Deloitte

Fortschreitende Konsolidierung des deutschen Fitness- und Wellnessmarkt

    Düsseldorf (ots) -

    Deloitte veröffentlicht erste Ergebnisse der aktuellen Studie über     den deutschen Fitness - und Wellnessmarkt

    Die Marktstudie beinhaltet die Ergebnisse und Analysen der Markterhebung zum 31. Dezember 2004 der Anbieter des deutschen Fitness- und Wellnessmarktes, welche eine Fortschreibung der im Vorjahr erstmals aufwändig erhobenen Branchenzahlen darstellen.

    Um die Transparenz des noch vergleichsweise jungen und bis 2002 offensichtlich wachsenden Fitnessmarktes zu erhöhen, führte Deloitte im Jahr 2003 eine umfassende Marktuntersuchung durch. Telefonisch wurden die Betreiber von fast 10.000 möglichen Fitnessanlagen kontaktiert und befragt. Deloitte identifizierte bis zum 31. Dezember 2003 genau 5.651 Fitnessanlagen in Deutschland. Es stellte sich heraus, dass bisher veröffentlichte Zahlen teilweise nicht verlässlich waren.

    Für das Jahr 2004 wird die Erhebung anhand einer repräsentativen Stichprobe durchgeführt. Deloitte recherchierte umfangreich die Veränderungen gegenüber dem Ausgangsstand aus dem Jahr 2003, um die Grundgesamtheit aller Anbieter im deutschen Fitness- und Wellnessmarkt zu bestimmen.

    1. GESAMTMARKT:

    - Die Gesamtzahl kommerzieller Fitnessanlagen, die neben anderen Kriterien mindestens 200 m2 Fitnessfläche aufweisen müssen, um als Fitnessanlage gelistet zu werden, liegt bei etwa 5.640 Anlagen und somit per Saldo nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.     - Die Veränderungen umfassten im Jahr 2004 über 200 bekannte Geschäftsaufgaben, was einer Quote von etwa 3,5 Prozent entspricht. Die Größe der Anlagen mit Geschäftsaufgabe im Jahr 2004 lag mit 600 Mitgliedern deutlich unter dem Durchschnitt von 801 Mitgliedern für den Gesamtmarkt.

    - Den Geschäftsaufgaben standen über 160 Neueröffnungen gegenüber. Mit etwa 70 Neueröffnungen entfällt hiervon ein überproportionaler Anteil auf den Bereich der Fitnessketten und Filialanbieter. Davon sind die von Deloitte in einer Langzeitstudie betrachteten ausgewählten Ketten mit einem Anteil von etwa 50 Prozent vertreten. Die Langzeitbetrachtung ist ein fester Bestandteil des vierteljährlich von Deloitte veröffentlichten Newsletters zum deutschen Fitness- und Wellnessmarkt.     - Es konnten in Abgrenzung zu Neueröffnungen außerdem etwa 70 Übernahmen von vorher bestehenden Anlagen ermittelt werden.

      - Nach derzeitiger Hochrechnung ist für 2004 von einer gegenüber
2003 leicht angestiegenen Anzahl an Mitgliedschaften auszugehen. Die
endgültigen Ergebnisse der Marktstudie wird Deloitte im Mai 2005 der
Öffentlichkeit präsentieren.

    2. BUNDESLÄNDER:

    - Die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern stellen sich uneinheitlich dar. In den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gibt es deutlich mehr Geschäftsaufgaben als in den alten Bundesländern (jeweils höher als fünf Prozent bezogen auf die Gesamtanlagenzahl in 2003 im jeweiligen Bundesland). Eine Ausnahme stellt das Saarland dar, welches bundesweit mit einem relativen Anteil von über fünf Prozent die höchste Quote an Geschäftaufgaben aufweist.

    - Die niedrigsten relativen Quoten mit etwa zwei Prozent wurden in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern beobachtet.

    3. MARKT DER KETTEN:

    - Ketten erreichen 2004 einen Anteil von elf Prozent der Anlagen (Vorjahr zehn Prozent). Nach derzeitiger Hochrechnung erreichen die Ketten einen Marktanteil von 25 Prozent bezogen auf die Mitgliedschaften (Vorjahr 22 Prozent). Dieses ist im Wesentlichen durch die zum Marktdurchschnitt größeren Anlagen bedingt.

    - Der Anteil an Anlagen der übrigen Anbieter (Einzel- und kleine Filialbetriebe) ist mit etwa minus ein Prozent rückläufig gegenüber 2003.

    - Das durchschnittliche Wachstum der in der Langzeitbetrachtung untersuchten Anbieter (ausgewählte Non Franchise und Franchise Unternehmen) hat sich bezüglich der Mitgliedschaften in 2004 weiter verlangsamt: so lag es nur noch bei zwölf Prozent (zum Vergleich 2003: +17 Prozent; 2002: +23 Prozent; 2001: etwa +35 Prozent). Das Wachstum der Ketten liegt dennoch erheblich über der Entwicklung des Gesamtmarktes.

    - Dieses Wachstum der ausgewählten Anbieter wurde jedoch in 2004 in wesentlich geringerem Umfang durch Neueröffnungen oder Betriebsübernahmen realisiert: Die Anzahl der hinzugekommenen Anlagen ging (von 65 Prozent im Jahre 2002 sowie 13,6 Prozent in 2003) auf neun Prozent in 2004 zurück. Dies spiegelt sich auch in einer Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der Mitglieder pro Anlage wider.

    4. FAZIT:

    - So findet eine fortschreitende Konsolidierung unter den Einzelanbietern statt, während die Ketten ihre Marktanteile ausbauen können.

    - Die ausgewählten Fitnessketten weisen gegenüber dem Gesamtmarkt ein deutlich höheres Wachstum auf.          - Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die Erwartungen der Unternehmen für die Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres aus.

    Die kostenpflichtige Studie für das Jahr 2004 kann ab sofort bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche GmbH, Düsseldorf, bestellt werden über Frau Christine Mayeres, Tel.: 0211-8772-3566 / E-Mail: cmayeres@deloitte.de. Die Studie ist ab Mai 2005 lieferbar: Rund 50 Seiten mit Abbildungen und Tabellen. So lange vorrätig erhalten Käufer der Studie für 2004 zusätzlich ein Exemplar der umfassenden Studie für das Jahr 2003.

    Schutzgebühr: 199,- EUR Deutsch bzw. (zuzügl. gesetzlicher MwSt.); 299,- EUR Englisch (zuzügl. gesetzlicher MwSt.).  Für weitere fachliche Fragen sowie geschäftliche Anliegen steht Karsten Hollasch Tel.: 0211-8772-3566/ E-Mail khollasch@deloitte.de zur Verfügung.

    Karsten Hollasch ist Partner im Bereich Corporate Finance und Leiter des Kompetenz Centers Health & Fitness bei Deloitte in Düsseldorf.  

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ots Originaltext: Deloitte & Touche
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