Wienerberger AG

Wienerberger baut neues Werk in Ungarn

- Neubau eines Träger- und Überlagenwerks in Mezötúr - Neues Ziegelwerk in Tiszavasvarí kurz vor Probebetrieb

    Wien (ots) - Neue Investitionsprojekte unterstreichen nachhaltiges Engagement in Ungarn

    Wienerberger setzt den nächsten Wachstumsschritt in Osteuropa: das Unternehmen bereitet den Neubau eines Träger- und Überlagenwerks neben dem bestehenden Hintermauerziegelwerk im ungarischen Mezötúr vor. "Wir haben uns entschieden, unsere Produktionskapazitäten und Marktpositionen aufgrund des langfristigen Wachstumspotenzials in Ungarn weiter zu stärken", kommentiert  Johann Windisch, als Vorstand der Wienerberger AG zuständig für die Bereiche Zentral-Ost- und Zentral-Westeuropa, das Vorhaben. "Ungarn ist für uns trotz der Marktschwäche im ersten Quartal 2005 ein wichtiger Markt. Der geplante Werksneubau soll ein deutliches Zeichen für unser nachhaltiges Engagement in Ungarn sein". Von Mezötúr aus werden künftig neben dem ungarischen Markt auch die Exportmärkte Rumänien, Kroatien und die Slowakei optimal bedient werden können. Die Investitionssumme für den Werksneubau beträgt rund 4,7 Mio. Euro.

    Strategisch wichtiger Standort Tiszavasvarí kurz vor Produktionsstart

    Der im letzten Jahr begonnene Werksneubau im nordostungarischen Tiszavasvarí wird derzeit fertiggestellt. Tiszavasvarí ist das größte und modernste Hintermauerziegelwerk Ungarns. Der Probebetrieb wird in der zweiten Junihälfte, der Vollbetrieb wie geplant im Oktober 2005 aufgenommen werden. "Tiszavasvarí ist für uns ein strategisch wichtiger Standort, von dem wir den gesamten ostungarischen und ostslowakischen Markt betreuen können", so Windisch. Bisher wurden diese Absatzmärkte von bestehenden Produktionsstätten in Ungarn und der Slowakei beliefert. Mit dem neuen Standort werden Transportwege deutlich verkürzt und Kosteneinsparungen realisiert. Insgesamt wurden in Tiszavasvarí rund 20 Mio. Euro investiert.

    Zuversicht für Entwicklung des ungarischen Wohnbaumarktes

    "Auch wenn der ungarische Wohnbaumarkt derzeit rückläufig ist, rechnen wir in absehbarer Zukunft wieder mit einem Aufschwung", so Windisch. Seine Zuversicht begründet sich auf Expertenmeinungen, wonach jährlich 44.000 neue Wohneinheiten benötigt werden, um eine Überalterung des ungarischen Wohnbestandes zu vermeiden. In einem Werk wie Tiszavasvarí werden im Jahr rund 300.000 m" Ziegel produziert.

    Rückfragehinweis:     Wienerberger AG     Thomas Melzer, Public und Investor Relations     Tel.: +43(1)60192-463     mailto:communication@wienerberger.com

    OTS0009      2005-05-30/08:00


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