Luzerner Kantonalbank LUKB

LUKB: Konzerngewinn 2002 auf Vorjahreshöhe trotz widrigem Marktumfeld

Widerstandsfähig dank Kostendisziplin und Risikomanagement

Bilanz-Mediengespräch 2002 der Luzerner Kantonalbank 18. Februar 2003, Pilatusstrasse 12, Postfach, 6002 Luzern, 5. Stock

(Zusammenfassender Bericht)

    Luzern (ots) - Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) weist für das Geschäftsjahr 2002 einen gegenüber dem Vorjahr gehaltenen Reingewinn von 89.6 Millionen Franken aus (2001: 89.2 Millionen Franken). Die Bank hat zwar infolge des schwachen Marktumfeldes weniger hohe Erträge erzielt, diese Einbussen aber mit einer Senkung des Geschäftsaufwandes um 3.4% und dank des erfolgreichen Risikomanagements (11.4% weniger Wertberichtigungen) weitgehend kompensieren können. Der am 4. Juni 2003 stattfindenden Generalversammlung wird die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 6.50 Franken brutto pro Namenaktie mit Nominalwert 50 Franken beantragt. Die Bilanzsumme im Konzern LUKB konnte im Berichtsjahr um 1.3% auf 17.570 Milliarden Franken gesteigert werden. Die Aussichten für das laufende Jahr werden durch die LUKB als verhalten beurteilt: "Bei unveränderten oder leicht besseren Marktbedingungen dürfte der Konzerngewinn 2003 der LUKB nicht wesentlich von den Vorjahresergebnissen abweichen. Bislang sprechen die Indizien leider kaum dafür, dass die Wirtschaftsentwicklung im 2003 wieder kraftvoll zulegen könnte", so Fritz Studer, Präsident der LUKB-Geschäftsleitung.

    Unverändert 6.50 Franken Dividende pro LUKB-Aktie

    Studer kündigte an, dass der Verwaltungsrat der am 4. Juni 2003 stattfindenden Generalversammlung eine unveränderte Dividende von 6.50 Franken pro LUKB-Aktie mit Nominalwert 50 Franken beantrage. Damit gehört die Aktie der Luzerner Kantonalbank, die im Berichtsjahr zusätzlich zur Dividende eine Kurssteigerung von 4.1% erzielte, mit einer Dividendenrendite von rund 4% weiterhin zu den Ertragsperlen im Schweizer Markt.

    Zinsengeschäft trotz Margendruck ein stabiler Ertragspfeiler

    Im Geschäftsjahr 2002 erwies sich das Zinsengeschäft als stabiler Ertragspfeiler, dies trotz eines leichten Rückgangs von 2.4% auf 277 Millionen Franken. Dies ist unter anderem auf die zweimalige Senkung des Hypothekarsatzes im Berichtsjahr sowie auf die markant höheren Festhypothekenabschlüsse zurückzuführen, deren Anteil per Jahresende 2002 neu 64.1% betrug (Ende 2001: 49%). Für das laufende Jahr rechnet die LUKB mit einem tieferen Zinserfolg. Sowohl der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (minus 10.8% auf 91.8 Millionen Franken) als auch der Handelserfolg (minus 22.1% auf 14.9 Millionen Franken) liegen - angesichts der Marktentwicklung nicht unerwartet - unter den Vorjahreszahlen.

    Hohe Kostendisziplin bringt 3.4% tieferen Geschäftsaufwand

    Der Geschäftsaufwand, das heisst die Positionen Personal- und Sachaufwand sowie Abgeltung der Staatgarantie, liegt mit 217.3 Millionen Franken gesamthaft um 3.4% unter dem Vorjahreswert. Gemäss Finanzchef Marcel Hurschler gehört die LUKB damit zu denjenigen Banken, welche die Kostenentwicklung sehr gut im Griff haben. Für 2003 ist erneut ein tieferer Geschäftsaufwand budgetiert.

