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hotelleriesuisse befürwortet IV-Zusatzfinanzierung

    Bern (ots) - Der Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie sagt Ja zum Bundesbeschluss über die befristete Zusatzfinanzierung der Invalidenversicherung (IV) durch Anhebung der Mehrwertsteuersätze. Die Vorlage kommt am 27. September vor das Volk.

    Die Verbandsleitung von hotelleriesuisse hat für diese Vorlage die Ja-Parole beschlossen und teilt damit die Haltung von Bundesrat und Parlament. Aus Sicht der Branche ist die langfristige Sicherung der Sozialwerke IV und AHV zentral und trägt zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz bei. hotelleriesuisse hat deshalb auch im Wirtschaftskomitee «JA zur Rentensicherheit» Einsitz genommen.

    Sanierung der IV, Sicherung der AHV

    Die finanzielle Situation der IV hat sich in den letzten Jahren stark verschlechtert und erfordert dringend Sanierungsmassnahmen. hotelleriesuisse unterstützt die IV-Zusatzfinanzierung, die eine befristete proportionale Erhöhung der Mehrwertssteuer vorsieht und eine Sanierung der IV bis 2017 ermöglicht. Der kürzlich gefällte Parlamentsentscheid, die Inkraftsetzung um ein Jahr zu verschieben, stärkt die Kaufkraft der Konsumenten und ist aus Sicht von hotelleriesuisse eine angemessene Reaktion auf die schwierige Konjunkturlage. Die Schulden der IV werden heute von der AHV getragen. Bei einer Annahme der Vorlage wird die AHV entlastet, da die IV einen selbständigen Ausgleichfonds erhält.

    Reformen sind notwendig

    Ein Nein zur IV-Zusatzfinanzierung würde die Umsetzung des Sanierungsplans, den Bundesrat und Parlament ins Leben gerufen haben, verunmöglichen. Damit verbunden wären eine massive Erhöhung der Sanierungskosten in Zukunft und einschneidende Massnahmen, die bis zu einer substanziellen Rentenkürzung gehen könnten. Zudem würde die Aushöhlung des AHV-Vermögens durch die IV-Defizite nicht gestoppt. Schliesslich wird mit einem Nein die 6. IV-Revision blockiert. hotelleriesuisse erachtet es als wichtig, dass die Revision baldmöglichst in Angriff genommen werden kann, da diese schwergewichtige Ausgabenkürzungen vorsieht.

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