Nagra

Betroffene Grundeigentümer werden informiert - Vorarbeiten für 3D-Seismik in Zürich Nordost beginnen

Von links nach rechts: Hanspeter Weber, Kurt Jäggi, Michael Sonderegger, Petra Blaser, Walter Gassler, Bernhard Schwyn und Peter Steffen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.ch/de/nr/100004441 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Nagra/Maria Schmid"

Wettingen (ots) - Ab Februar 2016 werden im Standortgebiet Zürich Nordost 3D-seismische Untersuchungen durchgeführt. Diese sind Teil der sicherheitstechnischen Abklärungen im Sachplanverfahren geologische Tiefenlager. Ab heute ist ein sechsköpfiges Team im Gebiet Zürich Nordost unterwegs, um die betroffenen Gemeinden und Grundeigentümer sowie Pächter persönlich und ausführlich über die seismischen Messungen zu informieren.

«Mein Team und ich starten heute mit der Information der betroffenen Grundstückseigentümer», sagt Teamleiter Hanspeter Weber, Geologe der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra). Die sechs Teammitglieder sind mehrheitlich aktive oder pensionierte Nagra-Mitarbeitende, die einen Bezug zur Region haben und sich um die Anliegen der Grundeigentümer und Pächter kümmern. Für die Gesamtkoordination ist der externe Seismik-Experte Michael Sonderegger zuständig. Er ist für Fragen oder Anliegen über die Gratis-Hotline 0800 437 333 und per Mail über seismik@nagra.ch erreichbar.

Nach der Information der Grundeigentümer werden ab Januar 2016 Vermesser der deutschen Firma DMT, welche die seismischen Messungen im Auftrag der Nagra durchführt, im Feld unterwegs sein. Die Vermesser legen die Punkte fest, an denen mit Vibrationsfahrzeugen Schwingungen erzeugt oder Messinstrumente (Geofone) platziert werden, und markieren diese. Danach werden die Messinstrumente platziert, und zwar hauptsächlich in Feldern und Wäldern. Sie bleiben einige Wochen an einem Ort liegen. Die 3D-seismischen Untersuchungen beginnen nach derzeitigem Stand Anfang Februar und dauern etwa einen Monat. Im Raum Isenbuck/Berg werden im Umfeld der möglichen Oberflächenanlage parallel dazu im Zuge von Abklärungen der Grundwasserverhältnisse kleinere geoelektrische Untersuchungen durchgeführt.

Im Gebiet Zürich Nordost wird eine Fläche von rund 21 Quadratkilometern 3D-seismisch untersucht. Dabei bewegen sich die Vibrationsfahrzeuge vor allem auf dem Strassen- und Wegenetz. Nach Abschluss der Messungen und erfolgten Aufräumarbeiten geht das Team von Hanspeter Weber nochmals zu den Grundeigentümern: «Wir wollen uns vergewissern, dass alles in Ordnung zurückgelassen und sauber aufgeräumt wurde», betont Weber.

Hinweis: Auf dem Blog www.seismik-news.ch werden aktuelle Hintergrundinformationen zu den 3D-seismischen Untersuchungen vermittelt.

Kontakt:

Jutta Lang, Ressortleiterin Medienstelle, 076 341 37 00,
jutta.lang@nagra.ch



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