SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

euro adhoc: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Gewinnprognose
SW Umwelttechnik: Vorläufiges Jahresergebnis 2005

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28.02.2006

* Umsatz: +19% * Betriebsergebnis + 70% * Rekordinvestitionsprogramm von 10,2 Mio. EUR * Baubeginn Produktionswerk Timisoara/Rumänien

Das Geschäftsjahr 2005 brachte für die SW Umwelttechnik (Wiener Börse, SWUT) eine starke Verbesserung bei Umsatz und Betriebsergebnis durch den weiteren Ausbau der Marktposition in Ungarn und durch die neue Organisationsstruktur in Österreich. Mit der Errichtung des ersten Produktionswerkes in Rumänien wurde die Basis für nachhaltiges Wachstum in diesem Zukunftsmarkt für Umwelttechnik und Infrastruktur gelegt.

Nach den vorläufigen und ungeprüften Zahlen nach IFRS konnte der Umsatz im Gesamtjahr 2005 um 19% von 76,3 Mio. EUR auf 91,1 Mio. EUR erhöht werden. Auf das organische Wachstum entfiel eine Umsatzsteigerung von 15% und 4% auf die neu in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen.

Aufgeteilt auf die Absatzmärkte entfiel auf den Hauptmarkt Ungarn 58,2 Mio. EUR bzw. 64% des Umsatzes (VJ 53,4 Mio. EUR bzw. 70%). Der Anteil Österreichs erhöhte sich unter anderem aufgrund der Akquisition der Alpha Umwelttechnik von 18,9 Mio. EUR (25%) auf 25,6 Mio. EUR (28%). Der Umsatzanteil Rumäniens konnte aufgrund von Infrastruktur, Trinkwasser- und Kanalprojekten von 1% auf 4% gesteigert werden. Unverändert 4% entfielen auf weitere EU-Länder (Kroatien, Slowakei, Italien und Deutschland).

Der Geschäftsbereich Wasserschutz erhöhte seinen Umsatzanteil von 27% auf 32%, Engineering reduzierte sich von 31% auf 27% und Infrastruktur blieb mit 41% gegenüber dem Vorjahr mit 42% nahezu unverändert.

Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte um 70% von 2,3 Mio. EUR auf 3,9 Mio. EUR und die EBIT-Marge von 3,0 % auf 4,3 % stark verbessert werden. Die Gründe dafür liegen in den stark erhöhten Produktionskapazitäten, der guten Auslastung und der damit erreichten Produktivitätssteigerung.

Das EBITDA wurde um 39% von 6,2 Mio. EUR auf 8,6 Mio. EUR gesteigert. Damit wurde der höchste Wert der Unternehmensgeschichte erzielt und die weitere forcierte Expansion in Rumänien abgesichert.

SW Umwelttechnik hat 2005 die Unternehmensstruktur gestrafft und vereinfacht. In Österreich wurden drei Unternehmen zur SW Umwelttechnik Österreich verschmolzen und damit die Wettbewerbsposition im schwierigen Marktumfeld deutlich verbessert. In Ungarn konnte durch die Fusion der beiden Produktionsunternehmen Rocla und Strong&Mibet zu Strongrocla die Position als Marktführer deutlich gestärkt werden.

Das Finanzergebnis verschlechterte sich von -0,3 Mio. EUR auf -2,0 Mio. EUR, resultierend aus Buch Kursverlusten von 0,7 Mio. EUR (nach Buch Kursgewinnen von 1,3 Mio. EUR in 2004) aufgrund der Refinanzierung der ungarischen Betriebe auf EUR-Basis. Positiv auf den Zinsendienst wirkte sich die 10%ige Kapitalerhöhung und der Verkauf der eigenen Aktien aus.

Dies führte zu einem EGT von 1,9 Mio. EUR (nach 2,0 Mio. EUR), einem JÜ von 1,3 Mio. EUR (nach 1,5 Mio. EUR) und einem JÜ nach Minderheiten von 1,4 Mio.EUR (nach 1,6 Mio. EUR). Durch die starke Verbesserungen der operativen Ergebnisse konnten damit die nur buchmäßig und nicht cash-wirksamen Kursverluste aus der HUF/EUR-Kursentwicklung nahezu kompensiert werden.

Der Rekordauftragsstand zum Bilanzstichtag von 38,5 Mio. EUR (nach 35,8 Mio. EUR) konnte gegenüber dem Vorjahr weiter um 7% gesteigert werden.

Mitarbeiter SW Umwelttechnik beschäftigt 800 Mitarbeiter. Das sind um 10% mehr, als im Vorjahr und verdeutlicht die steigende Produktivität des Unternehmens. Davon arbeiten 209 Mitarbeiter in Österreich, 556 in Ungarn und 35 in Rumänien. Der Anteil an weiblichen Mitarbeitern konnte von 14% auf 16% gesteigert werden.

Investitionen Um die starken Wachstumschancen in Ungarn und Rumänien zu nutzen, wurde ein Rekordinvestitionsprogramm in Sachanlagen von 10,2 Mio. EUR (nach 3,5 Mio. EUR in 2004) realisiert. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag mit 77% in Ungarn. Der Standort Budapest Süd wurde weiter ausgebaut und um das modernste Rohrwerk Ungarns erweitert. In Rumänien wurde mit der Errichtung des neuen Werkes in Timisoara begonnen, welches Mitte 2006 in Betrieb gehen wird.

Dividendenvorschlag Der Vorstand wird der Hauptversammlung auf Grund der positiven operativen Ertragsentwicklung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2005 eine erhöhte Dividende von 0,25 EUR/Aktie  (nach 0,20 EUR/Aktie) auszuschütten.

Ausblick Das Management gibt auch für 2006 einen positiven Ausblick und rechnet mit einer weiteren Steigerung der Umsatz- und Ergebniszahlen:

* In Ungarn wird auch in den nächsten Jahren eine starke Nachfrage in allen Geschäftsbereichen erwartet. Mit dem Hauptstandort Budapest Süd und den weiteren vier Werken ist eine ausgezeichnete Positionierung gegeben. Zu Marktunsicherheiten bei öffentlichen Auftragsvergaben können die Wahlen im laufenden Jahr führen. * In Österreich wird die Zusammenführung der operativen Betriebe in eine einheitliche Organisationsstruktur zu einer deutlichen Verbesserung des Marktauftrittes sowie der Ertragslage führen. Mit wesentlichen Biogasaufträgen ist in Österreich auf Grund des Wegfalls der Förderungen bei den Einspeistarifen nicht zu rechnen. * Der EU Beitritt Rumäniens wird für 2008 erwartet und damit zu starker Nachfrage in allen Geschäftsbereichen führen. Allein für diesen Markt ist ein Investitionsprogramm von 30 Mio. EUR für die nächsten fünf Jahre zur Errichtung von drei Produktionswerken vorgesehen. Das Werk Timisoara wird noch Mitte 2006 in Betrieb gehen, der Baubeginn für das Werk Bukarest auf dem bereits erworbenen Grundstück von 25 ha ist noch für das zweite Halbjahr 2006 vorgesehen.

@@start.t2@@Ende der Mitteilung                                                 euro adhoc 28.02.2006 07:37:49
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ots Originaltext: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
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Rückfragehinweis:
DI. Heinz Wolschner, Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel.: +43/463 32109-0, Fax: 0463/37667
MMag. Christian Riel, Investor Relations
Tel.: +43/664/19 24 824, Fax: +43/1/368 86 86
E-mail: christian.riel@sw-umwelttechnik.com
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