Greater Zurich Area AG

Starke Vernetzung der Greater Zurich Area mit dem grenznahen Raum

    Zürich (ots) - Heute hat das dritte "Forum Standortmonitoring Wirtschaftsraum Greater Zurich Area 2005" im Lake Side Casino in Zürich mit rund 400 Teilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft stattgefunden. Dabei standen Aspekte der grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen der Greater Zurich Area und dem süddeutschen Raum im Zentrum. Gemäss der präsentierten Studie der Credit Suisse ist der Wirtschaftsraum Zürich eingebettet in eine der wirtschaftlich leistungsfähigsten Grossregionen Europas. Die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung sowie Erhebungen über die überregionale Ausstrahlungskraft der Zürcher Kultur- und Bildungsinstitute zeigen ein Bild eines stark vernetzten Wirtschaftsraumes. Der Wirtschaftsraum Zürich ist dabei für deutsche Unternehmen als Absatzmarkt besonders attraktiv.

    Die Greater Zurich Area AG, die Standortmarketingorganisation des Wirtschaftsraumes Zürich, hat heute zum "Forum Standortmonitoring Wirtschaftsraum Greater Zurich Area", eingeladen. Mit rund 400 Teilnehmern hat sich der jährliche Anlass als wichtiger Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Wissenschaft etabliert. Die im Auftrag der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing jährlich erstellte Studie "Standortmonitoring Wirtschaftsraum Zürich" der Credit Suisse untersucht kantonsübergreifend Stärken und Schwächen des Wirtschaftsraumes Zürich. Damit soll die Grundlage für eine laufende Verbesserung der Standortqualität gelegt werden. Die diesjährige Ausgabe beinhaltet insbesondere auch einen Blick über die Grenze. Im Rahmen des Forums wurde dieser Blick noch etwas weiter gefasst. Rolf Schaumann, Verwaltungsratspräsident der ABB Schweiz AG beurteilte in seinem Vortrag die Zukunftschancen der Greater Zurich Area als Werkplatz im Wettbewerb mit aufstrebenden Regionen wie beispielsweise China.

    Internationaler Wettbewerb als Herausforderung für Zusammenarbeit der Kantone Regierungsrätin Rita Fuhrer, Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich eröffnete den Anlass in ihrer Funktion als Präsidentin der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing. Frau Fuhrer betonte, dass für die laufende Verbesserung der Standortattraktivität der Greater Zurich Area Synergien genutzt werden müssen. Auch wenn einzelne Standorte in der Schweiz grundsätzlich im Wettbewerb zueinander stehen, finde doch der grössere Wettbewerb nicht intern, sondern auf globaler Ebene statt. Deshalb brauche es vermehrt kantonsübergreifende Anstrengungen. Der diesjährige Beitritt des Kantons Aargau zur Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing freue Fuhrer deshalb besonders.

    Einbettung in eine der wirtschaftlich leistungsfähigsten Grossregionen Europas

    Die Resultate des Standortmonitorings Wirtschaftsraum Zürich 2005 wurden von Fredy Hasenmaile, Credit Suisse Economic Research, präsentiert. Der Wirtschaftsraum Zürich grenzt durchwegs an Nachbarregionen, die zu den wirtschaftlich führenden Regionen ihres Landes zählen. Sowohl der Bodenseeraum wie auch Baden-Württemberg verfügen über eine ansprechende Wachstumsdynamik. Um die wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem Bundesland Baden-Württemberg zu untersuchen, führte die Credit Suisse eine Unternehmensbefragung beidseits der Grenze durch.

    Wirtschaftsraum Zürich als Absatzmarkt besonders attraktiv

    Gemäss den Umfrageresultaten haben deutsche Firmen früher und auch zahlreicher den Schweizer Markt entdeckt als umgekehrt. In Baden-Württemberg findet man doppelt so häufig Unternehmen, die Beziehungen zum jeweiligen Nachbarland unterhalten als in der Schweiz. Zwei von drei Unternehmen aus der Schweiz pflegen zwar grenzüberschreitende Beziehungen, jedoch weniger intensiv mit Baden-Württemberg als mit anderen Regionen Europas. Für Unternehmen aus Baden-Württemberg ist der Wirtschaftsraum Zürich mit seiner hohen Kaufkraft als Absatzmarkt besonders attraktiv. Die Schweizer Unternehmen räumen dagegen neben dem deutschen Absatzmarkt vor allem den Zulieferbeziehungen einen höheren Stellenwert ein. Als weitere Form der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit werden häufig Kooperationen gepflegt. Die Rekrutierung von Arbeitskräften im benachbarten Raum ist dagegen mehrheitlich nur für Schweizer Unternehmen interessant.

    Stark vernetzter Wirtschaftsraum mit Entwicklungspotential

    Der Wirtschaftsraum Zürich und der süddeutsche Grenzraum bilden einen sehr stark vernetzten Wirtschaftsraum. Neben den Beziehungen zwischen den Unternehmen und der Attraktivität des Wirtschaftsraumes Zürich für deutsche Arbeitskräfte sind die Zürcher Bildungs- und Kulturinstitute weit nach Deutschland bekannt. Eine Intensivierung der grenzüberschreitenden Aktivitäten bietet für den Wirtschaftsraum Zürich zahlreiche Chancen. Aus Sicht der Unternehmen gibt es jedoch auch Verbesserungspotential: insbesondere der Zoll, zusätzlicher bürokratischer Aufwand und fehlende Informationen bremsen gemäss den Umfrageergebnissen den gegenseitigen Austausch.

    Zürich behauptet sich im internationalen Konkurrenzkampf der Metropolen Trotz schwieriger Jahre konnte Zürich seine Position im internationalen Wettbewerb halten. Mit tiefen Steuern, einer leistungsfähigen Infrastruktur - wozu auch die hochstehenden Bildungsinstitutionen zählen - und der weltweit höchsten Lebensqualität stimmen die Rahmenbedingungen. Die grössten Herausforderungen bestehen darin, die bewährten Standorttrümpfe von Zürich auch ausserhalb des deutschen Sprachraums bekannt zu machen, die vorhandenen Wissensinfrastrukturen effizienter zu nutzen und die Verkehrsanbindung auf eine breitere Basis zu stellen. Um auch bezüglich Wachstum mit den führenden Metropolen mithalten zu können, sollte auch die Gründungsdynamik im Wirtschaftsraum Zürich wieder stärker zunehmen.

    Studie als PDF und weitere elektronische Informationen: www.greaterzuricharea.ch, Rubrik Presse

    Mitglieder der Greater Zurich Area sind die Kantone Zürich, Aargau, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, die Städte Winterthur und Zürich sowie verschiedene privatwirtschaftliche Unternehmen

ots Originaltext: Greater Zurich Area AG
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Marion Graber
Corporate Communications Greater Zurich Area AG
Tel.      +41/44/254'59'07
E-Mail: marion.graber@greaterzuricharea.ch



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