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Die Schweizer Hotellerie in ihrer Vielfalt: bereit für die Wintergäste

Bern (ots)

Die aktuelle Währungskrise erweist sich für die
Schweizer Hotellerie als Aufschwungsdämpfer und dürfte den Schweizer 
Tourismus in der kommenden Wintersaison verstärkt herausfordern. Die 
Branche muss ihre Innovationskraft mehr denn je unter Beweis stellen 
und Gäste aus dem In- und Ausland mit Qualität und einem vielfältigen
Angebot überzeugen.
Vor dem Hintergrund des starken Frankens ist die Schweizer 
Hotellerie in den Sommermonaten 2010 noch mit einem blauen Auge 
davongekommen. Die stabile Nachfrage aus dem Inland und boomende 
Wachstumsmärkte wie China, Indien und die Golfstaaten vermochten die 
rückläufige Nachfrage aus den Euroländern abzufedern. Von Januar bis 
August 2010 resultierte eine Zunahme der Logiernächte um 2,1 Prozent 
gegenüber derselben Vorjahresperiode. Deutlich zugelegt haben die 
grossen Städte sowie die oberen Sterne-Kategorien - eine Tendenz, die
mit der spürbaren Erholung des Geschäftstourismus einhergeht. «Die 
Entwicklung zeichnet die weltweit getätigten 
Konjunkturstimulierungsmassnahmen durch die Regierungen der 
wichtigsten Nationen zeitverzögert nach», erklärte Dr. Christoph 
Juen, CEO hotelleriesuisse, im Rahmen der heutigen 
Winter-Medienkonferenz von Schweiz Tourismus in Zürich. Auch die 
wider Erwarten robuste Schweizer Konjunktur habe dieses erfreuliche 
Zwischenresultat gestützt.
Auswirkungen der Währungskrise
Der starke Franken beeinträchtigt die in den letzten Jahren 
errungene verbesserte Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus 
nun aufs Neue. Aufgrund der verzögerten Wirkung der 
Wechselkursschwankungen muss davon ausgegangen werden, dass die 
Schweizer Hotellerie die Euroschwäche in der Wintersaison 2010/2011 
verstärkt spüren wird. Seit Anfang Jahr haben sich die Preise aus 
Sicht der Gäste aus dem Euro-Raum bei gleichbleibender Leistung um 
rund 15 Prozent erhöht. Und mit dem jüngsten Schwächeanfall des 
US-Dollars werden die Winterferien in der Schweiz auch für Gäste aus 
dem Dollar-Raum deutlich teurer. «Wir können die Konsequenzen für die
kommende Wintersaison nur schwer abschätzen», hielt Juen fest. 
«Tatsache bleibt aber, dass sich die Kosteninsel mit dem starken 
Franken hemmend auf die Tourismuskonjunktur der nahen Zukunft 
auswirken wird.»
Differenzierung über herausragende Qualität
Immerhin: Die Schweizer Hotellerie steht auf einem soliden 
Fundament. Dies beweist auch die aktuelle Hochbauprognose von BAK 
Basel Economics, die der Branche für das laufende Jahr ein 
Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Franken und damit einen 
Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr voraussagt. Laut 
Prognosen bleibt das Investitionsniveau auch mittelfristig hoch. 
Damit kann sich die Schweiz gegenüber den anderen alpinen 
Ferien-ländern über herausragende Qualität differenzieren. Der 
Hotelier ist gefordert, innovative Produkte anzubieten und diese klar
im Markt zu positionieren. Weiter gilt es, die modernen 
Verkaufskanäle gezielt zu nutzen und den Gästemix zu optimieren. Da 
für den Gast zunehmend das Gesamterlebnis im Vordergrund steht, zahlt
sich eine verstärkte Zusammenarbeit des Hoteliers mit den anderen 
touristischen Leistungsträgern innerhalb der Destination aus.
Rahmenbedingungen sind entscheidend
Ganz oben auf der politischen Agenda von hotelleriesuisse steht 
der Kampf gegen die Hochkosteninsel Schweiz. hotelleriesuisse setzt 
sich deshalb insbesondere für das zügige Vorantreiben der 
Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen im Agrar- und 
Lebensmittelbereich mit der EU ein. Ein weiterer Schwerpunkt bildet 
die Förderung der Aus- und Weiterbildung, denn gut qualifizierte und 
motivierte Mitarbeitende sind der Schlüssel zum Erfolg. Den 
strategischen Partner Schweiz Tourismus gilt es als schlagkräftige 
Marketingorganisation weiter zu stärken und die dafür nötigen Mittel 
seitens des Bundes auch künftig sicher zu stellen. Weiter ist es 
wichtig, die Innovationskraft der Branche weiter voran zu treiben. 
hotelleriesuisse setzt sich deshalb für die Weiterführung von 
Innotour als bewährtes tourismuspolitisches Instrument ein. 
Schliesslich hat der Bundesrat im Juni 2010 mit dem Bericht 
«Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz» einen 
wichtigen Grundstein für eine nachhaltig erfolgreiche Schweizer 
Tourismuswirtschaft gelegt.

Kontakt:

hotelleriesuisse
Susanne Daxelhoffer, Projektleiterin Kommunikation
Tel.: +41/31/370'42'86
Mobile: +41/79/557'49'73
E-Mail: susanne.daxelhoffer@hotelleriesuisse.ch

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