Alpiq Holding AG

EOS Holding - Sehr erfreuliches Geschäftsjahr 2006 für EOS Holding - Gruppe plant Investitionen von einer Milliarde Franken

Das geplante thermische Gaskraftwerk in Chavalon (VS). Weiterer Text über ots auf: http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100004331. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck unter Quellenangabe: "obs/EOS Holding".

    - Hinweis: Bildmaterial steht zum kostenlosen Download bereit  
        auf: http://www.presseportal.ch/de/story.htx?firmaid=100004331  ;
        und wird zusätzlich über EQ Images verbreitet -
                      
    Lausanne (ots) - Die EOS Holding hat 2006 ihren Umsatz von 1,4 auf
1,9 Milliarden Franken (plus 41%) gesteigert. Der Reingewinn fiel im
Vorjahresvergleich mit 55 Millionen Franken um sieben Prozent höher
aus. Dank ihrer soliden finanziellen Basis kann die Gruppe bis im
Jahre 2010 Investitionen in Erzeugungs- und Netzanlagen in der Höhe
von rund einer Milliarde Franken tätigen. Dies wurde an einer
Medienkonferenz vom Mittwoch, 25. April 2007, in Lausanne bekannt
gegeben.

    Bestätigung eines stetigen Wachstums im Geschäftsjahr 2006

    Für das Geschäftsjahr 2006 konnte EOS erneut deutlich höhere Ergebnisse ausweisen. Der Umsatz ist um 41% auf 1,9 Milliarden Franken geklettert. Der Reingewinn von 54,9 Millionen Franken übertraf die Erwartungen und kann als sehr befriedigend eingestuft werden. Dies vor dem Hintergrund der Tatsache, dass einerseits das Marktumfeld weniger günstig war als 2005. Andererseits galten für die Energielieferungen an die Aktionäre die Bedingungen, welche im Rahmen der 2001 in Angriff genommenen finanziellen Restrukturierung festgelegt wurden. Diese Lieferverträge laufen im September 2007 aus.

    Grund für die Expansion von EOS an den Märkten ist namentlich das erworbene Know-how in der Portfolio-Optimierung, insbesondere hinsichtlich der maximalen Valorisierung der Erzeugungsflexibilitäten zur Befriedigung der wachsenden Nachfrage nach Spitzenenergie im europäischen Markt.

    Wie CFO Patrick Mariller darlegte, weist das Trading bei einem Transaktionsvolumen von 2,4 Milliarden Franken einen Gewinn von 24 Millionen Franken aus.

    Bestätigung einer soliden finanziellen Basis

    Die Bilanzsumme der Gruppe ist auf 3,3 Milliarden Franken und das Eigenkapital auf 67 Prozent angestiegen. Verwaltungsratspräsident Dominique Dreyer meinte dazu: "Dies ist eine erneute Bestätigung der finanziellen Solidität des Unternehmens. Im Vorfeld unserer Bestrebungen, in den kommenden Jahren bedeutende Investitionen zu tätigen, ist diese solide Basis besonders wichtig." Die Gruppe plant die Realisierung grosser Vorhaben.

    Eine Milliarde für Projekte in der Schweiz und im Ausland     CEO Hans E. Schweickardt betonte an der Medienkonferenz, dass die EOS Holding alles daran setze, die Versorgungssicherheit mit Strom aufrechtzuerhalten und zu verbessern. "Unsere Kernaktivitäten liegen in der Energieerzeugung aus Wasserkaft. Zur Gewährleistung optimaler Verfügbarkeit bedarf es höchster Funktionstüchtigkeit der Anlagen", so Schweickardt. In den kommenden Jahren wird in folgende Projekte investiert:

    - Sanierung des Kraftwerks Bitsch     - Erneuerung der Turbinengruppen im Kraftwerk Martigny-Bourg     - Sanierung der Staumauer Serra     - Verstärkung der Staumauer Les Toules     - Wiederinbetriebnahme der Anlage von Fully     - Wiederinbetriebnahme von Cleuson-Dixence

    Der Ausbau von Erzeugungs- und Netzanlagen, namentlich die Wiederinbetriebnahme von Cleuson-Dixence, der Bau eines thermischen Gaskraftwerks in Chavalon und die Verstärkung des 220- und 380-kV-Netzes in der Westschweiz machen bis 2010 Investitionen von rund einer Milliarde Franken notwendig.

