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UNIQA mit starkem ersten Halbjahr

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31.08.2005

UNIQA mit starkem ersten Halbjahr

Ergebnis und Prämieneinnahmen im In- und Ausland deutlich gesteigert

- Verrechnete Prämien (inklusive Sparanteil aus der fonds- und indexgebunden Lebensversicherung) um 31,1% auf 2.487,1 Mio. Euro gesteigert (exklusive Sparanteile: 2.296,0 Mio. Euro / +25,2%) - IFRS EGT bereits bei 85,5 Mio. Euro (+ 63,3%) - Kostenquote weiter gesenkt - Ergebniserwartung bleibt trotz Hochwasser bei 150 Mio. Euro für 2005

Die UNIQA Gruppe hat im ersten Halbjahr 2005 den positiven Wachstumstrend erfolgreich fortgesetzt und sowohl die Prämieneinnahmen als auch das Ergebnis im In- und Ausland durch starkes organisches Wachstum (inkl. Sparpanteil +11,6% / exkl. Sparanteil +7,4%) und Zukäufe weiter gesteigert.

Die verrechneten Prämien stiegen gegenüber der Vorjahresperiode in Summe um 31,1% auf 2.487,1 Mio. Euro. Exklusive der nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nicht berücksichtigten Sparpanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung in der Höhe von 191,1 Mio. Euro (+201,2%) ergibt sich eine Prämiensteigerung um 25,2% auf 2.296,0 Mio. Euro. Die ausbezahlten Leistungen stiegen konzernweit lediglich um 12,8% auf 1.141,9 Mio. Euro. Der gesamte Schaden- und Leistungsaufwand des UNIQA Konzerns lag im ersten Halbjahr bei 1.879,8 Mio. Euro. Die Steigerung um 27,0% ist im Wesentlichen auf die Erweiterung des Konsolidierungskreises zurückzuführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach IFRS liegt mit 85,5 Mio. Euro zum Halbjahr bereits bei rund 71% des Wertes des gesamten Vorjahres (120,8 Mio. Euro). Der Beitrag der Auslandsgesellschaften zum Halbjahresergebnis konnte durch eine Steigerung um 110,0% auf 27,8 Mio. Euro auf fast ein Drittel (32,6%) erhöht werden.

Für das gesamte Jahr 2005 erwartet die UNIQA Gruppe ein EGT von rund 150 Mio. Euro, welches auf Grund der Entwicklung im ersten Halbjahr, auch nach den Hochwasserschäden der vergangenen Wochen, gut abgesichert erscheint.

Dr. Konstantin Klien, Vorstandsvorsitzender der UNIQA Versicherungen AG, zeigt sich mit der Entwicklung des ersten Halbjahres sehr zufrieden: "Wir haben unseren Weg des ertragreichen Wachstums im ersten Halbjahr 2005 erfolgreich fortgesetzt und unsere Internationalisierungsstrategie mit dem Einstieg in weitere Märkte Zentral- und Osteuropas planmäßig umgesetzt. UNIQA hat in allen Segmenten deutlich zugelegt, die Kundenzahl und Vertragszahl klar ausgeweitet und mit zahlreichen innerbetrieblichen Maßnahmen die Grundlage für eine weiter positive Entwicklung der Gruppe gelegt. Das erfreuliche organische Wachstum unserer Gruppe sowohl im In- als auch im Ausland und die Senkung der Kostenquote sehe ich dabei als wesentliche Bestätigung unserer Anstrengungen."

Die österreichischen Gesellschaften der UNIQA Gruppe haben zum verrechneten Prämienvolumen 1.793,0 Mio. Euro (+9,7%) beigetragen - exklusive der Sparpanteile aus der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung sind es mit 1.652,6 Mio. Euro um 4,9% mehr als im Vorjahr gewesen. Damit ist es UNIQA gelungen auch auf dem hochentwickelten österreichischen Markt klare Zuwächse zu erzielen. Nach den bisher vorliegenden Marktinformationen ist zu erwarten, dass UNIQA die führende Position am österreichischen Versicherungsmarkt heuer weiter ausbauen wird.

Zur Steigerung der verrechneten Prämien der Auslandsgesellschaften um 163,7 % auf 694,1 Mio. Euro (exkl. Sparanteil: +149,2% auf 643,4 Mio. Euro) hat neben dem organischen Wachstum von 22,9 % auch die Erweiterung des Konsolidierungskreises einen wesentlichen Beitrag geleistet. Im Gegensatz zur Vorjahresperiode sind nun auch die Werte der italienischen Claris Vita und des Mannheimer Konzerns mit zwei Quartalen sowie die der Raiffeisen Osiguranje in Bosnien und Herzegowina und der Mannheimer Krankenversicherung mit einem Quartal berücksichtigt. Im Zuge des überproportionalen Wachstums hat sich der Anteil der Gesellschaften außerhalb Österreichs auf vollkonsolidierter IAS Basis  von 14% auf über 28% verdoppelt.

