Greater Zurich Area AG

Erfolgreiche GZA in einem anforderungsreichen Jahr 2015

Zürich (ots) - Die Greater Zurich Area AG (GZA) hat zusammen mit ihren Partnern, den Kantonen, Regionen und Städten, insgesamt 83 internationale Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich angesiedelt. Die GZA kann für das Jahr 2015 eine erfreuliche Leistung ausweisen. Strategie und Organisation der GZA sind genügend gefestigt und eingespielt, dass auch in einem anforderungsreichen und teilweise unberechenbaren Jahr wie 2015 gute Ansiedlungszahlen resultieren. Gemeinsam mit ihren kantonalen, regionalen und städtischen Partnern siedelte die GZA letztes Jahr 83 Unternehmen an, welche bereits 388 neue Stellen geschaffen haben. Im Jahr 2014 wurden 71 Unternehmen angesiedelt, welche 485 Stellen schufen.

Fokussierte Marktbearbeitung als Erfolgsfaktor

Die Mehrheit der angesiedelten Unternehmen stammt aus den strategischen Fokusaktivitäten der GZA, welche sich auf bestimmte Märkte und Schlüsselindustrien konzentrieren. Ein Viertel der Ansiedlungen erfolgten im Bereich Life Sciences (Biotechnologie / Pharma: 13, Medtech: 7). Weitere Ansiedlungen verzeichneten die Bereiche ICT (12), Maschinenindustrie und Elektrotechnik (8), Finanzdienstleistungen (6) und Cleantech (3). Die angesiedelten Unternehmen kommen aus Europa (46), den USA (22), China (8) und aus der Übrigen Welt (7). Die GZA-Strategie erzielt demnach die gewünschten Resultate. In allen Märkten konnten Beziehungen zu relevanten strategischen Partnern sowie zu Entscheidungsträgern in Unternehmen aufgebaut und weiter gefestigt werden.

Stabile Rahmenbedingungen sind entscheidend

Die Verfügbarkeit von hoch qualifizierten Arbeitskräften ist weiterhin ein zentrales Standortkriterium für internationale Firmen. Diese können international nur wachsen, wenn sie dafür die besten Kräfte weltweit rekrutieren können. So sind sie in der Lage, zum Wohlstand und zur hohen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraums wirksam beizutragen. Die bereits starke Beschränkung der Kontingente für Arbeitsbewilligungen für Personen aus Drittstaaten macht es internationalen Unternehmen aber fallweise schon heute schwer, gewisse offene Stellen in der Schweiz zu besetzen. Diese Restriktion des Bundesrates trifft die Falschen und schwächt den Wirtschaftsraum Greater Zurich Area unnötig. Um weiterhin innovative, wachsende Unternehmen für den Standort gewinnen zu können, müssen die hier herrschenden Rahmenbedingungen intakt bleiben.

Handel mit China wird dank Ansiedlung einfacher und sicherer

Eine Ansiedlung im Jahr 2015 ist die China Construction Bank (CCB), welche in Zürich eine Niederlassung eröffnet hat. Als eine der 4 grössten Banken der Volksrepublik China, erhielt CCB im Herbst 2015 als einzige chinesische Bank eine Schweizer Banklizenz, mit der sie als Handelszentrum für die chinesische Währung Renminbi tätig werden kann. Dank diesem Entscheid wird der Finanzplatz Zürich zu einer europäischen Drehscheibe für den Offshore-Handel mit Renminbi. Dadurch wird auch der Handel mit China einfacher und sicherer. In Zürich beschäftigt CCB seit der Gründung mehr als 32 Mitarbeiter in den Funktionsbereichen Marketing (Kundenbetreuung), Treasury und HR. Yunchuan Yu, Deputy Manager Marketing: «Die CCB hat den Finanzplatz Zürich wegen seines soliden Rufs und seiner guten Infrastruktur als Standort gewählt. Die Schweiz und insbesondere Zürich bietet uns grosses Wachstumspotenzial. Hier finden wir hochqualifizierte Fachkräfte, sowie ein offenes und vielfältiges Netzwerk von Akteuren im Finanzbereich. Die Schweiz ist ein wichtiger Handelspartner für China. Nun können wir in Zürich vor Ort den wirtschaftlichen Austausch zwischen Unternehmen aus China und der Schweiz vereinfachen und vertiefen.»

Der Kanton Zürich spielte bei dieser komplexen Ansiedlung von Anfang an auf verschiedenen Ebenen eine entscheidende Rolle. Die bei der Ansiedlung federführende Standortförderung des Kantons Zürich, die zudem mit dem Zürcher Bankenverband zusammenarbeitete, wurde vom Team der GZA tatkräftig unterstützt.

Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area AG, meint dazu: «Damit der Wirtschaftsraum Greater Zurich Area seine Stärke erhalten kann, ist in Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit Standortmarketing nötiger denn je. Die laufenden Diskussionen über die Beschränkung der Zuwanderung, die Notwendigkeit, unsere Steuerregimes internationalen Standards anzupassen, die Aufhebung der Eurountergrenze durch die Nationalbank und der Entscheid des Kantons Zürich über die künftige Finanzierung der GZA waren positive und negative Triebfedern unserer Tätigkeit. So ist es uns auch im Jahr 2015 gelungen, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Der Erfolg ist der eingespielten Zusammenarbeit unserer Kantone, Regionen, Städte, dem Engagement der privaten Partner und des GZA-Teams zu verdanken. Die Ansiedlung der China Construction Bank in Zürich ist dafür ein gutes Beispiel. Wir freuen uns sehr, wie die CCB in Zürich wächst und sich etabliert. Ich bin zuversichtlich, dass unsere auf Effizienz und Fokus basierende Standortmarketingstrategie auch im kommenden Jahr Erfolg zeitigen wird. Der Auftrag, für den Wirtschaftsraum Zürich bleibenden Mehrwert zu schaffen, wird uns weiterhin leiten.»

Die Greater Zurich Area AG

Die Non-Profit-Organisation Greater Zurich Area AG ist die operative Standortmarketingorganisation des Wirtschaftsraums Greater Zurich Area. Sie akquiriert internationale Unternehmen im Ausland und unterstützt und betreut diese gemeinsam mit ihren kantonalen und städtischen Partnern von der Standortevaluation bis zur Unternehmensgründung. Trägerin ist die 1998 in Public-Private-Partnership gegründete Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing. Mitglieder sind die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Uri, Zug und Zürich, die Region Winterthur und die Stadt Zürich, sowie mehrere renommierte Unternehmen der Privatwirtschaft. www.greaterzuricharea.com

Kontakt:


Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin

Greater Zurich Area AG (GZA)
Tel.: +41 44 254 59 06
sonja.wollkopf@greaterzuricharea.com



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