SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

euro adhoc: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Geschäftszahlen/Bilanz / SW Umwelttechnik: Bilanzpressekonferenz mit Schwerpunkt Rumänien

-------------------------------------------------------------------------------- Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- 19.04.2006 * Umsatzsteigerung 20% * Modernstes Rohrwerk in Ungarn errichtet * Expansion in Rumänien mit Werkserrichtung bei Timisoara Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz veröffentlichen die beiden Vorstände der SW Umwelttechnik (Wiener Börse/SWUT) - DI Heinz Wolschner und DI Dr. Bernd Wolschner die Geschäftszahlen 2005. DI Heinz Wolschner: "Wir konnten heuer unsere Ziele - die forcierte Expansion in die Wachstumsmärkte Ungarn und Rumänien mit einem Rekordinvestitionsprogramm sowie die Zusammenführung der Aktivitäten in Österreich zu einem einheitlichen und effizienten Marktauftritt - erfolgreich umsetzen." Umsatz Im Berichtsjahr wurde der Umsatz um 20% von 76,3 Mio. EUR auf 91,2 Mio. EUR erhöht. Auf das organische Wachstum entfiel eine Umsatzsteigerung von 16% und auf die neu in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen 4%. Aufgeteilt auf die Absatzmärkte entfiel auf den Hauptmarkt Ungarn 58,2 Mio. EUR bzw. 64% des Umsatzes. Der Anteil Österreichs erhöhte sich u.a. aufgrund der Akquisition der Alpha Umwelttechnik von 25% auf 28%. Der Umsatzanteil Rumäniens konnte aufgrund von Infrastruktur-, Trinkwasser- und Kanalprojekten von 1% auf 4% gesteigert werden. Unverändert 4% entfielen auf die weiteren EU- und MOE-Länder Kroatien, Slowenien, Slowakei, Italien und Deutschland. Der Geschäftsbereich Wasserschutz erhöhte seinen Umsatzanteil aufgrund der starken Entwicklung in Ungarn und akquisitionsbedingt in Österreich von 27% auf 32%. Engineering reduzierte sich von 31% auf 27% und Infrastruktur blieb mit 41% gegenüber dem Vorjahr mit 42% nahezu unverändert. Ergebnis Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 70% von 2,3 Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR und die EBIT-Marge von 3,0 % auf 4,3 % stark verbessert werden. Die Gründe dafür liegen in den erhöhten Produktionskapazitäten, der guten Auslastung und der damit erreichten Produktivitätssteigerung. Das EBITDA wurde um 39% von 6,2 Mio. EUR auf 8,6 Mio. EUR gesteigert. Damit wurde der höchste Wert der Unternehmensgeschichte erzielt und die Finanzierung der weiteren forcierten Expansion in Rumänien möglich. Das Finanzergebnis verschlechterte sich von -0,4 Mio. EUR auf -2,0 Mio. EUR. Dies resultiert aus Buch Kursverlusten von 0,7 Mio. EUR (nach Buch Kursgewinnen von 1,3 Mio. EUR im Vorjahr) aufgrund der Refinanzierung der ungarischen Betriebe auf EUR-Basis. Positiv auf den Zinsendienst wirkte sich die 10% Kapitalerhöhung und der Verkauf der eigenen Aktien aus. Dies führt zu einem EGT von 1,9 Mio. EUR (nach 2,0 Mio. EUR), einem JÜ von 1,4 Mio. EUR (nach 1,5 Mio. EUR) und einem JÜ nach Minderheiten von 1,4 Mio.EUR (nach 1,6 Mio. EUR). Durch die starke Verbesserungen der operativen Ergebnisse konnten damit die nur buchmäßig und nicht cash-wirksamen Kursverluste aus der HUF/EUR-Kursentwicklung nahezu kompensiert werden. Aufgrund der Kapitalerhöhung von 10% von 600.000 Stück Aktien auf 659.999 Stück und dem Verkauf der 25.046 Stück eigenen Aktien erhöhte sich der durchschnittliche Aktienstand im Berichtsjahr von 574.954 Stück auf 621.289 Stück. Der Gewinn je Aktie errechnet sich mit 2,21 EUR/ Aktie nach 2,84 EUR/ je Aktie im Vorjahr. Vermögens- und Kapitalstruktur Das Eigenkapital