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Hotelfachschule Thun und hotelleriesuisse feierten mit einem Jubiläumsevent zum Thema Bildung

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    Thun und Bern (ots) - 125 Jahre hotelleriesuisse - 20 Jahre Hotelfachschule Thun: Anlässlich ihrer Jubiläen haben die beiden Organisationen heute zu einer Informationsveranstaltung nach Thun eingeladen. Als Gastreferentin sprach Bundesrätin Doris Leuthard vor rund 200 Gästen über die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus. Prof. Dr. Karl Weber von der Universität Bern skizzierte die Herausforderungen, denen sich die Hotelfachschulen in Zukunft stellen müssen.

    Dieses Jahr feiert hotelleriesuisse, der Unternehmerverband der Schweizer Hoteliers, sein 125-jähriges Bestehen. Grund zum Feiern hat aber auch die Hotelfachschule Thun, die vor 20 Jahren von hotelleriesuisse gegründet wurde und heute als eidgenössisch anerkannte höhere Fachschule in der Branche bestens etabliert ist. Anlässlich ihrer Jubiläen haben die beiden Organisationen heute Nachmittag zu einer Informationsveranstaltung nach Thun eingeladen. Thematischer Schwerpunkt bildete die Bedeutung eines erstklassigen und praxisnahen Aus- und Weiterbildungssystems - sowohl für den Standort Schweiz, als auch für Hotellerie und Tourismus.

    Die Ausführungen von Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements, waren für die rund 200 Gäste aus dem Bildungsbereich sowie aus Hotellerie und Tourismus von grossem Interesse. Sie erinnerte in ihrem Referat an das "Wechselbad der Gefühle" in der Geschichte der Schweizer Hotellerie. Die Schweiz sei heute wieder zu einem Tourismusmagnet geworden. Um die Potentiale noch besser auszuschöpfen, sei die Tourismusbranche gefordert, indem sie sich noch mehr an den Wünschen der Gäste orientiere, in die Bildung investiere und ihre "Welt- und Weitsicht" auch dort einbringe, wo die Branche nicht direkt betroffen sei. "Die Schweiz muss als weltoffenes und gastfreundliches Land wahrgenommen werden."

    Prof. Dr. Karl Weber, der Direktor der Koordinationsstelle für Weiterbildung der Universität Bern, thematisierte die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Hotelfachschulen heute stehen. In diesem Zusammenhang skizzierte er den Wandel in der Arbeitswelt der letzten Jahre sowie die bildungspolitischen Programme der Schweiz und der EU. Handlungsbedarf ortete er bei den Schweizer Fachhochschulen in Bezug auf die Transparenz, auf die Akkreditierungspolitik und die Qualitätssicherung.

    Guglielmo L. Brentel, Präsident von hotelleriesuisse, betonte, dass die Hotellerie als personalintensive Branche auf fachlich versierte Mitarbeitende angewiesen sei. "Aus diesem Grund engagiert sich hotelleriesuisse intensiv für eine solide Berufsbildung - etwa als Träger von Hotelfachschulen, Schulhotels und Hotelhandelsschulen, als Partner bei der inhaltlichen Entwicklung der gastgewerblichen Berufsbildung oder als Anbieter von massgeschneiderten Lehrgängen." Auf bildungspolitischer Ebene fordert der Verband eine Aufwertung der Berufsbildung und eine stärkere Orientierung der Berufsbildung an den Bedürfnissen der Branche sowie eine bessere Koordination zwischen den verschiedenen Ausbildungsmodellen.

    Jakob Häberli, Präsident der Hotelfachschule Thun, blickte in seinem Referat auf die Anfänge der Schule zurück. Die aufregendste Zeit seien wohl die Jahre 1975 bis 1987 gewesen, in denen die eigentliche Pionierarbeit - etwa in Bezug auf die Finanzierung des Neubaus - geleistet worden sei. In den 20 Jahren ihres Bestehens haben sich die Lehrinhalte verändert. "Die heutige Ausbildung ist generalistischer und berücksichtigt alle Facetten des modernen Restaurant- und Hotelmanagements." Das jüngste Erfolgserlebnis sei die eidgenössische Anerkennung des Nachdiplomsstudiums HF Hotelmanagement, das in Kooperation mit hotelleriesuisse angeboten werde.

    Die vollständigen Referattexte stehen unter www.hotelleriesuisse.ch oder www.hfthun.ch zum Download bereit.

ots Originaltext: hotelleriesuisse
Internet: www.presseportal.ch

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