Sartorius AG

Sartorius zieht Bilanz für das Geschäftsjahr 2007

Kreuzburg: „2007 war ein erfolgreiches und strategisch wichtiges Jahr.“ - Operative Umsatzsteigerung wechselkursbereinigt     plus 5,9% auf 622,7 Mio. € - EBITA-Steigerung auf 71,1 Mio. €, Umsatzrendite: 11,4% - Dividende soll auf 0,68 € je Vorzugsaktie    und 0,66 € je Stammaktie steigen - Robuste Bilanzkennzahlen auch nach bisher größter Akquisition - Integrationsprozess innerhalb Sartorius Stedim Biotech weit     fortgeschritten - Weitere Ertragssteigerung für 2008 geplant

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Unternehmen

Göttingen (euro adhoc) - Der Sartorius Konzern, ein weltweit führender Prozess- und Labortechnologie-anbieter, blickt auf ein erfolgreiches und intensives Jahr 2007 zurück. Auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Göttingen verwies der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Kreuzburg auf die Realisierung umfangreicher strategischer Projekte und auf die erfreuliche Umsatz- und Gewinnentwicklung, die im Berichtsjahr in beiden Sparten erreicht wurde. Mit der Akquisition der Göttinger Toha Plast GmbH im Januar 2007, der Zusammenführung der Biotechnologie-Sparte des Konzerns mit der französischen Stedim S.A. im Sommer 2007, der Veräußerung des Gleitlagergeschäfts in der zweiten Jahreshälfte sowie den Reorganisationsmaßnahmen in den USA habe Sartorius seine globalen Konzernstrukturen im Berichtsjahr progressiv weiterentwickelt und für künftige Entwicklungen gestärkt.

"Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, in beiden Sparten strategisch und operativ fokussiert, kraftvoll und ertragreich weiter zu wachsen", so Kreuzburg. "Auch nach der bisher größten Akquisition und trotz negativer Währungseinflüsse haben wir unsere im Oktober 2007 angepassten Umsatz- und Gewinnziele erreicht und unsere operative Ertragskraft gesteigert." Das Leitbild der derzeitigen Entwicklungsphase "Beschleunigung" habe das Unternehmen im Berichtsjahr in jeder Hinsicht in die Tat umgesetzt.

Die wesentlichen Daten zum Geschäftsverlauf 2007

Umsatz | Auftragseingang | Ergebnis

Bei pro forma Betrachtung, d.h. ganzjähriger Einbeziehung von Stedim und ganz-jähriger Nicht-Einbeziehung des verkauften Gleitlagergeschäftes, lag der Konzernumsatz mit 622,7 Mio. Euro um 3,3% über dem vergleichbaren pro forma Vorjahreswert von 602,6 Mio. Euro und markiert damit ein neues Niveau. Auf Basis unveränderter Wechselkurse beläuft sich der Umsatzanstieg auf 5,9%. Die Umsatzentwicklung beruhte insbesondere auf dem erfolgreichen Geschäft mit Einwegprodukten für biotechnologische Anwendungen sowie der industriellen Wägetechnik. Unter Berücksichtigung des Gesamtjahresumsatzes des Gleitlagergeschäfts von rund 15 Mio. Euro wurde der entsprechend definierte Zielwert von mehr als 630 Mio. Euro klar erreicht.

Regional betrachtet (pro forma) verzeichnete der Technologiekonzern mit wechsel-kursbereinigten 10,5% die höchsten Wachstumsraten in Asien. Auch in Europa lag das Wachstum währungsbereinigt mit 5,8% auf einem guten Niveau. In Nordamerika fiel die Entwicklung mit einem Anstieg von 2,3% auf Basis konstanter Wechselkurse verhaltener aus, was vor allem auf eine im zweiten Halbjahr schwächere Nachfrage einzelner wichtiger Kunden der Sparte Biotechnologie infolge verspäteter oder eingeschränkter Medikamentenzulassungen zurückzuführen ist. Auch der Auftragseingang im Konzern legte zu: Er belief sich auf pro forma Basis nach 602,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 616,7 Mio. Euro (+2,4%, wechselkursbereinigt: +5,0%).

