UNIQA Versicherungen AG

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Kapitalmaßnahmen

27.04.2012

DIE IN DIESER AD HOC MITTEILUNG ENTHALTENEN INFORMATIONEN SIND WEDER ZUR
VERÖFFENTLICHUNG NOCH ZUR WEITERGABE IN DIE BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN
STAATEN VON AMERIKA, NACH BZW. INNERHALB AUSTRALIEN(S), KANADA(S) ODER JAPAN(S)
BESTIMMT.

- UNIQA plant Kapitalmaßnahme von 500 Millionen Euro als Zwischenschritt zum
beabsichtigten Re-IPO 2013

- UNIQA plant - vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen - neue 
Konzernstruktur in Vorbereitung auf Re-IPO

- Jahresergebnis 2011 durch Einmaleffekte belastet, Kerngeschäft robust


Aufgrund der volatilen Kapitalmärkte ist derzeit nicht absehbar, ob UNIQA zum
Zeitpunkt des geplanten Re-IPO in 2013 ein attraktives Kapitalmarktumfeld
vorfinden wird. Um die sich derzeit bietenden Wachstumschancen in Zentral- und
Osteuropa (CEE) jetzt nutzen zu können, plant UNIQA, noch heuer als
Zwischenschritt eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von 500 Millionen Euro
vorzunehmen. Die dafür notwendigen Grundsatzbeschlüsse sind in der Sitzung des
Aufsichtsrats am Abend des 26. April 2012 gefasst worden. Diese Kapitalerhöhung
wird ausschließlich den bestehenden Aktionären angeboten werden. Die beiden
Kernaktio-näre Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und Austria
Privatstiftung werden ihre Be-zugsrechte jedenfalls voll ausüben.

Die geplante Kapitalerhöhung soll die Kapitalstruktur von UNIQA stärken. Die
erhöhte Solvenzquote soll die Basis für das geplante Wachstum schaffen: UNIQA
beabsichtigt, die Minderheitenanteile der European Bank for Reconstruction and
Development (EBRD) an den UNIQA Tochtergesellschaften in Kroatien, Polen und
Ungarn zu kaufen. Die Verhandlungen mit EBRD laufen. Darüber hinaus erwartet
UNIQA vermehrt Möglichkeiten für Akquisitionen und damit zum Ausbau ihrer
Marktposition in bestehenden Märkten, da einige Mitbewerber, deren Fokus nicht
auf CEE liegt, vermutlich beginnen, sich aus der Region zurückzuziehen. 

UNIQA hält am Re-IPO als zentralem Bestandteil ihrer Wachstumsstrategie fest.
Die Vorbereitungen sind angelaufen. Als wichtigster Teil davon soll die
Konzernstruktur gestrafft und börsenfreundlicher gestaltet werden: Vorbehaltlich
der behördlichen Genehmigungen ist geplant, dass Austria Versicherungsverein auf
Gegenseitigkeit Privatstiftung und Collegialität Versicherung auf
Gegenseitigkeit ihre Beteiligungen an der UNIQA Personenversicherung AG in der
Höhe von gemeinsam 36,6 Prozent in die börsennotierte Holding UNIQA
Versicherungen AG gegen Gewährung neuer Aktien an UNIQA Versicherungen AG als
Sacheinlage einbringen. Zudem sollen die UNIQA Sachversicherung AG und die CALL
DIRECT Versicherung AG mit der UNIQA Personenversicherung AG als neuer "UNIQA
Österreich" verschmolzen werden, die zu 100 Prozent der börsennotierten Holding
gehören wird. Auch dafür hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom Abend des
26. April 2012 die notwendigen Grund-satzbeschlüsse gefasst.

Das Jahresergebnis 2011: 
Das operative Kerngeschäft der UNIQA Group hat sich im Jahr 2011 in einem
schwierigen wirtschaftlichen Umfeld solide entwickelt: Die laufenden Prämien -
einschließlich der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung
- stiegen um 4,7 Prozent auf 5.381,1 Millionen Euro (2010: 5.140,5 Millionen
Euro), in den Wachstumsmärkten in Zentral- und Osteuropa sogar um 7,7 Prozent
auf 1.095,3 Millionen Euro (2010: 1.017,0 Millionen Euro). Die verrechneten
Prämien - exklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebun-denen
Lebensversicherung - sanken leicht um 0,6 Prozent auf 5.348,8 Millionen Euro
(2010: 5.379,1 Millionen Euro).

Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung stieg aufgrund des Wachstums in CEE
und aufgrund von Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der UNIQA Group in
der Höhe von 130,5 Millionen Euro überproportional auf 27,1 Prozent (2010: 22,6
Prozent). Bereinigt um die Einmalaufwendungen betrug die Kostenquote 24,8
Prozent. 

Die Combined Ratio nach Rückversicherung in der Schaden- und Unfallversicherung
sank aufgrund des verbesserten Schadenverlaufs leicht auf 105,1 Prozent (2010:
105,4 Prozent). Bereinigt um die Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der
Gruppe sank die Combined Ratio nach Rückversicherung auf 101,0 Prozent. 

