SVV Schweiz. Versicherungsverband

Massenkarambolagen auf der A1 - die Bilanz der Versicherer

    Zürich  (ots) - Die Massenkarambolagen auf der A1 von Anfang November 2003 bei Niederbipp haben Schäden in zweistelliger Millionenhöhe verursacht. Die Personenschäden werden auf mindestens 10 Mio. Franken geschätzt, die Sachschäden belaufen sich auf über 1 Mio. Franken.  Umfang und Komplexität der Ereignisse veranlassten die Versicherer, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.

    Ziel war, eine rasche Schadenerledigung sicher zu stellen und den Geschädigten wie auch den Versicherern langwierige Abklärungen und Auseinandersetzungen über haftpflichtrechtliche Fragen zu ersparen. In die Massenkarambolagen waren bei dichtem Nebel 70 Fahrzeuge involviert, über 50 Personen erlitten Verletzungen, eine Person starb.

    Für die Personenschäden, die 10 Mio. Franken übersteigen werden, haben die Haftpflichtversicherer zusammen mit den Sozialversicherern pragmatische Lösungen gefunden. Die verletzten Lenker und Mitfahrenden können ihre Ansprüche direkt beim Haftpflichtversicherer des Fahrzeuges geltend machen, in dem sie sich befanden. Die Aufteilung der erbrachten Leistungen zwischen Haftpflicht- und Sozialversicherern wie auch unter den Haftpflichtversicherern wird von den Versicherern einvernehmlich geregelt.

    Wie schon Anfang Dezember 2003 mitgeteilt, belaufen sich die Sachschäden auf über 1 Mio. Franken. Die Schäden an vollkaskoversicherten Fahrzeugen wurden vom jeweiligen Vollkaskoversicherer entschädigt. Die Schäden an den übrigen Fahrzeugen wurden ausnahmsweise direkt von deren eigenen Haftpflichtversicherern geregelt. Im Gegenzug verzichteten die Versicherer auf Regressforderungen.

ots Originaltext: Schweizerischer Versicherungsverband
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