ORACLE BMW Racing

BMW wendet Formel 1-Technologie auf ORACLE BMW Racing Segelbooten an

BMW wendet Formel 1-Technologie auf ORACLE BMW Racing Segelbooten an
Formel 1-Technologie-Transfers in das ORACLE BMW Racing Segelteam: Eric Doyle mit dem neuen BMW Miniature Head-Up-Display. Foto: BMW/S.Samins, Abdruck: honorarfrei bei Quellenangabe. Medienkontakt: ORACLE BMW Racing Press Office, Tel.: +49/211/430 79-15

Querverweis: Das Bild wurde durch Photopress über das Satellitennetz von Keystone verbreitet (Siehe auch www.photopress.ch und www.newsaktuell.ch/d/galerie.htx?type=obs)

    Auckland/München (ots) - Das BMW Technology Office USA in Palo Alto, Kalifornien, wendet die Mikrodisplay-Technologie, die ursprünglich für den Formel 1-Helm von Ralf Schuhmacher entwickelt wurde, nun auch für das Segelteam des ORACLE BMW Racing im Rennen um den America's Cup 2003 an. Durch eine erfolgreiche Technologie-Übertragung hat BMW ein integriertes System entwickelt, vorgestellt als Miniature Head-Up-Display, das Renninformationen in Echtzeit direkt und drahtlos in die Sonnenbrillen der einzelnen Segler auf dem Boot übermittelt.

    Durch die direkte Projektion von Informationen bezüglich des Rennverhaltens ihres Bootes sind die Rennsegler des ORACLE BMW Racing besser in der Lage, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, ohne auf die herkömmlichen Anzeigen rund ums Boot achten zu müssen. Eine Onboard-Schnittstelle liefert Informationen über das Telemetrie-System und sendet diese individuell zugeschnittenen Daten an die Sonnenbrillen der Segler. Schneller und genauer Zugriff auf diese Informationen können zu einem deutlichen Vorteil in der Performance führen.

    Die drahtlose Verbindung wurde so designt, dass sie nur auf dem Segelboot selbst funktioniert. Aufgrund des Regelwerks und der geringen Reichweite des Systems ist es nicht möglich, Daten von ausserhalb des Bootes an die Empfänger in den Sonnenbrillen zu senden.

TAG HEUER, Sponsor des ORACLE BMW Racing Teams, stellte ihre TAG Sport Vision Sonnenbrillen zur Verfügung, die von BMW eigens für das neue System modifiziert wurden.

    Das BMW Technology Office in Palo Alto arbeitete eng mit dem ORACLE BWM Racing Team zusammen und testete das System während des Tunings und der Übungsrennen. Robert Passaro (30) ist der Projektleiter der Technologie-Kooperation zwischen BMW und ORACLE BMW Racing. Das BMW Miniatur Head-Up-Display System ist ein weiteres Beispiel für den BMW Technologie-Support, der auch Ermüdungsanalysen von Rumpfkomponenten und Kraftmessungen von Takelageteilen liefert. Der erste funktionierende Prototyp des Mini-Head-Up-Display-Konzepts wurde bei BMW von John Ananny (30), Mitglied des zuständigen Projekt-Teams von BMW Technology Office in Palo Alto, entwickelt. Passaro und Ananny werden auch in Auckland vor Ort sein, um das System in die Segelboote zu integrieren.

    "Unser grosses Ziel ist die Optimierung von Geschwindigkeit und Performance der beiden Segelboote von ORACLE Racing. Wir denken, dass die Mikrodisplay-Technologie das perfekte Beispiel dafür ist, wie eine Technologie, ursprünglich entwickelt für die Formel 1, im America"s Cup Yachting, der Formel 1 des Segelns, Anwendung finden kann", sagt Robert Passaro, BMW Technology Office USA.

    "Das BMW Mini-Head-Up-Display System ist ein grosser Fortschritt bei der Distribution von spezifischen Daten an die einzelnen Segler an Bord der ORACLE BMW Racing Segelboote. Das BMW-Team setzte das gesamte Projekt von der Konzeption bis hin zum funktionierenden System in nur knapp drei Wochen um. Die Ingenieure von BMW haben ihre Aufgabe mit Bravour erledigt!", anerkennt ORACLE BMW Racing Team-Mitglied Eric Doyle.

    "BMW und ORACLE stehen an der Spitze im modernen High-Tech-Bereich mit der besten Qualität und den innovativsten Lösungen. Das BMW Mini-Head-Up-Display System bringt die Informationstechnologie im Segelbereich ein Stück weiter in das 21. Jahrhundert. Diese Innovation wird unser ORACLE BMW Racing Team auf seiner Jagd nach dem America"s Cup 2003 unterstützen", so Peter Holmberg, Mitglied des ORACLE BMW Racing Afterguard.

Die Bilder wurden durch Photopress über das Satellitennetz von Keystone verbreitet.

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