Die Kapitalanlagen inklusive der fonds- und der indexgebundenen
Lebensversicherung gingen im Geschäftsjahr 2011 leicht um 0,7 Prozent auf
24.601,1 Millionen Euro (31.12.2010: 24.778,7 Millionen Euro) zurück. Die
Netto-Erträge aus Kapitalanlagen sanken vor allem aufgrund der Netto-Belastung
durch Abschreibungen auf griechische Staatspapiere in der Höhe von netto 348
Millionen Euro und der generell negativen Entwicklung auf den Finanz-märkten um
74,0 Prozent auf 226,6 Millionen Euro (2010: 872,3 Millionen Euro). 

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 2011 minus 325,6
Millionen Euro (2010: 141,8 Millionen Euro). In diesem Ergebnis sind erhebliche
Einmaleffekte enthalten: Abschreibungen auf griechische Staatspapiere in der
Höhe von netto 348 Millionen Euro und Aufwendungen für die Neuausrichtung der
UNIQA Group  - inklusive Ab-schreibungen auf Beteiligungen -  in Höhe von 175,8
Millionen Euro. Auf der anderen Seite ist ein positiver Effekt aus der Änderung
der Rückversicherungsstrategie in der Höhe von 40 Millionen Euro im Ergebnis
enthalten. Bereinigt um diese Einmaleffekte würde das positive EGT 158,2
Millionen Euro betragen. Das Konzernergebnis lag bei minus 245,6 Millionen Euro
(2010: 42,3 Millionen Euro).

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung am 29. Mai 2012
vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2011 keine Dividende auszuschütten.

Rechtliche Hinweise 
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der
UNIQA Group beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis
aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen
getroffen wurden. Sollten die zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, so
können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen
abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.

Diese Informationen beinhalten weder ein Angebot noch eine Aufforderung oder
eine Einladung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von Aktien
der UNIQA Versicherungen AG. Ein öffentliches Angebot von Aktien der UNIQA
Versicherungen AG darf in Österreich nur nach Veröffentlichung eines gemäß den
Bestimmungen des Kapitalmarktgesetzes erstellten Prospekts erfolgen. Jegliche
Kauforders in Bezug auf Aktien der UNIQA Versicherungen AG, die vor Beginn eines
öffentlichen Angebots eingehen, werden zurückgewiesen. Sollte ein öffentliches
Angebot in Österreich stattfinden, wird ein Prospekt gemäß den Bestimmungen des
Kapitalmarktgesetzes erstellt, der am Sitz der Gesellschaft während üblicher
Geschäftszeiten kostenlos erhältlich sein wird.

Diese Informationen dürfen weder direkt noch indirekt in die oder in den
Vereinigten Staaten von Amerika (einschließlich ihrer Territorien,
Schutzgebiete, Bundesstaaten und des District of Columbia) verbreitet werden.
Diese Informationen stellen weder ein Angebot noch den Teil eines Angebots zum
Kauf oder zur Zeichnung noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum
Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika
dar. Die hierin erwähnten Aktien der UNIQA Versicherungen AG (die "Aktien")
dür-fen nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika angeboten oder verkauft
werden, es sei denn, sie sind registriert oder von der Registrierungspflicht
gemäß dem U.S.-amerikanischen Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen
Fassung (der "Securities Act") befreit. Die Aktien sind nicht und werden nicht
gemäß dem Securities Act registriert und werden in den Vereinigten Staaten von
Amerika nicht angeboten oder verkauft, außer auf Grundlage einer anwendbaren
Ausnahme von der Registrierungspflicht. 

Diese Mitteilung ist nur an Personen gerichtet, (i) die außerhalb des
Vereinigten Königreichs sind oder (ii) die Branchenerfahrung mit Investitionen
im Sinne von Artikel 19 (5) der U.K. Financial Services and Markets Act 2000
(Financial Promotion) Order 2005 (in der geltenden Fassung) (die "Order") haben
oder (iii) die Artikel 49 (2) (a) bis (d) der Order ("high net worth companies,
unincorporated associations etc.") unterliegen (alle solche Personen nachfolgend
"Relevante Personen" genannt). Eine Person, die keine Relevante Person ist, darf
nicht auf Grund dieser Mitteilung oder ihres Inhaltes tätig werden oder auf
diese vertrauen. Jede Investition oder Investitionstätigkeit, auf die sich diese
Mitteilung bezieht, steht nur Relevanten Personen zur Verfügung und wird nur mit
Relevanten Personen unternommen.


Rückfragehinweis:
UNIQA Versicherungen AG
Norbert Heller
Tel.: +43 (01) 211 75-3414
mailto:norbert.heller@uniqa.at

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Emittent:    UNIQA Versicherungen AG
             Untere Donaustraße 21
             A-1020 Wien
Telefon:     01/211 75-0
Email:    investor.relations@uniqa.at
WWW:      http://www.uniqagroup.com
Branche:     Versicherungen
ISIN:        AT0000821103
Indizes:     WBI, ATX Prime
Börsen:      Amtlicher Handel: Wien 
Sprache:    Deutsch
 



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