Deutliches Prämienwachstum im In- und Ausland in allen Sparten

Die verrechneten Prämien der Lebensversicherung konnten um 43,7% auf 993,5 Mio. gesteigert werden - exkl. der Sparprämien waren es 802,4 Mio. Euro (+27,8%). Ein großer Teil des Wachstums in Österreich (16,5% inkl. Sparanteil / 4,3% exkl. Sparanteil) kommt weiterhin aus der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Durch dieses seit 2003 neue Geschäftsfeld und die gute Entwicklung in der "klassischen" fondsgebunden Lebensversicherung ist die FinanceLife - die innerhalb der UNIQA Gruppe die fonds- und indexgebundene Lebensversicherung betreibt - zum klaren Marktführer in diesem Bereich aufgestiegen. Aktuell verwaltet die FinanceLife mehr als 236.500 Verträge - davon 122.713 aus der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge. Alleine heuer konnten bisher mehr als 25.000 neue Kunden für diese Pensionsvorsorgevariante gewonnen werden. Außerhalb Österreichs wuchs das Prämienvolumen in der Lebensversicherung - auch durch die erstmalige Berücksichtigung der Claris Vita - um außergewöhnliche 471,2% auf 235,9 Mio. Euro (exkl. Sparprämie: 185,2 Mio. Euro / +411,0 %). In Folge dieser Entwicklung ist auch der Auslandsanteil in der Lebensversicherung auf IFRS Basis von rund 6% auf nunmehr rund 23% angewachsen.

Die ausbezahlten Leistungen wuchsen in der Lebensversicherung um 10,8% auf 364,2 Mio. Euro, der gesamte Leistungsaufwand inklusive der Veränderung der Deckungsrückstellung erhöhte sich um 30,2% auf 957,0 Mio. Euro.

In der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich die verrechneten Konzernprämien um 30,1% auf 1.082,9 Mio. Euro. Der Prämienanstieg in den Kfz-Sparten betrug konzernweit 21,4%. In Österreich entspricht das Prämienvolumen von 687,3 Mio. Euro einem Wachstum von 6,3%. Außerhalb Österreichs stiegen die Schaden- und Unfallversicherungsprämien um 113,1% auf 395,5 Mio. Euro. Neben dem organischen Wachstum von 18,5 % spielt hier die erstmalige Einbeziehung der Prämien der Mannheimer Versicherung mit 164,2 Mio. Euro eine wesentliche Rolle. Der Auslandsanteil liegt aktuell bei 36,5% nach 22,3% zur Jahresmitte des Vorjahres.

Die Zahlungen für Versicherungsfälle aus dem Segment der Schaden- und Unfallversicherung stiegen unterproportional um 22,0% auf 469,6 Mio. Euro. Der gesamte Schaden- und Leistungsaufwand erhöhte sich um 33,0% auf 543,3 Mio. Euro.

Die verrechneten Prämien in der Krankenversicherung erhöhten sich im Berichtszeitraum konzernweit um 10,0% auf 410,8 Mio. Euro. In Österreich konnte UNIQA als unangefochtenen Marktführer die Prämien in der Krankenversicherung um 3,2% auf 348,0 Mio. Euro steigern. Die Auslandsprämien erhöhten sich um 73,0% auf 62,8 Mio. Euro. Die erstmalige Einbeziehung der Prämien der Mannheimer Krankenversicherung schlägt mit 26,1 Mio. zu Buche und macht den Großteil der Steigerung aus. Der Auslandsanteil stieg deutlich von unter 10% auf rund 15,3%.

Die ausbezahlten Leistungen stiegen in der Krankenversicherung um 3,0% auf 308,1 Mio. Euro, der gesamte Schaden- und Leistungsaufwand inklusive der Veränderung der Deckungsrückstellung um 12,6% auf 379,5 Mio. Euro.

Kostenquote gesenkt - Nettokapitalerträge um 32,9% höher

Nachdem es gelungen ist die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb in Österreich absolut zu senken und der Kostenanstieg im Ausland deutlich hinter der Prämiensteigerung zurückblieb, ist die Kostenquote auf Konzernebene um 1,3 Prozentpunkte auf 21,6% gesunken. Noch deutlicher fällt die Reduktion im Inland aus, wo der Wert nach sechs Monaten bei 19,9% liegt, nach 21,6% im ersten Halbjahr des Vorjahres. Konzernweit erhöhten sich die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb nur um 18,1% auf 428,0 Mio. Euro.

Die Summe der Kapitalanlagen des UNIQA Konzerns betrug zur Jahresmitte 18.513,4 Mio. Euro und liegt damit um 26,3% über dem Vorjahreswert. Die Nettoerträge aus den Kapitalanlagen konnten auch durch die erfreuliche Börsesituation um 32,9% auf 443,1 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Halbjahresbericht steht in deutscher und englischer Sprache auf der Konzern-Website http://www.uniqagroup.com zum Download bereit.

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ots Originaltext: UNIQA Versicherungen AG
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