Das bereinigte ("underlying") pro forma Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation belief sich auf 71,1 Mio. Euro (Vorjahr: 67,2 Mio. Euro). Damit stieg die entsprechende EBITA-Marge auf 11,4% (Vorjahr: 11,1%) und traf den prognostizierten Zielkorridor von 11,0% - 11,5%. Bei Vorjahreswechselkursen hätte Sartorius die Ertragskraft des Konzerns um gut einen Prozentpunkt gesteigert. Das bereinigte pro forma EBITDA des Sartorius Konzerns beträgt 95,1 Mio. Euro (Vorjahr: 89,5 Mio. Euro). Der maßgebliche Jahresüberschuss, d.h. berechnet als bereinigter pro forma Wert nach Anteilen Dritter und vor der nicht-zahlungswirksamen Amortisation, belief sich auf 30,4 Mio. Euro, der entsprechende Gewinn je Aktie beträgt 1,78 Euro.

Geschäftsentwicklung der Sparte Biotechnologie

Die Sparte Biotechnolgie hat ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5,6% auf 375,9 Mio. Euro erreicht, wobei die ursprünglich geplante Wachstumsdynamik aufgrund der nachteiligen Wechselkursentwicklungen sowie einer im zweiten Halbjahr schwächeren Nachfrage von einzelnen wichtigen Biopharmakunden in Nordamerika nicht erreicht wurde. Das bereinigte pro forma EBITA betrug 49,7 Mio. Euro (Vorjahr: 46,1 Mio. Euro), die entsprechende EBITA-Marge erhöhte sich auf 13,2% (Vorjahr: 12,6%), womit das Unternehmen die im Oktober 2007 angepasste Zielsetzung von 13,0% - 13,5% erreicht hat. Bei Vorjahreswechselkursen hätte Sartorius die bereinigte pro forma EBITA-Marge insbesondere getragen von Skaleneffekten im Geschäft mit Einwegprodukten um mehr als einen Prozentpunkt gesteigert. Der Auftragseingang nahm auf pro forma Basis um 0,8% (wechselkursbereinigt: +3,5%) zu. Der vergleichsweise niedrige Anstieg resultierte aus den derzeitigen Schwankungen im Equipment-Geschäft. Das Geschäft mit Filtern und weiteren Einwegprodukten legte auch beim Auftragseingang kräftig zu.

Geschäftsentwicklung Sparte Mechatronik

Die Sparte Mechatronik hat bei einer wechselkursbereinigten Umsatzsteigerung von 6,4% auf 246,8 Mio. Euro ein bereinigtes EBITA auf pro forma Basis von 21,3 Mio. Euro (Vorjahr: 21,1 Mio. Euro) erreicht. Die entsprechende EBITA-Marge lag bei 8,6% (Vorjahr: 8,9%) und erreichte damit die im Oktober 2007 angepasste Zielvorgabe von 8,5% - 9,0%. Vor allem die weitere Verbesserung der Profitabilität in der industriellen Wägetechnik führte dazu, dass Sartorius bei Vorjahreswechselkursen die bereinigte pro forma EBITA-Marge um rund einen halben Prozentpunkt gesteigert hätte. Der pro forma Auftragseingang legte um 4,8% (wechselkursbereinigt: +7,2%) von 238,3 Mio. Euro auf 249,6 Mio. Euro zu.

Bilanz- und Finanzkennzahlen

Auch nach der Stedim-Transaktion weist der Sartorius Konzern sehr robuste Bilanzkennzahlen aus. So liegt die Eigenkapitalquote des Sartorius Konzerns bei 42,6% (Vorjahr: 44,8%) und der dynamische Verschuldungsgrad (Quotient aus Nettoverschuldung und bereinigtem pro forma EBITDA) bei 2,0 (Vorjahr: 0,6).

Anzahl der Beschäftigten gestiegen

Zum 31. Dezember 2007 waren im Sartorius Konzern 4.518 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit 769 mehr als im Vorjahr (3.749) beschäftigt. Der hohe Zuwachs von fast 21% ist überwiegend auf die Akquisition der Toha Plast GmbH und die Zusammenführung der Biotechnologie-Sparte mit der Stedim S.A. zurückzuführen. Auf pro forma Basis, d.h. unter Berücksichtigung der neu hinzugekommenen 533 Stedim- und 81 Toha Plast-Mitarbeiter sowie des Ausscheidens der 89 Mitarbei-ter des Gleitlagergeschäfts ergab sich im Jahr 2007 ein konzernweiter Personalaufbau von effektiven 5,7%. In der Region Asien | Pazifik erhöhte sich die Beschäftigtenzahl deutlich um rund 15% auf 826 Mitarbeiter, in Europa stieg sie um etwa 5% auf 2.989 und in Nordamerika um rund 1% auf 612 Mitarbeiter.

