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Schweizerischer Apothekerverband: Tabuthemen ansprechen

Schweizerischer Apothekerverband: Tabuthemen ansprechen
Mit diesem Plakat ermutigt der Schweizerische Apothekerverband die Bevölkerung, auch bei heiklen Themen ohne Hemmungen das Gespräch in der Apotheke zu suchen. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Schweizerischer Apothekerverband".

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    Bern-Liebefeld (ots) - Mit einer Plakataktion im Monat März möchte der Schweizerische Apothekerverband die Bevölkerung ermutigen, auch bei so genannt heiklen Themen das Gespräch mit dem Apotheker, der Apothekerin zu suchen. Dieses hilft den Patienten, ihre Ängste abzubauen, die Ursachen ihres Problems zu verstehen und sich vor allem richtig zu verhalten.

    Man schätzt, dass in der Schweiz mehr als 400'000 Menschen an Blasenschwäche (Harninkontinenz) leiden. Etwa 10-30 Prozent der Frauen sind von Blasenschwäche betroffen, besonders in der Menopause oder nach einer Schwangerschaft. Bei Männern ist die Häufigkeit um das Drei- bis Vierfache niedriger.

    Als sogenanntes "Tabuthema" hat die Blasenschwäche (Harninkontinenz) mit sexuellen Problemen, Geschlechtskrankheiten, Fussschweiss oder Mundgeruch eines gemeinsam: Die betroffenen Personen schämen sich und haben oft Hemmungen, über ihre Beschwerden zu sprechen. Viele versuchen, diese zu verbergen, resignieren oder ziehen sich gar aus Angst vor Entdeckung völlig zurück. Andere legen sich Strategien zurecht, welche das Problem im Laufe der Zeit noch verschlimmern: "Wenn ein Inkontinenzpatient bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Blase entleert, gibt diese mit der Zeit bereits bei kleinstem Füllungsstand das Signal zu Harndrang", erklärt Sara Iten-Hug, diplomierte Apothekerin. Ein offenes Gespräch mit einer Fachperson kann den Betroffenen helfen, ihre Unsicherheit abzubauen, die Ursachen ihres Leidens zu verstehen und sich richtig zu verhalten. Denn oft reichen schon einfache Verhaltensänderungen, um das Problem zu lindern oder zu lösen.

    Die Apothekerinnen und Apotheker sind sich als leicht zugängliche und ohne Termin erreichbare Medizinalpersonen gewohnt, mit ihren Patienten und Kundinnen über heikle Themen zu sprechen. Das neue Plakatsujet "Hand und Fuss", aktuell im Monat März, soll Patientinnen und Patienten dazu ermutigen, auch heikle Themen zur Sprache zu bringen.

ots Originaltext: Schweizerischer Apothekerverband SAV
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Kontakt:
SCHWEIZERISCHER APOTHEKERVERBAND
Mirjam M. Müller
Leiterin Abt. Kommunikation
Stationsstrasse 12
CH-3097 Bern-Liebefeld
Tel.      +41/31/978'58'58
Fax        +41/31/978'58'59
E-Mail: sav@sphin.ch

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(Rubrik Medien)



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