verbesserte sich aufgrund der positiven Ertragslage und der Kapitalmaßnahmen - Kapitalerhöhung und Verkauf der eigenen Aktien um 21,2% von 20,0 Mio. EUR auf 24,3 Mio. EUR. Auf Basis der um 18% von 68,1 Mio. EUR auf 80,5 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 29,4% auf 30,2%. Mitarbeiter SW Umwelttechnik beschäftigt 800 Mitarbeiter. Das sind um 11% mehr, als im Vorjahr und dies verdeutlicht bei Vergleich mit der Umsatzausweitung von 20% die verbesserte Produktivität des Unternehmens. Davon arbeiten 209 Mitarbeiter in Österreich, 556 in Ungarn und 35 in Rumänien. Der Anteil der weiblichen Mitarbeiter wurde von 14% auf 15% gesteigert. Investitionen Um die starken Wachstumschancen in Ungarn und Rumänien zu nutzen, wurde ein Rekordinvestitionsprogramm in Sachanlagen von 10,2 Mio. EUR (nach 3,5 Mio. EUR in 2004) realisiert. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag mit 77% in Ungarn. Der Standort Budapest Süd wurde weiter ausgebaut und um das modernste Rohrwerk Ungarns erweitert. In Rumänien wurde mit der Errichtung des neuen Werkes in Timisoara begonnen, welches Mitte 2006 in Betrieb gehen wird. Dividendenvorschlag Aufgrund der positiven operativen Ertragsentwicklung wird der Vorstand für das Geschäftsjahr 2005 eine erhöhte Dividende von 0,25 EUR/Aktie vorschlagen (Vorjahr 0,20 EUR/Aktie). Ausblick Das Management gibt auch für 2006 einen positiven Ausblick und rechnet mit einer Steigerung der Umsatz- und Ergebniszahlen: In Ungarn wird auch in den nächsten Jahren eine starke Nachfrage in allen Geschäftsbereichen erwartet. Mit dem Hauptstandort Budapest Süd und den weiteren vier Werken ist eine ausgezeichnete Positionierung gegeben. Zu Marktunsicherheiten bei öffentlichen Auftragsvergaben können die Wahlen 2006 führen. In Österreich wird die Zusammenführung der operativen Betriebe in eine einheitliche Organisationsstruktur zu einer deutlichen Verbesserung des Marktauftrittes sowie der Ertragslage führen. Aufgrund des Fehlens von Einspeistarifen für Biogas-Anlagen werden 2006 nur bereits bewilligte Anlagen vergeben und errichtet. Erst mit neuen Einspeistarifen werden weitere Einreichungen und Bauaufträge für Biogasanlagen in Österreich erfolgen. Der EU Beitritt Rumäniens wird für 2008 erwartet und damit zu starker Nachfrage in allen Geschäftsbereichen führen. Allein für diesen Markt ist ein Investitionsprogramm von 30 Mio. EUR für die nächsten fünf Jahre zur Errichtung von drei Produktionswerken vorgesehen. Das Werk Timisoara wird noch Mitte 2006 in Betrieb gehen, der Baubeginn für das Werk Bukarest auf dem bereits erworbenen Grundstück von 27 ha ist noch für das zweite Halbjahr 2006 vorgesehen. Zum Bilanzstichtag konnte ein Rekordauftragsstand von 38,5 Mio. EUR und damit eine Steigerung gegenüber dem hohen Wert des Vorjahres um 8% erzielt werden. Ende der Mitteilung euro adhoc 19.04.2006 07:00:00 -------------------------------------------------------------------------------- ots Originaltext: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragehinweis: Heinz Wolschner, member of the Management Board Tel.: +43 (0)463/32109-0, fax: +43 (0)463/37667 Christian Riel, Investor Relations Tel.: +43 (0)664/1924824, fax: +43 (0)1/3688686 mailto:christian.riel@sw-umwelttechnik.com Web: www.sw-umwelttechnik.com Branche: Technologie ISIN: AT0000808209 WKN: 910497 Index: WBI, ATX Prime, ViDX Börsen: Börse Berlin-Bremen / Freiverkehr Baden-Württembergische Wertpapierbörse / Freiverkehr Börse Düsseldorf / Freiverkehr Wiener Börse AG / Amtlicher Markt

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