Forschung und Entwicklung gestärkt

Im Geschäftsjahr 2007 hat Sartorius seine F&E-Aktivitäten deutlich intensiviert und seine Aufwendungen auf pro forma Basis um 13,1% auf 43,2 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 38,2 Mio. Euro). Der Anstieg der Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die personelle Verstärkung in diesem Bereich und den Ausbau der F&E-Infrastruktur zurückzuführen. So hat Sartorius im Berichtsjahr für die Biotechnologie ein neues Laborgebäude fertig gestellt und eingeweiht, mit dem die F&E-Kapazitäten in Göttingen um mehr als 50% erweitert wurden.

Erneut Dividendenerhöhung

Aufsichtsrat und Vorstand werden der Hauptversammlung am 23. April 2008 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2007 die Dividende erneut zu erhöhen und je Vorzugsaktie 0,68 Euro sowie je Stammaktie 0,66 Euro auszuschütten. Damit würde sich die Ausschüttungssumme gegenüber dem Vorjahr um 6,3% auf 11,4 Mio. Euro erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2006 hatte die Dividende 0,64 Euro bzw. 0,62 Euro betragen, die Ausschüttungssumme lag bei 10,7 Mio. Euro.

Positiver Ausblick für 2008

Für das Geschäftsjahr 2008 plant das Unternehmen einen Anstieg der Umsatzerlöse von mehr als 9% in konstanten Währungen im Vergleich zu dem pro forma Umsatz des Geschäftsjahres 2007. Die größten Wachstumsimpulse werden dabei im Geschäft mit Einwegprodukten sowie im Geschäft mit industrieller Wägetechnik erwartet. Auf Basis dieser Umsatzerwartung und einem durch-schnittlichen USD/EUR Wechselkurs von 1,40 erwartet die Konzernleitung eine Steigerung der EBITA-Marge auf ca. 12%.

Nächste Termine: April 2008                      Veröffentlichung
Quartalszahlen Jan.-März 2008 23. April 2008                
Hauptversammlung in Göttingen

Aktuelles Fotomaterial: Dr. Joachim Kreuzburg, Sartorius-Vorstandsvorsitzender: http://www.sartorius.com/media/content/press/support/Dr_Kreuzburg.jpg Neues Laborgebäude in Göttingen: http://www.sartorius.com/media/conte nt/press/support/Laborgebaeude_AR_08.jpg Sartorius Stedim Biotech: http://www.sartorius.com/media/content/press/support/SSB_1_AR_08.jpg Sartorius Mechatronics: http://www.sartorius.com/media/content/press/ support/Mechatronics_2_AR_08.jpg

Sartorius in Kürze Der Sartorius Konzern ist ein international führender Labor- und Prozesstechnologie-Anbieter mit den Segmenten Biotechnologie und Mechatronik. Der Technologiekonzern erzielte im Jahr 2007 einen pro forma Umsatz von 622,7 Mio. Euro. Das 1870 gegründete Göttinger Unternehmen beschäftigt zur Zeit rund 4.500 Mitarbeiter. Das Segment Biotechnologie umfasst die Arbeitsschwerpunkte Fermentation, Filtration, Purification, Fluid Management und Labor. Im Segment Mechatronik werden insbesondere Geräte und Systeme der Wäge-, Mess- und Automationstechnik für Labor- und Industrieanwendungen hergestellt. Die wichtigsten Kunden von Sartorius stammen aus der pharmazeutischen, chemischen sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie und aus zahlreichen Forschungs- und Bildungs¬einrichtungen des öffentlichen Sektors. Sartorius verfügt in Europa, Asien und Amerika über eigene Produktionsstätten sowie über Vertriebsniederlassungen und örtliche Handelsvertretungen in mehr als 110 Ländern.

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