Gebrüder Weiss

Baustart für 50 Mio-Logistikzentrum

Grundsteinlegung Maria Lanzendorf: (v.l.n.r.): GW-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner, Bgm. Lanzendorf Peter Komarek, GW-Wien Niederlassungleiter Jürgen Bauer, LH Dr. Erwin Pröll und Bgm. Von Maria Lanzendorf Sissy Roth-Halwax. Weiter Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle... mehr

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Grundsteinlegung für neuen Gebrüder Weiss-Logistikterminal in Maria Lanzendorf

    Lauterach (ots) - Im Rahmen einer Feier haben am 2. März Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und GW-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner den Grundstein zur bisher grössten Anlage des österreichischen Logistikkonzerns gelegt. Auf einem 105.000 m2 grossen Grundstück im niederösterreichischen  Maria Lanzendorf werden in den nächsten Monaten zirka 50.000 m2 Büro, Umschlag- und Lagerflächen errichtet. 450 Mitarbeiter werden voraussichtlich im Juni 2006 nach Maria Lanzendorf umziehen.

    Grösste Einzelinvestition

    Mit 50 Mio. EUR ist der Neubau in Maria Lanzendorf die grösste Einzelinvestition in der bisherigen Geschichte des Gebrüder Weiss-Konzerns. "Unsere Investition ist ein klares

    Bekenntnis an die Zukunft des sich herauskristallisierenden Wirtschaftsraumes Györ-Bratislava-Brünn-Wien als Logistikstandort von europäischer Bedeutung", führt GW-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Niessner aus."Wir werden hier mit 450 Mitarbeitern beginnen, haben diese Anlage aber mit deutlichen Reserven konzipiert. Das Grundstück lässt noch weitere Ausbaustufen zu. Maria Lanzendorf ist im GW-Netzwerk ein zentraler Standort. Ich bin überzeugt, dass wir hier sehr schnell weiter wachsen werden und auch entsprechend neue Arbeitsplätze anbieten können"

    Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll: "Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass international tätige Unternehmen in unsere Wirtschaftspolitik und Standortstrategien vertrauen. Die Investition von Gebrüder Weiss in Maria Lanzendorf zeigt uns, dass wir in Niederösterreich auf dem richtigen Weg sind. Mit 450 Arbeitsplätzen ist das Unternehmen wichtiger Arbeitgeber und Motor für die regionale Wirtschaft".

    S1 war ein wichtiges Argument

    Das wirtschaftliche Klima ist durch Investitionen in die Infrastruktur, den Ausbau der Verkehrsanbindungen und des öffentlichen Verkehrs verbessert worden. Niederösterreich investiert in den Ausbau der Strassen- und Bahnstrecken in den nächsten Jahren 4 Mrd. Euro. Ein wichtiges Ausbauprojekt, die S1, war für Gebrüder Weiss ein wichtiges Argument für diesen Standort.

    "Attraktive Unternehmensstandorte mit optimaler Verkehrsanbindung, aber auch ein unternehmerfreundliches Klima sind Trümpfe, die wir in Niederösterreich im internationalen Standortwettbewerb ausspielen können", ist Dr. Richard Plitzka, Hauptgeschäftsführer ecoplus überzeugt. ecoplus unterstützte Gebrüder Weiss im Rahmen der Ansiedlung.

    Alles an einem Standort

    Mit der neuen Anlage wird GW die bisher auf fünf Anlagen verteilten Aktivitäten an einem Standort zusammenfassen. In Maria Lanzendorf entstehen ausreichend Flächen für Lagerung, Kommissionierung und Umschlag sowie Büros für alle Dienstleistungsprodukte des Konzerns, wie Luft- und Seefracht, nationale und internationale Systemverkehre, Logistikberatung und Management. Entsprechend imposant werden die Ausmasse der Anlage sein. Die Gesamtlänge wird gut 300 Meter betragen. "Durch die Konzentration aller Prozesse an einem Standort gewinnen wir einen deutlichen Wettbewerbsvorteil in Sachen Geschwindigkeit und Qualität", erklärt der für den Standort zuständige Regionaldirektor Jürgen Bauer. Die derzeitigen Anlagen wurden zum Teil bereits veräussert oder stehen zum Verkauf. Die Standorte des Hightech-Logistikbereichs tectraxx in Strebersdorf und Wiener Neudorf bleiben bestehen. Das derzeit noch in Grossenzersdorf betriebene Repaircenter wird in Kürze in Wiener Neudorf integriert.

