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Schweizerischer Apothekerverband: Unerwünschte Nebenwirkungen bei Medikamenten - Da kann man ganz schön baden gehen!

Das aktuelle Plakatsujet der SAV-Plakatkampagne 2004. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Schweizerischer Apothekerverband".

Hinweis: Das Plakatsujet "Eisbär" kann unter www.newsaktuell.ch/d
              kostenlos heruntergeladen werden.

    Bern-Liebefeld (ots) - Laut einer Studie der WHO wird rund die Hälfte aller abgegebenen Medikamente nicht richtig eingenommen. In den USA zählen unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten zu den sechs häufigsten Todesursachen. Im Rahmen ihrer Sensibilisierungskampagne machen daher die Schweizer Apothekerinnen und Apotheker auf Nebenwirkungen von Medikamenten aufmerksam. Das Sujet "Eisbär" ist im Monat Juni in Apotheken, Fussgängerzonen und Einkaufszentren zu sehen.

    Jedes Medikament hat neben seinen positiven Eigenschaften in der Regel auch Nebenwirkungen. Das wissen die meisten Patientinnen und Patienten. Dass neben den rezeptpflichtigen aber auch rezeptfrei erhältliche oder sogar als "gesund" erachtete pflanzliche Präparate mit anderen Medikamenten oder Nahrungsmitteln wechselwirken können, ist weniger bekannt. Es ist daher äusserst wichtig, Medikamente richtig und gezielt einzusetzen und die möglichen Folgen von deren Einnahme genau zu prüfen. Die Apothekerinnen und Apotheker widmen daher im Monat Juni diesem Thema ein Sujet ihrer nationalen Sensibilisierungskampagne.

    Vollständiges Patientendossier in der Stammapotheke

    Zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten führen die Apotheken für jede Kundin und jeden Kunden ein Patientendossier mit den von der betreffenden Person eingenommenen Medikamenten. Durch diesen Überblick können die Apothekerinnen und Apothekern als Fachpersonen des Medikamentes mögliche unerwünschte Nebenwirkungen oder Interaktionen erkennen. Voraussetzung dafür sind umfassende Kenntnisse der vorliegenden Erkrankung oder Gesundheitsstörung und der Wirkungsweise der eingesetzten Arzneimittel bzw. Wirkstoffe. Die fachkundige Beratung in der Apotheke und die Einhaltung der erhaltenen Anweisungen zur einzunehmenden Medikamentenmenge, zu den Einnahmezeiten, zur Anwendungsdauer und zu allfälligen Neben- und Wechselwirkungen durch die Patientin, den Patienten sind daher von grosser Bedeutung für den Erfolg der Therapie. "Nur ein vollständiges Patienten-Dossier erfüllt diesen Zweck optimal" erklärt Mirjam Müller, Leiterin der Abteilung Kommunikation des Schweizerischen Apothekerverbandes. "Deshalb liegt es im Interesse der Patientinnen und Patienten, eine Stammapotheke zu wählen, in der sie sich gut beraten und wohl fühlen."

    Das Plakatsujet "Eisbär" ist auf der Website des SAV, www.pharmagate.ch , unter der Rubrik "Medien" zu finden.

ots Originaltext: Schweizerischer Apothekerverband SAV
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
Schweizerischer Apothekerverband SAV
Frau Mirjam M. Müller
Leiterin Abt. Kommunikation
Stationsstrasse 12
3097 Bern-Liebefeld
Tel.         +41/31/978'58'58
Fax          +41/31/978'58'59
E-Mail:    mirjam.mueller@sphin.ch
Internet: www.pharmagate.ch



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