VIER PFOTEN, den Besitzer des Haselzoo für ein neues Konzept zu motivieren. Der Zoo wird umgebaut, auf die Ausstellung von Wildtieren soll künftig verzichtet werden.

ots Orginaltext: Vier Pfoten Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Mike Weibel
Pressesprecher VIER PFOTEN
Tel.:    +41/43/311'80'94
Mobile: +41/76/541'16'81
E-Mail: mike.weibel@vier-pfoten.ch

Rüdiger Schmiedel
Geschäftsführer Stiftung für Bären/Alternativer Bärenpark Worbis
Tel:      +49/160/765'62'16
E-Mail: schmiedel@baer.de



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