Max Zeller Söhne AG

Johanniskraut und Antibaby-Pille: Studie entwarnt!

Teufen (ots) - Johanniskraut ist ein bewährtes Mittel gegen leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungszustände, wie sie in dieser Jahreszeit vermehrt beobachtet werden können. Nach dem Auftreten von zwei unerwünschten Schwangerschaften wurde davor gewarnt, Johanniskraut zusammen mit der Antibabypille einzunehmen. Eine Studie gibt nun Entwarnung: Johanniskraut und die Pille vertragen sich gut. Die empfängnisverhütende Wirkung bleibt bestehen. Johanniskraut-Präparate beeinträchtigen die Empfängnis verhütende Wirkung von oralen Antikonzeptiva (Antibabypille) nicht. Frauen, die einen standardisierten Johanniskraut-Extrakt und gleichzeitig die Antibaby-Pille einnehmen, müssen keine ungewollte Schwangerschaft befürchten. Dies ist das zentrale und richtungsweisende Ergebnis von Interaktionsstudien, welche im Juli dieses Jahres bei einem wissenschaftliche Symposium in Bethesda/USA vorgestellt wurde. Hinter der Interaktionsstudie steht die amerikanische Arzneimittel-Überwachungsbehörde (FDA). Mit Prof. Dr. Stephen D. Hall hat sie einen renommierten Pharmakologen und Toxikologen beauftrag, den Verdacht zu untersuchen, Johanniskrautextrakte beeinflussten die Sicherheit von Antikonzeptiva. Die wichtigste Feststellung des renommierten Wissenschaftlers: Johanniskraut, gleichzeitig mit der Antibaby-Pille eingenommen, beeinträchtigt deren empfängnisverhütende Wirkung nicht. Es zeigt sich zwar eine höhere Rate an Zwischenblutungen. Der natürliche Hormonspiegel wird jedoch nicht beeinflusst, allenfalls kommt es zu einer leichten Senkung des Abbauprodukts des Kontrazeptivums. Die in diesem Zusammenhang vermuteten ungewollten Schwangerschaften gehen nach Meinung von Hall eher auf die Tatsache zurück, dass einige Frauen nach der Zwischenblutung möglicherweise die Pille abgesetzt haben. Damit wird auch die von Zeller bereits vor 2 Jahren durchgeführte Interaktionsstudie mit einer niedrig dosierten Antibabypille bestätigt. Bei den beiden untersuchten Johanniskrautpräparaten Remotiv® und Rebalance® sind keine Wechselwirkungen aufgetreten. ots Originaltext: Max Zelle Söhne AG Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Urs Honegger Tel. (Direktwahl) +41/71/466'05'29

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