    Tausende LKW-Fahrten weniger

    Positiv sind auch die Umwelteffekte durch die Konzentration auf einen verkehrstechnisch sehr gut gelegenen Standort. Die neue Anlage ist direkt neben der derzeit in Bau befindlichen S1 gelegen, so dass der gesamte zu- und abfahrende Verkehr direkten Zugang auf das hochrangige Strassennetz hat, ohne Wohngebiete zu belasten. "All die notwendigen Verbindungsfahrten zwischen unseren Terminals fallen mit Maria Lanzendorf weg. Das sind auf ein Jahr gesehen mehrere tausend LKW-Fahrten weniger", erklärt Jürgen Bauer.

    Innovative Fördertechnik - Paletten-Hängebahn

    Im Bereich der Lager- und Fördertechnik wird im neuen GW-Terminal in Maria Lanzendorf eine der ersten Paletten-Elektro-Hängebahnen Europas  im Logistikbereich installiert. Diese mit einem Sessellift vergleichbare, ca. 800 Meter lange Bahn wird in Dreieinhalb Meter Höhe die Güter auf den langen Strecken im Gebäude schnell, fehlerfrei und effizient transportieren, z. B. vom Lagerplatz zum Verladetor. Im 14 Meter hohen Lagerbereich setzt GW hingegen auf konventionellere Technik: induktionsgeführte, manuell betriebene Stapler. "Als Logistikdienstleister haben wir es im Lager mit sehr unterschiedlichen Waren zu tun. Die dadurch erforderliche Flexibilität können nur Menschen effizient erbringen", erläutert Bauer diese Entscheidung. Der neue GW-Terminal wird auch eine der sichersten Logistikzentren Österreichs werden: Die gesamte Anlage wird mit einem Videoüberwachungssystem ausgestattet und TAPA-zertifiziert.

    Grundstein mit "Wunsch-Buch"

    In den Grundstein eingemauert wurde neben den Plänen der Anlage auch ein oranges 'Wunschbuch'. Alle GW-Wien Mitarbeiter hatten in den letzten Wochen die Möglichkeit, in diesem Buch ihre persönlichen Wünsche für ihren neuen Arbeitsplatz niederzuschreiben. "Die neue Anlage soll auf der richtigen Basis stehen", erläuterte Wien-Chef Jürgen Bauer, "und Basis unseres heutigen und zukünftigen Erfolges sind nicht die Bürohäuser und Umschlagshallen, sondern die Menschen, die für Gebrüder Weiss in diesen Anlagen mit Engagement arbeiten!"

    100 Standorte weltweit

    Insgesamt beschäftigt der Gebrüder Weiss Konzern 3.281 Mitarbeiter an 100 Standorten weltweit. Im letzten Geschäftsjahr hat dieses österreichische Unternehmen mit Hauptsitz in Lauterach einen Umsatz von etwa 700 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Gebrüder Weiss Logistikterminal Maria Lanzendorf

    Die Fakten auf einen Blick

- Euro 50 Mio. Investitionssumme = grösste Einzelinvestition der
    Firmengeschichte
- 450 Mitarbeiter
- Zeitplan
         - 2.3.2005 Spatenstich
         - 14.3.2005 Baubeginn
         - Mitte 2006 Umzug

    Technische Infrastruktur

- Elektro-Hängebahn - modernste Technologie der Fördertechnik     verläuft in 3,5 Meter Höhe, 800 Meter lang - W-Lan im Umschlags-, Lager- und Logistikbereich; im     Konferenzgebäude und allen Besprechungsräumen - Sicherheit: Lückenloses digitales Video-Überwachungssystem     Zutrittskontrollen in allen Bereichen; TAPA Zertifizierung - IT und Telefon: Voice over IP

    Flächen

- Grundfläche (ca.):         105.000 m2
- verbaute Fläche (ca.):    35.500 m2
- Länge des Terminals:            300 Meter
- Breite des Terminals:          215 Meter
- Büroflächen:                      7.500 m2

    8 Fussballfelder für die Logistik

- Ges. Lager-Nutzfläche:    42.700 m2 davon
- Umschlagsfläche:              11.700 m2
- Cross-Docking:                  6.200 m2
- Lagerfläche:                    15.900 m2
- Kleinteile-/Blocklager:    8.900 m2
- Paletten-Stellplätze:      34.000 (Hochregallager)
                                              5.000 (Blocklager)

    Lärmschutzwand

- 380 Meter lang - 5 Meter hoch

ots Originaltext: Gebrüder Weiss Pressestelle
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Kontakt:
Gebrüder Weiss
Pressestelle: Johannes Angerer
Bundesstrasse 110
A-6923 Lauterach
Tel.      +43/5574/696'500
Mobile  +43/664/8370'837
E-mail:    johannes.angerer@weisslogistics.com
Internet: www.weisslogistics.com



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