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Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus: Impulsprogramm 2016-2019 und Sofortmassnahmen

Bern (ots) - hotelleriesuisse begrüsst die vom Bundesrat verabschiedete Botschaft über die Standortförderung 2016-2019. Das Impulsprogramm erhöht mittel- und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und die Nachhaltigkeit der Schweizer Hotellerie. Erste Wirkungen werden sich aber erst ab 2016 zeigen. Aufgrund der aktuellen Währungssituation fordert hotelleriesuisse deshalb zusätzliche kurzfristige Massnahmen.

Die Hotellerie trägt als Rückgrat des Schweizer Tourismus massgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit der Branche bei. Ihr kommt eine zentrale wirtschaftliche Bedeutung zu, da sie sowohl in den Städten, aber insbesondere auch in den ländlichen Regionen ein bedeutender Arbeitgeber ist. Umso wichtiger ist es deshalb, optimale Rahmenbedingungen für den Schweizer Tourismus und die Beherbergungswirtschaft zu schaffen und die Standortförderung weiter voran zu treiben.

Mit bestehenden Instrumenten mehr Wirkung erzielen

Die Erhöhung der Darlehen der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit SGH erlaubt zukunftsorientierte Investitionen in innovative Hotelprojekte. Mit der Modernisierung der Vollzugsbestimmungen der SGH werden nicht nur traditionelle Hotels sondern auch neue Beherbergungsangebote unterstützt. Zudem sind die touristische Landeswerbung, Innotour und die Neue Regionalpolitik NRP wichtige tourismuspolitische Instrumente, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Hotellerie fördern. Die Erhöhung der finanziellen Mittel für die Jahre 2016 bis 2019 ist besonders wichtig, um die Hotellerie in ihrem Strukturwandel zu begleiten.

Fördermassnahmen im Rahmen von Innotour und der NRP dienen dem Wissenstransfer und der Förderung von Innovationen in der Tourismuswirtschaft. Sie erlauben die Einführung neuer Produkte, die Verbesserung der Dienstleistungen, der Strukturen und der Weiterbildung. Dank dem Zuspruch von zusätzlichen Mitteln werden überbetriebliche Tourismusangebote gefördert und somit die Attraktivität der Destinationen und ihrer Akteure erhöht.

Um die Zukunft der Hotellerie zu sichern, ist eine gezielte und effiziente Vermarktung der Schweiz im In- und Ausland essentiell. hotelleriesuisse befürwortet die Aufstockung des Budgets für die touristische Landeswerbung, um die Dualstrategie von Schweiz Tourismus -Rückgewinnung der europäischen Gäste und Nutzung des Potentials in den Wachstumsmärkten - zu stärken.

Kurzfristige Massnahmen für eine effiziente Tourismusförderung

Mit dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom 15. Januar 2015, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, hat für den Schweizer Tourismus und die Beherbergungswirtschaft ein herausforderndes Kapitel begonnen. Die Branche blickt besorgt auf die bevorstehende Sommer- und die nächste Wintersaison. Um die akute Währungssituation abzudämpfen, benötigt die Tourismusbranche zusätzliche kurzfristige Massnahmen. hotelleriesuisse fordert:

- Ein Sofortprogramm zur Förderung des inländischen Tourismus und für die Erschliessung noch brachliegender neuer Quellmärkte ausserhalb des Euro-Raums

- Die Gewährung von Zinserleichterungen und die Aufschiebung der Amortisationen durch die SGH

- Eine sofortige Aufstockung der Mittel im Rahmen des Innotour-Förderprogramms für 2015

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