Epilepsie-Liga

Epilepsie-Liga: Erste Tissot-Medaille verliehen

Epilepsie-Liga: Erste Tissot-Medaille verliehen
Preisträger Professor Kazimierz Karbowski mit Dr. Günter Krämer, Präsident der Schweizerischen Liga gegen Epilepsie. Weiterer Text über ots. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck unter Quellenangabe: "obs/Epilepsie-Liga". Auszeichnung, Organisationen, Gesundheit, Forschung

    Zürich (ots) - Die Schweizerische Liga gegen Epilepsie (Epilepsie-Liga) ehrte den Neurologen Kazimierz Karbowski, ehemals Chefarzt am Inselspital und nebenamtlicher Professor der Universität Bern, für seine besonderen Dienste für die schweizerische Epileptologie mit der neu geschaffenen Tissot-Gedächtnismedaille.

    Der Geehrte wurde in Warschau geboren, studierte in Krakau Medizin und emigrierte 1957 nach Haifa. Ab 1964 wirkte er in Bern als Arzt und Dozent, organisierte zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen und verfasste mehr als 170 Publikationen, darunter auch solche über Medizingeschichte und Medizinethik. Kazimierz Karbowski war 12 Jahre lang Präsident der Schweizerischen EEG-Gesellschaft. 1991 wurde er mit dem Hans Berger-Preis der Deutschen EEG-Gesellschaft ausgezeichnet. Mit der kommentierten Reprintpublikation "Traité de l'épilepsie" von Samuel Auguste Tissot aus dem Jahr 1770 erwies er diesem bedeutenden Schweizer Arzt und Autor des ersten modernen Epilepsiebuches seine Referenz.

    Förderung der Epilepsieforschung

    Anlässlich der 5. Gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Sektionen der Internationalen Liga gegen Epilepsie in Basel vergab die Epilepsie-Liga ausserdem Forschungsförderungsbeiträge an die Wissenschaftler Andrea Rossetti und Svenja Landweer. Fortschritte in der Epilepsieforschung bedeuten Hoffnung für die rund 70'000 Betroffenen, davon 15'000 Kinder, in der Schweiz. Zwei Drittel der Patienten sind dank medikamentöser Behandlung im Alltag gut integriert, bei einem Drittel kommt es immer wieder zu Anfällen. Neue Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie sind gerade für diese Gruppe sehr bedeutsam.

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