    Erfolgreiches Risikomanagement

    Der Bruttogewinn 2002 fällt mit 175.1 Millionen Franken um 8.0% tiefer als der 2001er Wert aus und befindet sich damit in der Grössenordnung der Vergleichswerte der Jahre 1998 und 1999. "Erfreulich" präsentiert sich gemäss Hurschler die Risikosituation der Luzerner Kantonalbank: Die Aufwandposition Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste in der Höhe von 26.0 Millionen Franken liegt um 11.4% tiefer im Jahr 2001.

    Konzerngewinn um 0.5% höher als im Vorjahr

    Nach Steuern von 25.6 Millionen Franken und der Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken von 12.0 Millionen Franken resultiert ein Konzerngewinn von 89.6 Millionen Franken (plus 0.5% gegenüber dem Vorjahr). Der für die Dividende massgebende Jahresgewinn des Stammhauses LUKB  - also der primär im Wirtschaftsraum Luzern tätigen Universalbank - beträgt 81.9 Millionen Franken (plus 3.6% gegenüber dem Vorjahr).

    Zuwachs der Bilanzsumme um 1.3% auf 17.570 Milliarden

    Die Konzern-Bilanzsumme der LUKB per Ende Jahr 2002 beträgt 17.570 Milliarden Franken (plus 1.3% gegenüber Jahresbeginn 2002). Mit 14.658 Milliarden Franken liegen die Kundenausleihungen um netto 51 Millionen Franken über dem Wert von Anfang Jahr 2002. Die Hypothekarausleihungen nahmen um 3.2% bzw. 365 Millionen Franken auf 11.781 Milliarden Franken zu. Die Kundengelder stiegen total um 767 Millionen Franken auf 14.656 Milliarden Franken (plus 5.5%).

    Börsenbedingte Abnahme der Wertschriften- und Treuhandanlagen Die schlechte Börsensituation des vergangenen Jahres wirkte sich auch auf das Volumen der von der LUKB betreuten Vermögenswerte (inkl. Treuhandgelder) aus: Sie liegen per Ende Jahr mit 14.606 Milliarden Franken um 11.6% unter dem Wert zum Jahresbeginn 2002.

    LUKB publiziert Management-Entschädigungen

    Anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz legte die Luzerner Kantonalbank im Sinne der Corporate Governance auch die Gehälter für das oberste Management offen: Die Entschädigung der fünf Mitglieder der Geschäftsleitung beträgt im Geschäftsjahr 2002 gesamthaft 2.49 Millionen Franken. In dieser Summe sind auch die Bonuszahlungen für das Geschäftsjahr 2002 berücksichtigt. Die durch den Arbeitgeber geleisteten Beiträge an die Sozialversicherungen betragen für die Mitglieder der Geschäftsleitung zusätzlich 0.52 Millionen Franken. Bei der LUKB besteht kein Optionsprogramm.

    Die Entschädigung der neun Verwaltungsratsmitglieder beträgt im Geschäftsjahr 2002 gesamthaft 615'000 Franken. Dieser Betrag setzt sich aus einer Grundpauschale, Zuschlägen für Sonderfunktionen und Sitzungsgeldern zusammen. Das Verwaltungsratshonorar ist fix und nicht pensionsberechtigt. Die durch den Arbeitgeber geleisteten Beiträge an die Sozialversicherungen betragen für die Mitglieder des Verwaltungsrates zusätzlich 52'700 Franken. Für den Verwaltungsrat besteht weder ein Bonus- noch ein Optionsprogramm. Die Mitglieder des Verwaltungsrates haben zudem keinen Anspruch auf die für Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeiter üblichen Sonderkonditionen.

    Die Bilanz und die Erfolgsrechnung von Konzern und Stammhaus LUKB mit den detaillierten Zahlen sind unter www.lukb.ch abrufbar.

ots Originaltext: Luzerner Kantonalbank
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Dr. Daniel von Arx
Leiter Kommunikation LUKB
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