GBI/SIB

GBI: Streik läuft erfolgreich an - über 2000 Streikende dabei

Maler- und Gipser/-innen folgen dem Streikaufruf der GBI über Erwarten

    Zürich (ots) - Nach zur Zeit vorliegenden Informationen läuft der nationale Schwerpunktstreik der  Maler- und Gipser/-innen, zu dem die GBI aufgerufen hatte, über alle Erwartungen erfolgreich ab.

    Aufgerufen waren 10 Prozent der Beschäftigten der Branche, was einer Beteiligung von rund 1300 Kolleginnen und Kollegen entsprochen hätte. Tatsächlich beteiligen sich nach jetzt vorliegenden Zahlen aus den regionalen Streikversammlungen mehr als 2000 Maler- und Gipserinnen an dem Streik. Die GBI geht davon aus, dass rund ein Drittel aller grösseren und mittleren Betriebe im Vertragsgebiet heute nicht gearbeitet haben. Mit dem eintägigen Streik, wehren sich diese gegen das sture Verhalten des Schweizerischen Maler- und Gipsermeisterverbandes, der sich in den Verhandlungen für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag stur geweigert hat, eine garantierte Frühpensionierung mit 62 zuzugestehen. Bei dem von der GBI für die Maler- und Gipser/-innen geforderten Modell Romandie handelt es sich um ein kostengünstiges Modell, das allen Berufsleuten die Frühpension mit 62 garantiert und das diesen Sommer in der Westschweiz eingeführt wird.

    Die von der GBI zum Streik aufgerufenen Maler- und Gipser/-innen schliessen sich trotz massiver Repressionsdrohungen von Seiten der Arbeitgeber entschlossen dem Streik an. So sind im Kanton Tessin sämtliche geplanten Ausbaustellen verwaist und es beteiligen sich deutlich mehr Maler- und Gipser/-innen am Streik als ursprünglich geplant; im Tessin beteiligt sich im Gegensatz zur christlichen Gewerkschaft syna in der Deutschschweiz auch deren Ableger OCST am Streik. In Luzern, wo sich die Beteiligung nach vorliegenden Informationen im geplanten Rahmen bewegt, wird auch der Betrieb von M. Bezzola, dem Präsidenten des Zentralschweizer Maler- und Gipsermeisterverbandes bestreikt. Herr Bezzola hatte sich noch im Vorfeld des Streikes gewiss gezeigt, dass seine Leute sich nicht am Streik beteiligen würden.

    Die Meldungen aus den übrigen Regionen der Deutschschweiz und des Kantons Jura deuten auch darauf hin, dass der Streik ein voller Erfolg ist. So stehen zum Beispiel in Zürich, wo sich mit rund 600 Maler- und Gipser/-innen überdurchschnittlich viele Kolleginnen und Kollegen dem Ausstand angeschlossen haben neben vielen anderen Baustellen die grossen Baustellen Hyatt und IBM still, und in der Region Biel-Solothurn, aber auch in anderen Teilen der Deutschschweiz sind die Beteiligungszahlen wesentlich höher als geplant, so dass zur Zeit über 2000 Kolleginnen und Kolleginnen an den regionalen Streikversammlungen teilnehmen Auf den Nachmittag ist ein Zusammenzug aller Streikenden in der Region Zürich geplant.

      Wenn weitere Informationen vorliegen, werden wir eine
aktualisierte Fassung versenden.

Weitere Informationen: www. gbi-sib-sei.ch

ots Originaltext: GBI
Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch

Kontakt:
GBI Zentralsekretariat
Abt. Kommunikation
Tel. +41/1/295'16'75



Weitere Meldungen: GBI/SIB

Das könnte Sie auch interessieren: