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hotelleriesuisse: Hotelklassifikation erlangt eine neue Dimension

    Bern (ots) - Im Rahmen der heutigen Klassifikationskonferenz in Wien haben der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der österreichische Fachverband Hotellerie und hotelleriesuisse ihre strategische Partnerschaft im Bereich der Hotelklassifikation besiegelt.

    Mit der Unterzeichnung eines "Letter of Intent" erlangt die Hotelklassifikationskompetenz der drei Schwesterverbände eine neue Dimension. Die Leitidee dieser strategischen Partnerschaft ist es, die Klassifikationssysteme und deren Anwendung weiter zu entwickeln und neue Synergien zu schaffen. Dabei sollen die Normen, Instrumente und Spezialisierungen der länderspezifischen Klassifikationssysteme bestmöglich aufeinander abgestimmt werden mit dem Ziel, eine noch höhere Vergleichbarkeit der Hotelsterne in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu erreichen.

    Qualität und Transparenz als gemeinsame Nenner

    Die drei Verbände weisen bereits jetzt eine ähnliche strategische Ausrichtung auf. An erster Stelle steht die Qualität der Hotellerie, welche mittels Anreize gezielt gefördert werden soll. Weiter gilt es, die Transparenz im Hotelangebot für die Gäste zu erhöhen. Schliesslich soll die Hotelvermarktung weiter vorangetrieben und das Image der Hotellerie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepflegt werden. Eine Harmonisierung der entsprechenden Normen, Instrumente und Spezialisierungen verstärkt nicht nur die Attraktivität der Klassifikationssysteme in den jeweiligen Ländern, sondern verhilft den Mitgliedern der drei Organisationen zu zufriedeneren Gästen und erhöht damit die Rentabilität der Hotels.

    Vorreiterrolle in Europa

    Die Partnerverbände wollen die Hotelklassifikation in den nächsten Jahren konsequent weiter entwickeln. Die daraus resultierenden Kriterien sollen auf die nächste Revisionsperiode in den jeweiligen Ländern eingeführt werden. In der Schweiz wird dies im Jahr 2011 der Fall sein. Gleichzeitig sollen die gemeinsam erarbeiteten Normen aber nicht nur im deutschsprachigen Raum Europas verankert werden, sondern stehen als gemeinsame Basis auch anderen europäischen Ländern offen. Dabei ist es wichtig, dass die Harmonisierungsbestrebungen Raum für die Beherbergungsvielfalt und ländertypische Unterschiede lassen. Zugunsten einer lebbaren Authentizität hat sich hotelleriesuisse deshalb gegen eine ISO-Standardisierung ausgesprochen.

    Schweizer Hotelklassifikation

    Im Jahre 1979 führte hotelleriesuisse die Hotelklassifikation ein. Dabei handelte es sich weltweit um das erste und einzige privatwirtschaftliche System dieser Art. Es gilt international als vorbildlich und wurde insbesondere im deutschsprachigen Raum als Basis für die Entwicklung eigener Klassifikationssystemen verwendet. Die Normen der Hotelklassifikation werden laufend den internationalen Qualitätsanforderungen und den stets ändernden Bedürfnissen der Hotelgäste angepasst. Heute generieren die von hotelleriesuisse klassierten Betriebe rund 76 Prozent der gesamten Logiernächte in der Schweiz. Die Schweizer Hotelklassifikation soll dem Gast auch in Zukunft als verlässliche Orientierung im Hotelangebot dienen und dem Hotelier ein wirkungsvolles Instrument zur nationalen und internationalen Marktpositionierung sowie zur Qualitätssicherung und -entwicklung bieten.

    Schweizer Hotelklassifikation: www.hotelsterne.ch

    Hotelklassifikation in Europa: www.hotelstars.org

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