Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz

Erdbeben in Haiti: Noch kein Lebenszeichen aus den SOS-Kinderdörfern in Haiti

    Port-au-Prince / Bern (ots) - SOS-Kinderdorf startet nach den verheerenden Erdbeben in Port-au-Prince Nothilfeprogramme. Zur finanziellen Sicherung dieser Programme stellt SOS-Kinderdorf Schweiz 100'000 Franken zur Verfügung. Für den Wiederaufbau plant SOS-Kinderdorf International über 5 Millionen Franken ein. Ob und wie die beiden SOS-Kinderdörfer in Haiti in Port-au-Prince und in Cap Haïtien in Mitleidenschaft gezogen wurden ist noch unklar, da derzeit kein Kontakt zu diesen Dörfern möglich ist.

    Im Zentrum der Nothilfe stehen auf sich gestellte Kinder. In einem ersten Schritt geht es darum, diesen beizustehen und sie mit ihren Eltern oder Verwandten zusammenzuführen. "Mitarbeiter vor Ort von SOS-Kinderdorf helfen zurzeit bereits Familien mit Kindern mit dem Notwendigsten. Ein Team von einheimischen Mitarbeitern organisiert ein Programm, um diesen Familien in den kommenden Monaten beim Wiederaufbau beizustehen. Zudem sind in einem zweiten Schritt die SOS-Kinderdörfer in Haiti bereit, falls sie nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurden, Kinder, die ihre Eltern und Familien verloren haben, aufzunehmen", erklärt Christian Hosmann, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Schweiz.

    100'000 Franken Soforthilfe von SOS-Kinderdorf Schweiz

    Um die Finanzierung dieser Programme vorübergehend sicherzustellen, stellte SOS-Kinderdorf Schweiz bereits gestern 100'000 Franken für die Soforthilfe zur Verfügung. Momentan wird die Hilfe erschwert, da das nationale Büro von SOS-Kinderdorf in Port-au-Prince ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Mitarbeiter vor Ort blieben dabei unverletzt. Zusätzliche Hilfe ist zurzeit aus den SOS-Kinderdörfern in der benachbarten Dominikanischen Republik unterwegs.

    Über 5 Millionen Franken für den Wiederaufbau

    In einem zweiten Schritt wird SOS-Kinderdorf den Wiederaufbau von Familienhäusern und Schulen mittragen. Bereits jetzt wurden dafür von SOS-Kinderdorf International fünf bis sieben Millionen Franken eingeplant.

    SOS-Kinderdorf ist seit 1979 in Haiti tätig

    Auf Haiti gibt es zwei SOS-Kinderdörfer und neun weitere SOS-Einrichtungen wie Schule, Berufsbildungszentren und Jugendeinrichtungen. Das SOS-Kinderdorf Santo wurde 1979 errichtet und bietet 190 Kindern ein Zuhause. Es liegt nur 12 km von der schwer vom Erdbeben betroffenen Hauptstadt Port-au-Prince entfernt. Auf dem Gelände unterhält SOS-Kinderdorf ebenfalls eine Schule, die von 600 Kindern besucht wird.

    Spenden für Haiti können über das Spendenkonto der Stiftung PC 30-31935-2 mit dem Vermerk "Erdbeben Haiti" überwiesen werden.

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