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hotelleriesuisse fördert die Berufsmaturität

Bern (ots) - In der Hotellerie herrscht bei der Berufsmaturität Nachholbedarf: hotelleriesuisse engagiert sich darum als Arbeitgeberverband im Gastgewerbe für eine gezielte Förderung der Berufsmaturität; zum Beispiel mit Anschubfinanzierungen für Lehr¬betriebe oder mit einmaligen Stipendien für Auszubildende. Ziel dieser Massnahmen ist eine stetig steigende Zahl von Berufsmaturität-Absolventen in der Hotel-Gastro-Tourismus-Branche. Die Informationsbroschüre wird heute allen betroffenen Ausbildungsbetrieben, Berufsberatungen und Ämtern zugestellt. Letztes Jahr stammten von 10'602 Absolventinnen und Absolventen der Berufsmaturität nur 81 aus der Hotel-Gastro-Tourismus-Branche. Obwohl die Berufsmaturität seit 1994 angeboten wird und den Lernenden klare Vorteile auf dem Arbeitsmarkt und für Weiter-bildungen bietet, erschweren einerseits die Betriebsstrukturen im Gastgewerbe den Abschluss einer Berufsmatura während der beruflichen Grundausbildung. Andererseits ist die in der Branche beliebtere einjährige Vollzeitausbildung im Anschluss an die erfolgreiche Lehre meist mit hohen Kosten verbunden. Förderung der Berufsmaturität 1 und Berufsmaturität 2 Die Berufsmaturität 1 (BM1) wird während der Lehre im Betrieb absolviert, wobei der zusätzliche Schultag pro Woche hohe Anforderungen an alle stellt. Hier setzt nun hotelleriesuisse ein Zeichen mit einer Förderungsmassnahme an die Lehrbetriebe in Form von jährlichen Beiträgen in der Höhe von CHF 2000.-. Damit werden die Lohnkosten für den zusätzlichen Schultag abgedeckt. Die Berufsmaturität 2 (BM2) wird grundsätzlich im Anschluss an die Lehre in einer einjährigen Ausbildung absolviert, wobei auch berufs-begleitende Modelle mit Teilzeitbeschäftigung möglich sind. Diese Ausbildung ist bei ausserkantonalen Absolventen oftmals mit hohen Kosten verbunden. Wer sich neu für diesen Weg entscheidet, kann auf ein Stipendium von hotelleriesuisse bis zu maximal CHF 5000.- zählen. Arbeitet der Bewerber nach bestandener Prüfung mindestens drei Jahre in der Hotel-Gastro-Tourismus-Branche, entfällt jegliche Rückzahlung. Die Informationsbroschüre von hotelleriesuisse zu den Förderungsmassnahmen der gewerblichen Berufsmaturität wird heute den Ausbildungsbetrieben, Berufsbildnern, kantonalen Ämtern für Berufsbildung und an die Berufsinformationszentren zugestellt. Berufsmaturität als Königsweg Berufliche Qualifikationen sind für das Wachstum der Hotel-Gastro-Tourismus-Branche von essenzieller Bedeutung und gehören deshalb zu den zentralen Anliegen von hotelleriesuisse. Dank einer Grundbildung mit erweiterter Allgemeinbildung erhalten die BM-Absolventen das Werkzeug, um sich erfolgreich in der Arbeitswelt des Gastgewerbes zu positionieren, sich weiterzuentwickeln und schliesslich eine attraktive Karriere in der Branche anzustreben. Die Berufsmaturität entspricht auch der wachsenden Nachfrage seitens begabter und leistungswilliger Jugendlicher, die nach praxisbezogener und allgemein-bildender Ausbildung streben. Obwohl die BM keine Voraussetzung für die höhere Berufsbildung ist, erleichtert sie den Besuch der Ausbildungsgänge der Berufs- und höheren Fachprüfungen sowie der höheren Fachschulen. Und bei den Fachhochschulen wird sie als Vorbildung verlangt. Die BM-Ausbildung dient somit als wichtiges Sprungbrett für die Entwicklung hoch qualifizierter und professioneller Führungskräfte in der Branche. Appell an Bund und Kantone Momentan bieten nur sieben Kantone die BM1 für die Hotel-Gastro-Tourismus-Branche an. Auch die BM2 kann lediglich an acht Ausbildungsstätten in der Schweiz erworben werden. hotelleriesuisse fordert Bund und Kantone dazu auf, vorteilhafte Rahmenbedingungen für die Abschlüsse der Berufsmaturität zu schaffen. Die Kantone müssen dafür besorgt sein, das Angebot der BM2-Ausbildung, welche von der Branche favorisiert werden, sowie auch dasjenige der BM1 zu erhöhen. hotelleriesuisse setzt sich für erstklassige Bildung ein - auf allen Ebenen Die Berufsmaturität ist nur ein Beispiel für das umfassende Engagement von hotelleriesuisse im Bereich Beruf und Bildung. Ziel ist es, die Branche bei der Beschaffung, Ausbildung und Weiterentwicklung von geeigneten Mitarbeitenden zu unterstützen. Zu diesem Zweck konzentriert sich das Geschäftsfeld Beruf und Bildung auf folgenden Aufgaben: 1. Förderung des Images der Hotel-Gastro-Tourismus-Berufe in der Öffentlichkeit. 2. Steigerung der Attraktivität der gastgewerblichen Ausbildungen in Eigenregie und mit Partnern. 3. Bereitstellung eines zeitgemässen und zukunftsfähigen Angebots an Aus- und Weiterbildungen in Eigenregie sowie mit Partnern. Einen Überblick über das vielfältige Angebot im Gastgewerbe gibt die Website www.berufe-gastgewerbe.ch. 4. Förderung der höheren Berufsbildung als Gründerin und Trägerin der Verbandsschulen Hotelfachschule Thun, eidgenössisch anerkannte höhere Fachschule, und Hotelfachschule Lausanne mit eidgenössisch anerkanntem Fachhochschulstudienlehrgang 5. Kompetente Anlaufstelle für Fragen zu beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in der Branche. 6. Vermittlung von Schnupper- und Lehrstellen. Die Informationsbroschüre zur gewerblichen Berufsmaturität steht kostenlos zum Download in der Rubrik Publikationen auf der Website www.hotelleriesuisse.ch bereit. ots Originaltext: hotelleriesuisse Internet: www.presseportal.ch Kontakt: hotelleriesuisse Peter Grossholz Leiter Weiterbildung Tel.: +41/31/370'42'58 E-Mail: peter.grossholz@hotelleriesuisse.ch Eva Strebel Projektleiterin Kommunikation, Image & Branding Tel.: +41/31/370'42'87 Mobile: +41/78/612'60'39 E-Mail: eva.strebel@hotelleriesuisse.ch

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