SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

euro adhoc: SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
Quartals- und Halbjahresbilanzen
SW Umwelttechnik: 1. Quartal 2004 (D)

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* Fortsetzung des positiven Trends in der Umsatz- und   Ertragsentwicklung * Gute Auslastung in den ungarischen Produktionsbetrieben * Auftragseingang im 1. Quartal mehr als verdreifacht * Positive Auswirkung durch die Forintentwicklung auf das   Finanzergebnis

Im ersten Quartal 2004 konnte der Umsatz der SW Umwelttechnik um 4,0 % von 8,3 Mio. EUR auf 8,6 Mio. EUR verbessert werden. Die Ursache für diese Umsatzerhöhung liegt in der starken Auslastung der ungarischen Produktionsstandorte, die die budgetbedingten Auftragsverzögerungen im Bereich Engineering und die stagnierende Baukonjunktur in Österreich überkompensieren konnte.

Entsprechend der hervorragenden Marktentwicklung in Ungarn erhöhte sich dessen Umsatzanteil im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum von 68 % auf 80 %, der Anteil Österreichs sank von 21 % auf 17 % und 3 % entfiel auf weitere EU-Länder. Bei der Aufteilung nach Geschäftsbereichen führte die für das erste Quartal überdurchschnittlich hohe Auslastung der Produktionsbetriebe dieses Bereiches zu einem starken temporären Anstieg des Umsatzanteils von 39 % auf 63 %. Im Geschäftsbereich Engineering kam es zu einer Reduktion von 30 % auf 13 % und im Geschäftsbereich Wasserschutz von 31 % auf 24 %.

Generell muss auf die eingeschränkte Aussagekraft des 1. Quartals hingewiesen werden. In diesen Zeitraum entfällt saisonbedingt nur 10-15 % der Geschäftstätigkeit des Gesamtjahres. Die Ergebnissituation im ersten Quartal ist aufgrund der unterschiedlichen saisonalen Ertrags- und Aufwandsverteilung negativ.

Das EBITDA konnte um 12,8 % von -1,3 Mio. EUR auf -1,1 Mio. EUR und das EBIT um  12,1 % von -1,3 Mio. EUR auf -1,1 Mio. EUR verbessert werden. In diesen Ertrags-verbesserungen spiegeln sich das umfassende Investitionsprogramm und die Restrukturierungsmaßnahmen der letzten Jahre wider. Das Finanzergebnis drehte aufgrund der Kursaufwertung des ungarischen Forint in Relation zum Euro von -0,9 Mio. EUR auf +0,6 Mio. EUR . Dies führte zu einer Verbesserung des EGT von -3,2 Mio. EUR auf -1,4 Mio. EUR.

Investitionsprogramm mit Schwerpunkt Ungarn

Nach der Finalisierung der Großinvestitionen der letzten drei Jahr im Gesamtumfang von 22 Mio. EUR wurde für 2004 ein Jahresinvestitionsbudget von rd. 2,5 Mio. EUR fixiert. Von diesem wurde im ersten Quartal rd. 0,6 Mio. EUR bzw. 24 % umgesetzt. Auch im laufenden Geschäftsjahr wird der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit mit rd. 70 % in den MOE-Ländern liegen.

Der Mitarbeiterstand der SW Umwelttechnik erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichzeitraum um 1,2 % von 683 auf 691 Personen.

Ausblick

Im ersten Quartal konnte durch eine Verdreifachung des Auftragseingangs gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum eine Erhöhung des Auftragsstandes von 13,2 % auf 28,3 Mio. EUR erzielt werden. Damit setzt sich die positive Entwicklung des 2. Halbjahres 2003 fort und das Management der SW Umwelttechnik rechnet mit einer deutlichen Verbesserung der Ertragskraft in 2004:

* Generell setzt die EU-Erweiterung für den Hauptmarkt der SW   Umwelttechnik eine Vielzahl wichtiger positiver Impulse. * In Ungarn wächst der Bedarf von Gewerbe- und Industriekunden an   Produkten des Geschäftsbereiches Infrastruktur. Gerade die starken   Zahlen des 1.Quartals in diesem Geschäftsbereich zeigen das aus   dem umfangreichen Investitionsprogramm resultierende Potential. * Im Bereich Engineering konnte nach den budgetbedingten   Auftragsverzögerungen bei Kläranlagen und Kanalprojekten in Ungarn   und nach den Unsicherheiten über die Strom-Einspeisetarife bei den   Biogasanlagen in Österreich im ersten Quartal ein   Rekordauftragseingang verzeichnet werden, der zu einer guten   Auslastung im Gesamtjahr führen wird. * In Österreich werden bei anhaltend schwierigen Marktbedingungen   weiterhin margenenge Standardprodukten durch technisch hochwertige   Problemlösungen ersetzt. Durch die Stärkung der Produktbereiche   Gewässerschutzanlagen und Mastensysteme werden Marktanteilsgewinne   in diesen interessanten Produktsegmenten angestrebt. * Eine weitere positive Folge des EU-Beitritts liegt in den   verbesserten Exportchancen aus den derzeitigen Heimmärkten der SW   Umwelttechnik in die neuen EU-Mitgliedsländer, die zukünftig     verstärkt genutzt werden.

Ende der Mitteilung                        euro adhoc 26.05.2004
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Rückfragehinweis: DI Heinz Wolschner, Vorstand der SW Umwelttechnik Tel.: 0043/463/32109-0, Fax: 0043/463/37667 MMag. Christian Riel, Finanzen/Investor Relations Tel.: 0043/664/4337105, Fax: 0043/1/3688686, mailto:christian.riel@sw-umwelttechnik.at Website: http://www.sw-umwelttechnik.at

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