    CEO Hans Schweickardt verhehlte an der Medienkonferenz nicht, dass man bei der EOS vom Verlauf der politischen Energie-Diskussion in den eidgenössischen Räten während der Frühjahrssession enttäuscht ist. "Aus unserer Sicht wurde zu wenig berücksichtigt, dass Gas-Kombikraftwerke für die Überbrückung einer Energielücke dringend notwendig sind. Zwei bis drei solcher Werke wären in der Schweiz vom CO2-Ausstoss her gesehen zu verkraften", ist Hans Schweickardt überzeugt. Die Schweiz bewege sich nämlich bei der Luftreinhaltung auf einem sehr guten Niveau im internationalen Vergleich.

    "Wir haben den geringsten CO2-Ausstoss in ganz Europa. Absolut, aber auch im Vergleich zur Grösse unseres Landes. Oder anders gesagt: Punkto Luft sind wir das sauberste Land", so Schweickardt. "Es geht hier nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich herauszuwinden, die andern würden es noch schlechter machen. Wir müssen und werden die alternativen, erneuerbaren Energieträger fördern. Wir wollen und müssen unsere Spitzenposition behaupten. Die werden wir aber auch noch unangefochten innehaben, wenn wir ein neues Kraftwerk bauen. Unsere Luft wird immer noch x-fach sauberer sein als diejenige unserer Nachbarn."

    Er plädiere dafür, eine massvolle Erhöhung des CO2-Ausstosses in der Schweiz in Kauf zu nehmen. "Und zwar ohne schlechtes Gewissen. Weil sich die Schweiz bei UeKyoto› über das notwendige Mass hinaus zum Abbau verpflichtet hat. Man könnte auch sagen, weil sie schlecht verhandelt hat. Norwegen etwa hat bei den Kyoto-Verhandlungen vorausgesehen, dass das Land zur Überbrückung der Energielücke Ersatz braucht, und ist vom Bau zweier neuer Gaskombikraftwerke ausgegangen. Die Schweiz hat bei den Verhandlungen Ersatzanlagen nicht in Betracht gezogen. Das rächt sich jetzt."     Die EOS will deshalb die Pläne für den Bau eines Gas-Kombikraftwerkes in Chavalon weiterverfolgen. Allerdings setzt man auch auf die Option von Anlagen im Ausland. Im Rahmen der Entwicklungsstrategie von EOS und in der Absicht einer Diversifikation der Bezugsquellen hat das Unternehmen Anfang 2007 Vorverträge über substanzielle thermische Energievolumina im Ausland unterzeichnet. Laut CEO Hans Schweickardt tragen diese in erheblichem Mass zur Erfüllung des Auftrags einer sicheren Stromversorgung der Westschweiz bei.

    EOS in Kürze

    Die EOS-Gruppe ist eine strategische Holding der wichtigsten Elektrizitätswerke der Westschweiz. Ihre Aktionäre sind die grossen Stromunternehmen der Region. Sie ist 2002 aus der 1919 gegründeten Aktiengesellschaft Energie de l'Ouest-Suisse (EOS) hervorgegangen. In ihren drei Geschäftseinheiten "Kraftwerke", "Netze" sowie "Handel und Vertrieb" konzentriert sich die Gruppe auf ihre drei Kernkompetenzen: die Stromerzeugung aus Wasserkraft, Hoch- und Höchstspannungsübertragung sowie Vermarktung von Elektrizität in der Schweiz und im Ausland auf eigene Rechnung und im Auftrag ihrer Aktionäre. Ihr Produktionspark in der Schweiz gehört zu den flexibelsten in Europa und besteht zu 85% aus Wasserkraftwerken. Die Gruppe mit Hauptsitz in Lausanne beschäftigt ca. 550 Mitarbeitende, inkl. der Mitarbeitenden der HYDRO Exploitation AG.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.eosholding.ch.

ots Originaltext: EOS Holding
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Benoît Revaz
Generalsekretär
Tel.: +41/21/341'27'00
Mobile: +41/79/374'81'17
E-Mail: benoit.revaz@eosholding.ch


Medieninhalte
2 Dateien

Das könnte Sie auch interessieren: